Ohne Training: Kriechmayr gewann Wengen-Abfahrt

15.01.2022 16:04:00

Allen Diskussionen um sein Startrecht zum Trotz ist Vincent Kriechmayr zum zweifachen Lauberhorn-Sieger avanciert.

Allen Diskussionen um sein Startrecht zum Trotz ist Vincent Kriechmayr zum zweifachen Lauberhorn-Sieger avanciert.

WENGEN. Allen Diskussionen um sein Startrecht zum Trotz ist Vincent Kriechmayr zum zweifachen Lauberhorn-Sieger avanciert.

2 MinDer Weltmeister setzte sich am Samstag in der zweiten Abfahrt vor Wengen-Liebhaber Beat Feuz (+0,34 Sek.), Dominik Paris (0,44) und dem Überflieger der vergangenen Wochen, Marco Odermatt (0,46), durch. Mit Matthias Mayer (5.), Otmar Striedinger (9.), Max Franz (10.) und Daniel Hemetsberger (11.) stellte der ÖSV fünf Athleten unter den ersten Elf.

"Es war heute eine Jetzt-erst-Recht-Mentalität dabei", sagte Kriechmayr nach Rang zwölf am Vortag im ORF."Ich habe versucht, das Herz in die Hand zu nehmen."Dass er im Klassiker überhaupt seinen zehnten Weltcupsieg ins Visier nehmen konnte, war im Vorfeld emotional diskutiert worden. Aus der Corona-Quarantäne kommend, war der Oberösterreicher verspätet und nach den Abfahrtstrainings im Berner Oberland eingetroffen. Einen Lauf - präziser: einen Trainingsstart - schreibt das Regelwerk für den Rennstart verpflichtend vor. Eine Juryentscheidung machte es aber möglich, dass Kriechmayr am Freitagmorgen vor der ersten Abfahrt aus dem Starthaus ging, nach wenigen Metern abschwang und zur normalen Streckenbesichtigung überging.

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Kriechmayr triumphiert beim Klassiker in WengenVincent Kriechmayr triumphiert beim Klassiker in Wengen! Auf Rang zwei landete Lokalmatador Beat Feuz (+0,34), Dritter wurde der Südtiroler Dominik Paris (+0,44).

ÖSV-Star Kriechmayr gewinnt das Abfahrtsspektakel in WengenDer Doppel-Weltmeister verwies Beat Feuz und Dominik Paris auf die Plätze und feierte nach 2019 seinen zweiten Sieg am Lauberhorn.

Video: Dank diesem skurrilen 'Training' darf Kriechmayr in Wengen startenWENGEN. Vincent Kriechmayr darf am Freitag und Samstag in Wengen auch die beiden Ski-Weltcup-Abfahrten dank einer Sondergenehmigung bestreiten. Am Freitag absolvierte er auch seinen dafür notwendigen 'Trainingslauf'.

Fix: Kriechmayr darf in Wengen-Abfahrt startenErleichterung bei Vincent Kriechmayr! Nach überstandener Corona-Infektion darf das ÖSV-Ass bei der Abfahrt in Wengen starten.

Kriechmayr darf in Wengen auch in den Abfahrten startenSondergenehmigung der Jury – Hatte wegen Corona-Quarantäne Trainingsläufe verpasst – Puelacher: Keine Lex ÖSV

Odermatt gewann Super-G von Wengen – Mayer DritterSchweizer bezwang Seriensieger Aleksander Aamodt Kilde – Vincent Kriechmayr nach überstandener Covid-Infektion auf Rang neun

etwa&#160; 2 Min Der Weltmeister setzte sich am Samstag in der zweiten Abfahrt vor Wengen-Liebhaber Beat Feuz (+0,34 Sek.Wengen: Kilde siegt - ÖSV-Stars am Podest vorbei Die nächste „Pizzaschnitte“ Doch Kriechmayr blieb gelassen und zeigte bei der Abfahrt über die volle Distanz am Samstag einmal mehr seine große Klasse.mail pocket Gäbe es die Lauberhornabfahrt noch nicht, dann müsste man sie erfinden.Lesedauer < 1 Min "Es gebe keine Regel, wonach ein Rennläufer volle Trainingsläufe hinter sich bringen müsse.

), Dominik Paris (0,44) und dem &#220;berflieger der vergangenen Wochen, Marco Odermatt (0,46), durch. Mit Matthias Mayer (5. Und das, obwohl der 30-Jährige kein Training und nur den Super-G und die verkürzte Abfahrt absolviert hatte.), Otmar Striedinger (9.500 Meter) am Samstag das Spektakel.), Max Franz (10. Dafür trainiert man im Sommer.) und Daniel Hemetsberger (11. Die kuriose Aktion im Video:  Dieser Tweet ist deaktiviert Bitte aktivieren Sie die Kategorie Social-Media.

