Omikron-Variante: Erster Verdachtsfall in Österreich nach Rückkehr von Südafrika-Reise

28.11.2021 01:02:00

Die zuerst im südlichen Afrika nachgewiesene Omikron-Variante (B.1.1.529) wurde von der Weltgesundheitsorganisation als 'besorgniserregend' eingestuft. Welche genauen Auswirkungen die neue Variante hat, steht allerdings noch nicht fest. Die Ereignisse…

Die zuerst im südlichen Afrika nachgewiesene Omikron-Variante (B.1.1.529) wurde von der Weltgesundheitsorganisation als 'besorgniserregend' eingestuft. Welche genauen Auswirkungen die neue Variante hat, steht allerdings noch nicht fest. Die Ereignisse…

Die zuerst im südlichen Afrika nachgewiesene Omikron-Variante (B.1.1.529) wurde von der Weltgesundheitsorganisation als 'besorgniserregend' eingestuft. Welche genauen Auswirkungen die neue Variante hat, steht allerdings noch nicht fest. Die Ereignisse des Samstags zum Nachlesen.

13.Laila Docekal Welche Länder sind bisher betroffen? Südafrika, Israel, Botswana und Hong Kong: Mit mehr Fällen sei im Zuge der laufenden Genomanalysen zu rechnen.Foto: DER STANDARD Im südlichen Afrika ist eine Variante des Coronavirus namens Omikron aufgetaucht, die Fachleute alarmiert.Farrous Mhango wacht auf einem Sessel vor seiner persönlichen Festung gegen das Coronavirus.

51 Uhr: Britischer Experte: Vakzine sollten gegen Variante schützen Der Mitentwickler des AstraZeneca-Impfstoffs, Andrew Pollard, geht davon aus, dass ein neuer Impfstoff gegen die e des Coronavirus bei Bedarf"sehr schnell" entwickelt werden könnte.Er glaube, dass die vorhandenen Vakzine gegen die zuerst in Südafrika entdeckte neue Variante funktionieren sollten, sagte der Leiter der Oxford Vaccine Group am Samstag der BBC.Zwei weitere Personen seien Verdachtsfälle, die noch auf ihre Testergebnisse warten, teilte das Gesundheitsministerium mit.Dies werde sich aber erst nach weiteren Untersuchungen in den kommenden Wochen herausstellen.(red, 26."Es ist äußerst unwahrscheinlich, dass es in einer geimpften Bevölkerung zu einem Neustart einer Pandemie kommt, wie wir ihn letztes Jahr (mit der Delta-Variante) erlebt haben", sagte Pollard.Warum ist diese Variante besorgniserregend? "Das Problem bei der Variante Variante B1.Aber falls erforderlich, seien"die Verfahren zur Entwicklung eines neuen Impfstoffs zunehmend gut geölt, sodass man bei Bedarf sehr schnell handeln könnte".Während in Imizamo Yethu Geimpfte klar in der Minderheit sind, sind seither immerhin in diesem kleinen Teil des Slums alle Nachbarn so gut geschützt, wie es eben geht.

13.529 ist, dass sie mehr als 30 Mutationen am Spike-Protein aufweist, mit denen sich der Erreger Zugang zum menschlichen Körper verschafft.Ihr Gerät erlaubt uns derzeit leider nicht, die entsprechenden Optionen anzuzeigen.10 Uhr: Außenministerium ruft zur Rückkehr aus südlichem Afrika auf Außenminister Michael Linhart (ÖVP) hat österreichische Reisende im südlichen Afrika am Samstag dringend dazu aufgerufen, nach Hause zurückzukehren."Die Lage spitzt sich merklich zu, immer mehr Flughäfen in Europa sperren Flüge aus Südafrika und den anderen betroffenen Staaten.Man kann zwar deren Effekte nicht einfach zusammenzählen, aber diese hohe Anzahl und Kombination an Mutationen löst diese internationale Besorgnis aus", erklärt Andreas Bergthaler.Ich appelliere dringend an unsere Österreicherinnen und Österreicher nachhause zu kommen, bevor es nicht mehr möglich ist", so der Außenminister in einem der APA übermittelten Statement.B.Der Stand der beim Außenministerium Reiseregistrierten in Botswana, Eswatini, Lesotho, Mosambik, Namibia, Simbabwe und Südafrika habe sich seit Freitagnachmittag von gut 170 auf über 200 erhöht.Ist die Variante infektiöser? Die Wissenschafterin Susan Hopkins vom Imperial College in London bezeichnete die neue Variante als"die besorgniserregendste, die wir je gesehen haben".

