Russland und die Revolution in Belarus - derStandard.at

23.12.2020 17:07:00

Russland und die Revolution in Belarus:

Russland und die Revolution in BelarusSeit dem Beginn der Proteste wurden mehr als 30.000 Protestierende festgenommen. Eine wichtige Rolle in der eigentlich innenpolitischen Krise spielt RusslandFoto: AP /Maxim GuchekNach den Wahlen am 9. August 2020 hat sich Russland vorerst relativ bedeckt gehalten. Obwohl Wladimir Putin dem belarussischen Autokraten Alexander Lukaschenko schon am nächsten Tag gratuliert hat, war seine Gratulation eher zurückhaltend. Ein klares Zeichen, dass Russland dennoch hinter Lukaschenko steht, kam am 27. August, als der russische Präsident ihm militärische Unterstützung zusagte, sollte sich die Lage in Belarus noch weiter zuspitzen. Am 3. September hat sich der russische Premier Michail Mischustin mit Lukaschenko getroffen. Am 14. September reiste Lukaschenko nach Sotschi, um mit Putin zu sprechen. Bei diesem Treffen sagte Putin seine Unterstützung für die von Lukaschenko bereits angekündigte konstitutionelle Reform zu und versprach Belarus einen Kredit von 1,5 Milliarden, teilweise zur Deckung alter Kredite.

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