„Putin sieht in der Energiewende eine Gefahr“

29.10.2021 14:39:00

Der Kreml erlaubt nun doch, dass Gazprom Energiespeicher in Deutschland und Österreich stärker befüllt. Der russische Energieexperte Michail Krutichin sieht darin eine Machtdemonstration.

Der Kreml erlaubt nun doch, dass Gazprom Energiespeicher in Deutschland und Österreich stärker befüllt. Der russische Energieexperte Michail Krutichin sieht darin eine Machtdemonstration.

Der Kreml erlaubt nun doch, dass Gazprom Energiespeicher in Deutschland und Österreich stärker befüllt. Der russische Energieexperte Michail Krutichin sieht darin eine Machtdemonstration.

Michail Krutichin:Es ist eine vorgetäuschte freundliche Geste in Richtung Europa. Und es ist die Demonstration dessen, dass Putin das Kommando über Gazprom hat. Wie auch bereits in den vergangenen Wochen, Monaten und Jahren benutzt er Gazprom als politisches Instrument. Die Verluste, die Gazprom zuletzt erlitten hat, werden damit nicht gedeckt.

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Die Presse: Herr Krutichin, Russlands Präsident Wladimir Putin will nun doch, dass Gazprom die Speicher in Europa befüllt.Es ist etwas Beruhigendes um die Beständigkeit.Foto: Belinda Kazeem-Kaminski Zwei Eingänge führen ins Innere.mail pocket Es hat schon etwas Staatstragendes an sich, dass das neue Bundes-Krisensicherheitsgesetz vom Ministerrat exakt am Nationalfeiertag auf den Weg geschickt worden ist.

Warum dieser Schritt? Michail Krutichin: Es ist eine vorgetäuschte freundliche Geste in Richtung Europa. Und es ist die Demonstration dessen, dass Putin das Kommando über Gazprom hat. Und war's denn nicht so, dass da kürzlich gar nicht wenige im lockdownmäßig aufgenötigten Stillstand ein neues Glück zu finden meinten? Zum „Das Wichtigste des Tages“ Newsletter Der einzigartige Journalismus der Presse. Wie auch bereits in den vergangenen Wochen, Monaten und Jahren benutzt er Gazprom als politisches Instrument. Egal für welche Türe man sich entscheidet, durch mittige Öffnungen gelangt man irgendwann in den anderen Bereich. Die Verluste, die Gazprom zuletzt erlitten hat, werden damit nicht gedeckt. Überall. Hätte Europa ohne diese „Rettung“ im Winter sonst frieren müssen? Zum „Das Wichtigste des Tages“ Newsletter Der einzigartige Journalismus der Presse. Das ist schon etwas dürftig, weil uns die Corona-Krise ja deutlich gezeigt hat, dass der Kampf dagegen immer dann am besten funktioniert hat, wenn alle Ebenen eine gemeinsame Strategie verfolgt haben – ganz pragmatisch und ohne jedwedes parteipolitisches Kalkül.

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