Das Außenministerium werde nun auch den Reiseregistrierten, die in den vergangenen Wochen aus einem der betreffenden Länder zurückgekehrt sind, den Aufruf schicken, sich PCR testen zu lassen, teilte das Außenamt mit.12.Wenn man diese Zahlen zur Berechnung der Infektiosität heranzieht, dann wäre die neue Variante um vieles infektiöser als Delta.53 Uhr: Reger Zuspruch bei heimischer Afrika-Rückkehrer-Hotline Die Telefon-Hotline der AGES für Reiserückkehrer aus dem südlichen Afrika erfährt regen Zuspruch.Wie es aus dem Gesundheitsministerium hieß, haben sich bisher 300 Personen unter 01/26 75 032 gemeldet." Delta und vorherige Virusmutanten brauchten mehrere Wochen, um die vorherrschende Variante zu werden.Dort erhalten sie Informationen, wohin sie sich wegen eines behördlichen PCR-Tests wenden können, damit sie auf die neu aufgetauchte Variante des Coronavirus B.

1.1.1.529, Omikron genannt, getestet werden können.529 hat sich binnen 14 Tagen an die Spitze der Infektionsstatistiken katapultiert.Bisher gab es in Österreich keinen Verdachtsfall auf die Mutation.12.1.

22 Uhr: Verdachtsfall auch in Tschechien Auch in Tschechien besteht der Verdacht, dass die Variante bereits aufgetreten sein könnte: Wie das Nationale Institut für öffentliche Gesundheit mitteilte, sei eine Person betroffen, die sich in Namibia aufgehalten hatte.Weitere Tests würden aber erst noch unternommen.529 gegenüber der ursprünglichen Variante einen 500-prozentigen Infektionsvorteil haben, Delta hat einen 70-prozentigen.11.00 Uhr: Verdacht auf Variante bei Reiserückkehrer in Deutschland Die neue Omikron-Variante des Coronavirus ist nach Angaben des hessischen Sozialministers Kai Klose"mit sehr hoher Wahrscheinlichkeit" in Deutschland angekommen.Reicht unser Impfschutz aus? Mit etwas Sorge, aber ohne Panik blickt der an der Icahn School of Medicine at Mount Sinai in New York tätige österreichische Forscher Florian Krammer auf die neue Variante B.Das teilte der Grünen-Politiker am Samstag auf Twitter mit.

Bei einem Reiserückkehrer aus Südafrika seien mehrere für Omikron typische Mutationen gefunden worden.1.10.35 Uhr: Reisende aus südlichem Afrika sollen in Niederlanden testen Die niederländische Gesundheitsbehörde hat alle seit dem vergangenen Montag aus dem südlichen Afrika eingereisten Personen aufgefordert, sich umgehend auf das Coronavirus testen zu lassen.Derart viele Mutationen im Spike-Proteins seien"nicht gut".Die Aufforderung erging am Samstag, nachdem am Vortag auf dem Amsterdamer Flughafen Schiphol bei 61 von rund 600 Passagieren aus Südafrika eine Corona-Infektion festgestellt worden war.Ob es sich dabei um die neue Omikron-Variante (B.Zur Einschätzung brauche es aber noch mehr Daten:"Es ist zu früh, da etwas zu sagen.

1.1.1.529) handelte, war zunächst noch unklar.Die in Amsterdam getesteten Reisenden waren mit Maschinen der Fluggesellschaft KLM aus Kapstadt und Johannesburg gekommen.529, glaubt James Naismith, Professor für Strukturbiologie an der Universität Oxford.Für alle positiv getesteten Reisenden gelte eine Quarantäne-Pflicht, erklärte Gesundheitsminister Hugo de Jonge.

Zudem haben die Niederlande Nicht-EU-Bürgern die Einreise aus Ländern des südlichen Afrika untersagt.1.Dies gilt für Botswana, Lesotho, Mosambik, Namibia, Simbabwe, Südafrika und Swasiland, wie die niederländische Nachrichtenagentur ANP berichtete.Niederländer dürfen bisher noch ins südliche Afrika fliegen, müssen sich aber nach der Rückkehr in Quarantäne begeben.529 nur bedingt.KLM fliegt zunächst weiter nach Südafrika.9:10 Uhr: Infizierte in Hongkong mit ungewöhnlich starker Viruslast Die zwei bestätigten Omikron-Infizierten in Hongkong weisen offenbar eine sehr schnell ansteigende Viruslast auf." Es sei aber wahrscheinlich, dass bisherige Impfstoffe weniger wirksam sein dürften.

