"Starmania 21": Die zweite Sendung war besser

'Starmania 21': Die zweite Sendung war besser

06.03.2021 15:27:00

'Starmania 21': Die zweite Sendung war besser

Am Freitag traten erneut 16 Talente in der Castingshow an.

Erfrischende SekundenIn den vorigen Staffeln hat man die Kandidaten ca. zweieinhalb Minuten singen lassen. Jetzt reichen erfrischende 90 bis 100 Sekunden für die Entscheidung. Diese Verkürzung hat sich bewährt und ist bei manchen Kandidaten eine Wohltat für das TV-Publikum. Von wirklich interessanten Stimmen kann man ja ab dem Halbfinale mehr hören.

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Insgesamt war die Qualität der 16 Kandidaten in der zweite Sendung merklich besser. Zu Recht vergab man vier Startickets. Auf die kommenden Sendungen darf man gespannt sein.Arabella Kiesbauer© Bild: ORF/Hans LeitnerBei den Portrait-Videos konnte man über die Teilnehmer mehr erfahren, erweiterte somit das Spektrum der Emotionen und folglich die Zuschauerbindung.

Berührend war das Beispiel des neunjährigen Buben von Daniel Neuhold : „Zeig’s ihnen, Papa!“  Für den gescheiterten Papa war diese Aufmunterung sicher wichtiger und beeindruckender als jedes „Weiter“-Ticket.Besonders begeistern konnte die 15-jährige Allegra Tinnefeld mit „Star“ von Christina Aguilera.  headtopics.com

Allegra Tinnefeld© Bild: ORF/Hans LeitnerSchwierige SongsUnglaublich: Anna Buchegger gelang es tatsächlich, mit Lady Gagas schwierigem Song „I´ll Never Love Again“ einfühlsamer zu singen als die Originalinterpretin selbst. Die zweite Überraschung des Abends war der Rapper Damion Lee mit „Sie kann nicht tanzen“ von Jan Delay. Aber Damion Lee konnte tanzen und singen. Gerade in diesem Fall zeigt sich, dass es auf die richtige Song-Auswahl ankommt und auch Entertainer-Qualitäten gefragt sind. Viele Kandidaten suchen sich gerade schwierige Songs aus und scheitern unweigerlich an der mangelnden Qualität ihrer Stimmen. Intelligenz und Klugheit sind gefragt.

Anna Buchegger© Bild: ORF/Hans LeitnerDie Vergabe des Star-Tickets für Tobias Hirsch war offensichtlich mit Sympathiewerten verbunden. Genau das Gegenteil geschah bei Anna Schiebel mit „Ham kummst“ von Seiler und Speer. Nach fachlichen Kriterien war ihre Abwahl nicht gerechtfertigt. 

Sympathie ist aber mitentscheidend, nicht nur für Popstars.Markus Spiegel:  Weiterlesen: KURIER »