Reaktionen aus der Wirtschaft: Gastronomie: Lockdown ohne Ende, auch die Gastgärten bleiben zu

Gipfel von Regierung, Ländern und Experten bringt weder Lockerungen noch Verschärfungen. In der Gastronomie zeigt man sich enttäuscht, dass man weiterhin nicht wisse, wann es weitergehen kann.

22.03.2021 21:30:00

Gipfel von Regierung, Ländern und Experten bringt weder Lockerungen noch Verschärfungen. In der Gastronomie zeigt man sich enttäuscht, dass man weiterhin nicht wisse, wann es weitergehen kann.

Gipfel von Regierung, Ländern und Experten bringt weder Lockerungen noch Verschärfungen. In der Gastronomie zeigt man sich enttäuscht, dass man weiterhin nicht wisse, wann es weitergehen kann.

.„Mit aller Vorsicht und nach Maßgabe der regionalen Infektionszahlen ist notwendig, nicht nur aus Sicht der Wirtschaft, sondern auch im Interesse der Bevölkerung die Einschränkungen geordnet aufzuheben."Er appelliere an die Bundesregierung,"Öffnungsschritte dort zu setzen, wo sie von den Inzidenzzahlen her möglich sind –"selbstverständlich bei aller Vorsicht, mit so vielen Tests wie möglich und unter Einhaltung aller Sicherheitsvorkehrungen. Die Betriebe brauchen das, und die Menschen brauchen das auch".

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"Wir sind ja nicht weltfremd"Für die Gastronomie, die bald das fünfte Monat geschlossen hat, sehr unbefriedigend."Wir brauchen eine Perspektive mit einem Öffnungsdatum"sagt auch Bundes-Gastro-Obmann Mario Pulker nach der Regierungs-PK zur APA. Wenigstens ein"Worst Case"-Szenario,

also das späteste Öffnungsdatum im schlimmsten Fall, sollte feststehen."Das kann man schon von der Regierung verlangen", so Pulker.Dann könnte sich die Branche darauf einstellen, bis wann die Durststrecke dauern könnte.Abgesehen davon bereite der Branche Sorge, dass das Arbeitsmarktservice zunehmend Mitarbeiter auf andere Berufe umschule, sagte Pulker. Die Behaltefrist laufe aus und Mitarbeiter in Kurzarbeit kündigen, weil sie keine Perspektive mehr in der Gastronomie oder auch der Hotellerie sähen. Pulker erzählt von einem Mitarbeiter, dem vom AMS ein 18-monatiger Sprachkurs angeboten worden sei. headtopics.com

Sollte die Branche in nächster Zeit öffnen, würde dieser wohl nicht zur Verfügung stehen. Dabei gebe es ohnehin einen Facharbeitermangel in der Branche."Außerdem werden wir unbedingt noch weiter Unterstützung brauchen, weil sonst wird das die Branche nicht überleben"

, stellte Pulker klar. Der vergünstigte Mehrwertsteuersatz von 5 Prozent müsse auch nächstes Jahr noch gelten. Auch die Umsatzersätze müssten verlängert werden, auch für das 13. und 14. Gehalt."Da liegt vieles im Detail noch verborgen", warnt Pulker.

Auch wenn die Forderungen andere sind, war Pulker von der heutigen Ankündigung der Regierung, die keine konkreten Öffnungen in Aussicht gestellt hat, nicht überrascht."Wir sind ja nicht weltfremd", so Pulker.Man sehe ja die steigenden Infektionszahlen und Auslastung der Krankenhausbetten.

Aber es gebe viel Unverständnis in der Branche, warum man trotz Sicherheitskonzepten nicht aufsperren dürfe, während sich Menschen Essen für große Gruppen nach Hause bestellen oder gemeinsam einkaufen gehen."Man wird in Vorarlberg sehen, dass wir nicht die Infektionstreiber sind", erwartet Pulker. headtopics.com

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"Brauchen einen verlässlichen Plan"WKÖ-Präsident Harald Mahrer und Generalsekretär Karlheinz Kopf mahnen unterdessen einmal mehr einePerspektive für die geschlossenen Betriebe und ihre Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter ein

: „Wir brauchen einenverlässlichen Plan und klare Kriterien für ein schrittweises Wiederhochfahrenjener Bereiche der Wirtschaft, die noch immer nicht öffnen dürfen.“„Das Beispiel Vorarlberg zeigt, dass eine schrittweise Rückkehr zur Normalität

bei sorgfältiger und konsequenter Nutzung der vorhandenen Werkzeuge wie regelmäßigem Testen, FFP2-Masken und den Sicherheitskonzepten der Betriebe möglichist“, so Mahrer. „In Österreich wollen wir nicht Bundesländer gegeneinander ausspielen, sondern lieber Vorarlberg als Positivbeispiel für sicheres Öffnen von Gastro-, Freizeit-, Veranstaltungs- und Kulturbetrieben heranziehen.“

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