Die PCR-Tests der zwei Männer, die wenige Tage zuvor noch negativ ausgefallen waren, enthielten einen Ct-Wert von 18 und 19."Das ist wahnsinnig hoch, insbesondere wenn man bedenkt, dass die zwei bei den letzten PCR-Tests noch negativ waren", schreibt der Epidemiologe Eric Feigl-Ding, der lange Zeit an der Universität Harvard forschte.Andreas Bergthaler:" Wir wissen also aus unseren Daten von Mitte November, dass diese Variante bis dahin in Österreich nicht aufgetreten ist.Es sehe so aus, als ob die Variante dem Impfschutz tatsächlich entgehen könnte, mutmaßte Feigl-Ding weiter.Laut Angaben der Hongkonger Regierung wurde die Omikron-Variante des Coronavirus von einem Reisenden aus Südafrika eingeschleppt, der sich seit seiner Ankunft am 11.Wenn Österreich jedoch wie im Juni bei Delta nahezu überrollt werden sollte, dann kann ich jetzt jedem nur dringend zu einer Erstimpfung bzw.November in einem Quarantäne-Hotel befand.

Am 13." Welche Vorteile haben Reisebeschränkungen aus Südafrika? Andreas Bergthaler:"Es geht immer um den Faktor Zeit in einer Pandemie.November wurde er dann positiv getestet.Es wird davon ausgegangen, dass der Mann trotz strenger Isolation einen 60-Jährigen im gegenüberliegenden Zimmer des Quarantäne-Hotels angesteckt hat.Wir müssen uns die Frage stellen, wie sehr wir hinterherhinken mit der Identifizierung von B1.Dieser wurde am 18.November während seines vierten PCR-Tests positiv getestet.529 weltweit.

In beiden Fällen wurde bei einer späteren Genomsequenzierung deutlich, dass sie sich mit der Omikron-Variante des Coronavirus infiziert hatten.Einer Stellungnahme der Hongkonger Regierung zufolge soll der Einreisende aus Südafrika möglicherweise keinen ausreichenden Mundschutz getragen haben, als er seine Hoteltür beim Entgegennehmen von Essensbestellungen geöffnet habe.Politisch gesehen führt kein anderer Weg vorbei als möglichst rasch Maßnahmen zu implementieren.Dies sei womöglich der Grund für die Infektion trotz Quarantäne-Isolation.8:00 Virologe Nowotny: Omikron in ein, zwei Wochen in Österreich Norbert Nowotny erwartet, dass die neue Corona-Variante Omikron"in ein, zwei Wochen, etwa in der Range" auch in Österreich ankommen wird." Welche Untersuchungen folgen jetzt? Forscher in Südafrika haben bereits mit Labortests gestartet: Sie planen, die Fähigkeit der Variante zu testen, Antikörper sowie andere Immunreaktionen zu umgehen.Grund dafür sei, dass das veränderte Virus sich schon einige Zeit in Südafrika ausgebreitet hat und möglicherweise durch Touristen nach Europa gebracht wurde, ein Fall in Belgien ist ja bereits nachgewiesen, so der Experte am Freitag in der"ZIB Nacht".

Nowotny begründete seine Besorgnis damit, dass mehr als 30 Varianten im Spike-Protein akkumuliert seien.1.Eine erhöhte Ansteckung sei wahrscheinlich."Wir sehen das schon in Südafrika, dass es Gegenden mit erhöhtem Infektionsgeschehen gibt.529 die verliehene Immunität durch T-Zellen umgehen könnte." In Sachen größerer Gefährlichkeit lasse sich noch nichts sagen, dies werden die nächsten Tage und Wochen zeigen.Was die Wirksamkeit der derzeitigen Impfstoffe betrifft, wäre es laut dem Virologen möglich, dass deren Wirksamkeit gegen Omikron etwas reduziert ist.Wie schnell kann Biontech einen neuen Impfstoff entwickeln, falls notwendig? Das Pharmaunternehmen Biontech prüft eine mögliche Anpassung seines mRNA-Impfstoffs: "Wir können die Besorgnis von Experten nachvollziehen und haben unverzüglich Untersuchungen zur Variante B.

Der Vorteil der RNA-Seren sei jedoch, dass man diese relativ leicht und schnell anpassen könne, so Nowotny.Mehr zum Thema.1.

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