Rapid verabschiedete Körner und Marek mit einem 2:0-Sieg

Rapid besiegte Tabellenschlusslicht WSG Tirol mit 2:0, bereits nach 41 Sekunden fiel das erste Tor. Weitaus mehr Zeit und Emotionen nahm sich Grünweiß für den Abschied von Alfred Körner und...

16.02.2020 21:30:00

Rapid besiegte Tabellenschlusslicht WSG Tirol mit 2:0, bereits nach 41 Sekunden fiel das erste Tor. Weitaus mehr Zeit und Emotionen nahm sich Grünweiß für den Abschied von Alfred Körner und Andreas Marek.

Rapid besiegte Tabellenschlusslicht WSG Tirol mit 2:0, bereits nach 41 Sekunden fiel das erste Tor. Weitaus mehr Zeit und Emotionen nahm sich Grünweiß für den Abschied von Alfred Körner und...

Rapid besiegte Tabellenschlusslicht WSG Tirol mit 2:0, bereits nach 41 Sekunden fiel das erste Tor. Weitaus mehr Zeit und Emotionen nahm sich Grünweiß für den Abschied von Alfred Körner und Andreas Marek.Rapid ist mit einem glanzlosen 2:0-Heimsieg gegen WSG Tirol in das Frühjahr der Fußball-Bundesliga-gestartet. Die Hütteldorfer eroberten dank einer starken ersten Hälfte gegen den Aufsteiger den dritten Tabellenplatz vom WAC zurück. Die Tiroler gaben in einer Partie, die im Zeichen zweier Abschiede stand, den höflichen Gast und bezogen inklusive Cup die achte Pflichtspiel-Niederlage in Serie.

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Maximilian Ullmann (1.) und Taxiarchis Fountas (41.) polierten die magere Rapid-Heimbilanz (nun 3 Saisonsiege) auf und versüßten damit auch dem langjährigen Fanservice-Leiter Andreas „Andy“ Marek den Abschied. Neben Marek, der nach 599 Partien und 27 Jahren das Stadion-Mikrofon an seinen Sohn Lukas übergab, wurde auch Clublegende Alfred Körner geehrt, der kürzlich im Alter von 93 Jahren verstorben war.

Die Fans auf den Rängen belohnten Marek mit einer groß angelegten Choreographie und Sprechchören, am Feld liefen die Spieler mit Trauerflor für Körner auf - und lieferten den 22.800 Zuschauern nach einer Trauerminute einen Traumstart: Ullmann zog bereits nach 40 Sekunden vom Strafraumeck erfolgreich zum 1:0 ab. Simon Beccari, eigentlich nur die Nummer drei in der Tormann-Hierarchie der WSG, erlebte einen denkbar schlechten Start im Bundesligadebüt. Seine Vorderleute - mit den Ex-Rapidlern Stefan Maierhofer und Thanos Petsos in der Startelf - wagten die Flucht nach vorne, kamen zunächst aber zu keinen klaren Einschussgelegenheiten.

Rapid-Trainer Dietmar Kühbauer verzichtete im ersten Pflichtspiel des Jahres auf Experimente in seiner Aufstellung, Neuzugang Dejan Petrovic kam erst in der Schlussphase zu seinem Debüt (80.). Rapid agierte über weite Strecken der Partie keineswegs mit Dauerdruck, fand aber dennoch gleich mehrere Chancen auf einen höheren Sieg vor.

Fountas nützte eine davon noch vor der Pause zum 2:0-Endstand. Der Abschluss zu seinem zwölfter Saisontreffer war für den griechischen Torjäger nach Petsos-Ballverlust am eigenen Sechzehner eine leichtere Übung. Eine Minute davor hatte Christoph Knasmüllner das Kunstleder per Freistoß an die Latte gezirkelt und Srdjan Grahovac den Nachschuss aus guter Position danebengesetzt.

Mit dem robusten Oldie-Duo Maierhofer (37) und Zlatko Dedic (35) vorne drin, operierten die seit Ende Oktober (3:2 bei Austria Wien) sieglosen Tiroler mit vielen langen Bällen. Der „Major“ fiel lange weniger als Gefahrenherd denn als Unruhestifter mit einem unmotivierten Rempler gegen Mateo Barac auf (43.). Und auch Rapids Abwehrchef Christoph Dibon bekam die Einsatzfreudigkeit des früheren Teamspielers zu spüren. Dibon musste nach einem Zusammenprall mit Schwindelgefühlen in der Kabine bleiben. Mario Sonnleitner sprang ein.

Die zweite Hälfte plätscherte fortan dahin - bis zur 70. Minute, als Maierhofer nach einem Corner zum Kopfball kam, aber geblockt wurde. Kurz darauf fiel die vermeintliche Vorentscheidung. Doch Knasmüllner stellte den Jubel aufgrund einer knappen Abseitsstellung wieder ein (74.). Florian Rieder (80.) und Ione Cabrera (89.) hatten den Anschlusstreffer für die im Finish klar dominierenden Gäste jeweils auf dem Fuß (80.), es blieb aber beim 2:0. Es war keine Rapid-Gala, Marek durfte dennoch zufrieden abtreten. Wie üblich bei solchen Abschiedsspielen kamen auch viele alte Weggefährten, im Anschluss wurde der Anlass noch dementsprechend zelebriert.

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