Pandemiebewältigung mit Weitblick: Neun wichtige Fragen und Antworten zu Omikron

Zum Schutz der Spitäler ist das Impfen womöglich nicht mehr die wesentlichste Waffe. Am Weg zurück in die Normalität sehr wohl.

21.01.2022 10:19:00

Zum Schutz der Spitäler ist das Impfen womöglich nicht mehr die wesentlichste Waffe. Am Weg zurück in die Normalität sehr wohl.

Omikron verläuft seltener schwer. Zum Schutz der Spitäler ist das Impfen womöglich nicht mehr die wesentlichste Waffe. Auf dem Weg zurück in die Normalität aber sehr wohl.

pocketVon einer Welle kann eigentlich keine Rede mehr sein. Vielmehr baut sich Omikron hierzulande momentan wie eine Wand auf. Weit über 20.000 Neuinfektionen – und damit erneut ein sehr hoher Wert – wurden am Donnerstag vermeldet.Wer sich mit der hochinfektiösen Variante ansteckt, darf auf einen glimpflichen Verlauf hoffen. Die Impfung wird damit aber nicht obsolet, zeigen neueste Studien.

Omikron könnte die gefährlichere Delta-Variante nachhaltig verdrängen. Welche Rolle spielen Impfungen dabei?Dem südafrikanischen Virologen Alex Sigal zufolge sind hohe Durchimpfungsraten ein Muss, damit Delta verschwindet.Forscher am Africa Health Research Institute konnten zeigen, dass Geimpfte mit Omikron-Durchbruch einen beträchtlichen Booster-Effekt beim Immunschutz erfahren. Ungeimpfte Omikron-Infizierte weisen einen viel schlechteren Antikörperschutz gegen Delta auf.

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mail pocket Von einer Welle kann eigentlich keine Rede mehr sein. Vielmehr baut sich Omikron hierzulande momentan wie eine Wand auf. Weit über 20.000 Neuinfektionen – und damit erneut ein sehr hoher Wert – wurden am Donnerstag vermeldet. Wer sich mit der hochinfektiösen Variante ansteckt, darf auf einen glimpflichen Verlauf hoffen. Die Impfung wird damit aber nicht obsolet, zeigen neueste Studien. Omikron könnte die gefährlichere Delta-Variante nachhaltig verdrängen. Welche Rolle spielen Impfungen dabei? Dem südafrikanischen Virologen Alex Sigal zufolge sind hohe Durchimpfungsraten ein Muss, damit Delta verschwindet. Forscher am Africa Health Research Institute konnten zeigen, dass Geimpfte mit Omikron-Durchbruch einen beträchtlichen Booster-Effekt beim Immunschutz erfahren. Ungeimpfte Omikron-Infizierte weisen einen viel schlechteren Antikörperschutz gegen Delta auf. Warum ist der Immunschutz nach durchgemachter Omikron-Infektion begrenzt? Es sei naheliegend, dass die vergleichsweise milden und kurzen Omikron-Verläufe eine mäßige Immunantwort provozieren, sagt der Infektiologe Herwig Kollaritsch. Weitgehend ungeklärt sei die Frage, ob und wie gut die Omikron-Immunität gegen Ansteckungen mit potenziellen Ablegern dieser Variante wirkt. Sollte der Immunitätsstatus von Genesenen deswegen weiter limitiert werden? Wer lediglich genesen ist, genießt in Deutschland künftig nur mehr drei Monate lang Immunisierten-Rechte. In Österreich besitzen Genesene sechs Monate lang ein gültiges Impfzertifikat. Eine Verkürzung habe man im Nationalen Impfgremium (NIG) diskutiert:"Wir sehen dafür aber keine Veranlassung", sagt NIG-Mitglied Kollaritsch."Es wäre unserer Ansicht nach nicht plausibel, Genesene drei Monate zu akzeptieren, aber zweifach Geimpfte sechs Monate." Auch Letztere seien vor einer Omikron-Ansteckung nicht gefeit. Warum provoziert Omikron mehr Reinfektionen? Neueste Daten der britischen Statistikbehörde legen offen, dass die Reinfektionsrate seit Anfang Dezember deutlich gestiegen ist."Jemand, der sich mit Delta angesteckt hat, ist nur in sehr geringem Maß gegen eine Omikron-Infektion immun", bestätigt Kollaritsch. Vor schweren Verläufen könne ein Delta-Kontakt aber sehr wohl schützen."Das läuft über die zellvermittelte Immunität, die nicht mutationsanfällig ist." Warum braucht es den Booster, wenn Omikron nicht so krank macht? Durch den dramatischen Anstieg der Omikron-Infektionen droht zwar womöglich keine Überlastung der Spitäler:"Massenhaft Quarantänefälle und Krankenstände wegen leichter Verläufe strapazieren aber die systemkritische Infrastruktur. Daher ist es wichtig, sich per Booster bestmöglich vor Infektionen und Impfdurchbrüchen zu schützen", sagt Kollaritsch. Mit Erstimpfungen, die jetzt erfolgen, könne man in den Verlauf der Omikron-Welle nicht mehr eingreifen."Bis man die Grundimmunität mit einer Zweitimpfung abgeschlossen hat, vergehen bis zu sechs Wochen. Wenn man sich ansieht, wie rasant sich Omikron verbreitet, kann man davon ausgehen, dass die Welle dann passé ist."