Party-Clip: Für Gastro-Sünder müssen alle büßen

Branche 'sauer' wegen Party-Clip: Für Gastro-Sünder müssen alle büßen

Tirol, Bürgermeister

18.01.2022 09:30:00

Branche 'sauer' wegen Party-Clip: Für Gastro-Sünder müssen alle büßen

Das Party-Video aus einem Tirol er Après-Ski-Lokal verunglimpft auch Betriebe, die sich an die Regeln halten. Die Branche ist „sauer“ über schwarze ...

Das Party-Video aus einem Tiroler Après-Ski-Lokal verunglimpft auch Betriebe, die sich an die Regeln halten. Die Branche ist „sauer“ über schwarze Schafe. Etwas Geduld noch beim Feiern, appelliert eine Virologin.Artikel teilen0DruckenZuletzt gab es ja vor allem in Skigebieten hohe Inzidenzen. Mit Maßnahmen sollte der Wintertourismus aber gut laufen. Wie im Tiroler Kitzbühel, wo bald das Hahnenkamm-Rennen über die Piste geht. Da macht das Video im Internet von Runtastic-Gründer Florian Gschwandtner vom Wochenende Ärger: Es zeigt, wie in einem Kitzbüheler Lokal ausgelassen gefeiert wird, als ob es die Pandemie nie gegeben hätte. Jener Betrieb erhielt 2021 übrigens mehr als 137.000 Euro an Corona-Hilfen vom Staat.

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😂😂😂😂👍 Als die Regierung bei Licht ins Dunkel tanzten waren sie vergleichsweise ruhig. Branchenvertreter sollten nicht kuschen wie brave Untertanen, sondern der Regierung den Mittelfinger zeigen. Die Branche sollte nicht 'sauer sein', sondern endlich einmal aufstehen!

Party-Lokal in Kitz erhielt 137.000 Euro Corona-HilfenEin Party-Video aus Kitzbühel sorgte am Wochenende für Wirbel. Nun wurde bekannt, dass das Lokal vom Staat über 137.000 Euro an Corona-Hilfen bekam. Adlerrunde

Weiter Wirbel nach Party mit Runtastic-GründerJenes Lokal im Tirol er Wintersport-Mekka Kitzbühel, in dem Runtastic-Gründer und „2 Minuten 2 Millionen“-Juror Florian Gschwandtner ausgelassen ... 😂😂😂😂😂👍 Sperrts die Hütten zu und basta.. corona hilfen zurückfordern und fertig. Schiki Miki 😎

„Ungehemmt Party machen“: Après-Ski-Lokal in Kitzbühel erhielt 137.000 Euro an CoronahilfenLokalbetreiber wollte Summe nicht bestätigen und sich nicht äußern. Gastronomie-Sprecher Pulker: „Schlag ins Gesicht für alle, die sich an Regeln halten.“ Land Tirol verurteilt Vorgänge auf das 'Schärfste', Bürgermeister ist 'richtig sauer'.

Bisher rund 4,2 Milliarden Euro an Krisenhilfen für Gastro und Hotellerie2020 und 2021 wurden jeweils rund 2 Milliarden Euro ausgegeben, rund 37.000 Unternehmen wurden damit unterstützt. Gecko-Gremium empfiehlt Anpassung der Teststrategie. Die Corona-News im Überblick Viel zu wenig - Massensterben incoming 😎

Krisenhilfe im Durchschnitt: 32.000 Euro für Gastronomen, 60.000 Euro an HotellerieunternehmenBisher rund 4,2 Milliarden Euro an Krisenhilfen für Gastro und Hotellerie. 2020 und 2021 wurden jeweils rund zwei Milliarden Euro ausbezahlt.

Video: privat Das Party-Video aus einem Tiroler Après-Ski-Lokal verunglimpft auch Betriebe, die sich an die Regeln halten. Die Branche ist „sauer“ über schwarze Schafe. Etwas Geduld noch beim Feiern, appelliert eine Virologin. Artikel teilen 0 Drucken Zuletzt gab es ja vor allem in Skigebieten hohe Inzidenzen. Mit Maßnahmen sollte der Wintertourismus aber gut laufen. Wie im Tiroler Kitzbühel, wo bald das Hahnenkamm-Rennen über die Piste geht. Da macht das Video im Internet von Runtastic-Gründer Florian Gschwandtner vom Wochenende Ärger: Es zeigt, wie in einem Kitzbüheler Lokal ausgelassen gefeiert wird, als ob es die Pandemie nie gegeben hätte. Jener Betrieb erhielt 2021 übrigens mehr als 137.000 Euro an Corona-Hilfen vom Staat. „Eine Sauerei, wir sind richtig enttäuscht. Wir wollten mit gutem Vorbild vorangehen“, sagt Christian Harisch, Obmann von Kitzbühl Tourismus, laut Ö1. Und Bürgermeister Klaus Winkler: „Das ist inakzeptabel. Wir sind alle sauer, auch Betriebe, die sich korrekt an die Vorschriften halten und nun in Verruf geraten.“ (Bild: uslatar/stock.adobe.com, twitter.com/passtscho2, Krone KREATIV) „Gefahr für die gesamte Branche“ Aber Tirol bildet keine Ausnahme: Dass nach der Sperrstunde um 22 Uhr Lokale zwar brav schließen, das Treiben hinter der Tür aber weitergeht, gibt es bundesweit, wie Augenzeugenberichte und Polizeikontrollen zeigen. Tourismusministerin Elisabeth Köstinger hatte längst „schwarze Schafe“ in der Gastro kritisiert: „Ich kämpfe seit Monaten Seite an Seite mit den Gastronomie- und Tourismusbetrieben um die Existenz. Dieses Verhalten ist eine Gefahr für die gesamte Branche.“ Lesen Sie auch: