Proteste und Tote: Die Virus-Hotspots der Welt

Anti-Corona-Maßnahmen lösen in den Niederlanden Krawalle aus. Die Briten haben die höchste Todesrate. Brasilien leidet wie Afrika unter einem Mangel ...

27.01.2021 10:30:00

Krawalle in den Niederlanden, Mangel an Sauerstoffflaschen in Brasilien und Afrika und die Briten haben die höchste Todesrate - die Virus-Hotspots der Welt.

Anti-Corona-Maßnahmen lösen in den Niederlanden Krawalle aus. Die Briten haben die höchste Todesrate. Brasilien leidet wie Afrika unter einem Mangel ...

Brasilien: Menschen ersticken qualvollBrasilien kämpft seit Monaten mit hohen Corona-Zahlen, die Ablehnung der meisten Schutzmaßnahmen durch den rechtspopulistischen Präsident Jair Bolsonaro hat die Krise verschärft. In der Millionenstadt Manaus im Amazonasgebiet fehlt es wegen der hohen Fallzahlen in vielen Spitälern

Was steckt hinter der türkisen Attacke gegen Vizekanzler Kogler? AstraZeneca statt Biontech: „Körperverletzung“ Corona: Mehr als 600 Covid-19-Patienten auf Intensivstationen

, Corona-Patienten - aber auch zu früh geborene Babys - ersticken qualvoll.Dieser Patient in Manaus hat Glück - er hat noch einen Platz im Spital bekommen.(Bild: AFP)Die meisten Corona-Toten in absoluten Zahlen sind in den USA zu beklagen, wo mehr als 432.000 Menschen starben. Zuletzt entspannte sich die Lage etwas: Am Dienstag wurden 157.252 Neuinfektionen gemeldet, der bisher höchste Wert - 300.372 neue Fälle - war am 2. Jänner verzeichnet worden.

Sterberate in Afrika steigtBesonders im Süden des Kontinentsgrassiert das Virus wie noch nie. Südafrika verzeichnet 40 Prozent aller Fälle. Doch auch in Namibia oder Simbabwe steigen die Infektionskurven steil an. „Die Gesundheitssysteme sind überfordert“, erklärt John Nkengasong, Direktor des Center for Disease Control der Afrikanischen Union. „Die Sterberate ist besorgniserregend.“ headtopics.com

Im südlichen Afrika haben Totengräber aufgrund der Mutation leider viel zu tun.(Bild: AP)Weltweit sterben 2,2 Prozent der mit Covid-19 infizierten Personen an der Krankheit. In Afrika sind es unterdessen 2,5 Prozent - in Mali sogar vier Prozent, in Liberia 4,4 Prozent und im Sudan sechs Prozent. Als Hauptgrund sieht Nkengasong einen Mangel an Sauerstoffflaschen. Zudem seien die Gesundheitssysteme in vielen Staaten bereits zuvor angeschlagen gewesen. In absoluten Zahlen sind in Afrika aber relativ wenig Menschen am Virus gestorben - nach offiziellen Angaben waren es bisher 81.000. Das sind weniger als etwa in Italien mit 85.881 Toten.

Verschont: Wo die Situation gut istEinen erfolgreichen Anti-Corona-Kurs fährt Australien. Der Fünfte Kontinent wird für Touristen wohl erst wieder 2022 zu bereisen sein. Die Regierung entschied sich, gegen das Virus rigoros vorzugehen, und

lässt seit März keine Urlauber einfliegen. Der Bundesstaat Victoria versetzte Gastronomie, Handel und Kultur von Juli bis Oktober in den „Winterschlaf“. Mit Erfolg: Von 25 Millionen Australiern haben sich lediglich 29.000 Menschen infiziert. 900 Patienten starben. Vor allem Inseln blieben von Covid-19 komplett verschont. Darunter das Pazifik-Paradies Tonga, Tuvalu, Samoa, Kiribati, Niue und die Cook-Inselgruppe. Auch an diesen Orten herrscht Einreiseverbot.

Weiterlesen: Kronen Zeitung »

Bibel - Thomas Brezinas Glaubensbekenntnis in Versen

Ein ausführliches Gespräch mit dem Autor über seine neue Bibel in Reimen, Gebete, die Selbstverständlichkeit seiner Ehe, das Schreiben im Lockdown...