) stellte der &#214;SV f&#252;nf Athleten unter den ersten Elf. Es war sein 10. Vincent Kriechmayr am Hundsschopf © Bild: REUTERS/DENIS BALIBOUSE Vincent Kriechmayr vereitelte mit Startnummer 7 den nächsten Coup von Beat Feuz auf seiner Lieblingsstrecke. &quot;Es war heute eine Jetzt-erst-Recht-Mentalit&#228;t dabei&quot;, sagte Kriechmayr nach Rang zw&#246;lf am Vortag im ORF.&quot;Ich habe versucht, das Herz in die Hand zu nehmen. Vincent Kriechmayr (Bild: Screenshot ORF) „Es soll halt für alle gelten, nicht nur für mich“ „Viele Österreicher verpassen gerade wichtige Ereignisse, wahrscheinlich wichtiger als da herunterfahren.&quot; Dass er im Klassiker &#252;berhaupt seinen zehnten Weltcupsieg ins Visier nehmen konnte, war im Vorfeld emotional diskutiert worden. Bei der ersten Zwischenzeit hatte Kriechmayr noch eine halbe Sekunde Rückstand auf Feuz, doch je länger er unterwegs war, umso besser kam der Doppelweltmeister in Fahrt. Aus der Corona-Quarant&#228;ne kommend, war der Ober&#246;sterreicher versp&#228;tet und nach den Abfahrtstrainings im Berner Oberland eingetroffen. „Ich war topfit und Domi (Anm.

Einen Lauf - pr&#228;ziser: einen Trainingsstart - schreibt das Regelwerk f&#252;r den Rennstart verpflichtend vor. Eine Juryentscheidung machte es aber m&#246;glich, dass Kriechmayr am Freitagmorgen vor der ersten Abfahrt aus dem Starthaus ging, nach wenigen Metern abschwang und zur normalen Streckenbesichtigung &#252;berging. Red. Kriechmayrs Sieg wird freilich für einige Nebengeräusche sorgen. Tags darauf gelang Kriechmayr auf wesentlich l&#228;ngerer Strecke und Top-Geschwindigkeiten bis zu 150 km/h in 2:26,09 Minuten sein erster Saisonsieg und sein zweiter Wengen-Erfolg nach 2019. Auch damals hatte er vor Feuz triumphiert. Es ehrt mich, dass ich für ihn zu den Besten gehöre und ich bin natürlich froh, heute gefahren zu sein. &#214;sterreichs Skiverband h&#228;lt nach 20 M&#228;nner-Saisonrennen bei vier Erfolgen, und baute mit dem 18. "Kindergarten" Die FIS-Jury erteilte Kriechmayr eine Sondererlaubnis und ließ ihn am Freitag vor der ersten Abfahrt einmal aus dem Starttor fahren.

Erfolg in einer Wengen-Abfahrt seine statistische Vormachtstellung aus -&quot;Verfolger&quot; Schweiz h&#228;lt bei zw&#246;lf.“ Mayer: „Zielkurve wieder nicht gut erwischt“ Die Podestplätze knapp verpasst hat Matthias Mayer (+0,51). Kriechmayr stahl Feuz dessen vierten Wengen-Sieg, der Solo-Rekord-Erfolg des Schweizers auf der Traditionsstrecke ist aufgeschoben. Leichte Fehler, etwa beim Silberhornsprung, waren ausschlagend. Wie gestern habe ich die Zielkurve wieder nicht gut erwischt. Der Schweizer Alpin-Direktor monierte, dass die FIS ihre eigenen Spielregeln ignoriert habe und sprach von einem"Kindergarten". Auch Vortagessieger Aleksander Aamodt Kilde (7.) war fr&#252;h geschlagen, der Norweger verpatzte die Einfahrt ins Kernen-S, in dem auch Odermatt neuerlich ans Limit ging, jedoch ebenso nicht g&#228;nzlich fehlerfrei herauskam. Matthias Mayer Hier der Liveticker: Janka zieht Schlussstrich Sein letztes Rennen im Ski-Weltcup absolvierte Carlo Janka.

Kriechmayr bew&#228;ltigte das Kriterium besser als am Freitag, legte auch diesmal eine abgespeckte Schneepflug-Version ein - die sich als schnell erwies. Mit der wohl besten Linie aller Topleute machte der Ober&#246;sterreicher auch einigen R&#252;ckstand wett, den er auf dem von ihm unerprobten oberen Streckenteil aufgerissen hatte. Im Ziel verneigten sich nicht nur die Fans, sondern auch die Kollegen vor dem 35-Jährigen, der sich in seiner erfolgreiche Karriere unter anderem zum Weltmeister und Olympiasieger gekürt hatte. Auf die Frage, ob Trainingsverzicht ein zukunftstr&#228;chtiges Konzept werden k&#246;nne, antwortete Kriechmayr trocken.&quot;Wenn man meine Trainingsl&#228;ufe in der Saison verfolgt hat, waren die eh f&#252;r die Fisch&#39;, so weit wie ich im Training hinten war..&quot; Er habe hier das Beste aus einer schwierigen Situation gemacht.

&quot;Ein Training nehme ich grunds&#228;tzlich trotzdem gerne.&quot; Kriechmayr hatte am Samstag in &#214;sterreich einen positiven Coronatest abgegeben, war kurz darauf aber wieder negativ. Daf&#252;r, dass er auch als Spitzensportler der f&#252;nft&#228;gigen Quarant&#228;ne nicht entkam, zeigte er gr&#246;&#223;tes Verst&#228;ndnis.&quot;Ich verstehe durchaus, dass die Beh&#246;rde f&#252;r mich keine Ausnahme gemacht hat. Viele Landsleute verpassen wegen Corona wichtige Ereignisse in ihrem Leben, wahrscheinlich wichtigere als meine mit dem bisschen Rennfahren.

&quot; Mit Daniel Danklmaier (16.) und Christian Walder (26.) sammelten noch zwei weitere &#214;sterreicher Punkte. Der Schweizer Carlo Janka, Gesamtsieger und Riesentorlauf-Olympiasieger von 2010, verabschiedete sich mit einem Ausfall in die Ski-Pension. .