Paris: Messerattacken nahe Ex-„Charlie Hebdo“-Büro

Im Zentrum von Paris soll am Freitag ein Mann mit einer Machete oder einem Fleischerbeil auf vier Menschen losgegangen sein. Zwei Opfer wurden ...

25.09.2020 14:45:00

Paris: Messerattacken nahe Ex-„Charlie Hebdo“-Büro. Die zwei Männer sollen mit Messern auf Passanten eingestochen haben. Vier Menschen wurden verletzt, zwei davon lebensgefährlich.

Im Zentrum von Paris soll am Freitag ein Mann mit einer Machete oder einem Fleischerbeil auf vier Menschen losgegangen sein. Zwei Opfer wurden ...

Im Zentrum von Paris soll am Freitag ein Mann mit einer Machete oder einem Fleischerbeil auf vier Menschen losgegangen sein. Zwei Opfer wurden lebensgefährlich verletzt. Die Bluttaten sollen sich zu Mittag in der Nähe der ehemaligen Redaktionsräume des Satiremagazins „Charlie Hebdo“ ereignet haben, zwei der Angegriffenen sind offenbar Mitarbeiter einer Presseagentur.

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Artikel teilen0DruckenDer Verdächtige wurde laut Informationen von „Le Monde“ bzw. „Telegraph“ in der Nähe des Place de la Bastille festgenommen. Zunächst hatte es geheißen, ein zweiter Täter sei auf der Flucht - diese Information konnte aber nicht bestätigt werden - ebenso stellte sich ein verdächtiges Paket als nicht gefährlich heraus.

Fotos„Mann war auf der Straße vor dem Charlie-Hebdo-Gelände“Laut Sky News wurde am Tatort eine Klinge gefunden - ein Polizist habe sie als Machete beschrieben, ein anderer als Fleischerbeil. Unter den Verletzten seien zwei Mitarbeiter der Presseagentur First Lines. Dabei handelt es sich der Agentur zufolge um einen Mann und um eine Frau. „Sie wurden von einem Mann verletzt, der auf der Straße vor dem ehemaligen Charlie-Hebdo-Gelände war“, so Elise Lucet, die mit dem Team zusammenarbeitete, gegenüber France 2.

Die Polizei forderte die Bevölkerung dazu auf, den Bereich im elften Arrondissement zu meiden. Schulen und Kindergärten in drei Bezirken wurden vorsichtshalber geschlossen, auch die U-Bahn-Stationen Bastille, Richard Lenoir, Bréguet Sabin, Saint-Sébastien Froissart, Chemin Vert und Saint-Ambroise konnten vorerst nicht angefahren werden.

Neue Drohungen nach Wiederabdruck von Mohammed-KarikaturenOb die Messerattacken mit dem Magazin „Charlie Hebdo“ zu tun haben, ist noch offen. Derzeit läuft in Paris einim Jänner 2015, bei der auch die Redaktion von „Charlie Hebdo“ attackiert wurde. Zwölf Menschen wurden bei dem Anschlag damals getötet, darunter einige der bekanntesten Karikaturisten Frankreichs.

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