Prozess gegen Chef des umstrittenen Tiroler PCR-Labors verschoben

Prozess gegen Chef des umstrittenen Tiroler PCR-Labors verschoben

06.05.2021 17:00:00

Prozess gegen Chef des umstrittenen Tiroler PCR-Labors verschoben

Der umstrittene Urologe Ralf Herwig soll mit Herzproblemen in einem deutschen Spital liegen.

pocketDer im Zuge der Abwicklung von PCR-Tests für das Land Tirol unter Beschuss geratene Chef bzw. Gründer der Firma HG Pharma, Ralf Herwig, hätte sich morgen, Freitag, in Wien wegen Körperverletzung mit Dauerfolgen und schweren Betrugs vor Gericht zu verantworten gehabt. Die Verhandlung wurde allerdings Donnerstagmittag abberaumt."Der Angeklagte hat eine offizielle Krankenbestätigung vorgelegt", gab die Sprecherin des Landesgerichts für Strafsachen, Christina Salzborn, bekannt.

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Wie die APA aus gesicherter Quelle erfuhr, soll sich Herwig derzeit mit angeblichen Herzproblemen in einem Spital in Deutschland befinden. Dem Vernehmen nach hatte seine Pflichtverteidigerin am Mittwoch das Wiener Gericht informell verständigt, dass der 56-Jährige krank sei.

Daraufhin wollte der zuständige Richter das Befinden des Facharztes für Urologie und Andrologie von einem medizinischen Sachverständigen auf eine mögliche Verhandlungsunfähigkeit überprüfen lassen. Die Polizei, die sich an Herwigs Wohnadresse in Tirol sowie an seine Firmenanschrift begab, um den Termin zu koordinieren, traf diesen aber nicht an. Nun rätselt man in der Bundeshauptstadt, von welchem Ort aus Herwig die Interviews gegeben hat, die am Donnerstag in mehreren Medien erschienen sind. headtopics.com

Verdacht verpfuschter BehandlungenWas das Wiener Strafverfahren betrifft, steht Herwig im Verdacht, zwischen 2013 und 2017 fünf Männer, die sich wegen Erektionsproblemen zu ihm in Behandlung begeben hatten,"verpfuscht" zu haben. Die Anklage wirft ihm vor, die Patienten falsch diagnostiziert und gefäßchirurgischer Eingriffe unterzogen zu haben, die weder indiziert waren noch dem Stand der Wissenschaft entsprachen.

Der Staatsanwaltschaft zufolge fügte er vier Männern, denen er ein - tatsächlich nicht vorhandenes - venöses Leck in einer Penisvene diagnostiziert hatte, eine dauerhafte erektile Dysfunktion zu. Der fünfte Patient litt nach der OP laut Anklageschrift an einer"wesentlichen Veränderung seines Penis". Zwei Betroffene nahmen sich im Jänner 2014 bzw. im Mai 2015 das Leben.

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