Normaler Schulbetrieb nach Ostern? Eltern dafür, Lehrer nicht

Eltern für normalen Schulbetrieb nach Ostern, Lehrer nicht

22.03.2021 22:07:00

Eltern für normalen Schulbetrieb nach Ostern, Lehrer nicht

Wie soll der Schulbetrieb nach den Ferien funktionieren? Die Meinungen gehen auseinander.

pocketDie Vorstellungen darüber, wie der Schulbetrieb nach den Osterferien angesichts des regional sehr unterschiedlichen Infektionsgeschehens aussehen soll, gehen weit auseinander. Während die Elternvereine an mittleren und höheren Schulen (BEV) fordern, zumindest regional auch den älteren Schülern die Rückkehr vom Schicht- in den Präsenzbetrieb an fünf Tagen zu ermöglichen, sehen Lehrervertreter Bedarf nach regionalen Verschärfungen.

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Eltern-Vertreter für Rückkehr zum Präsenzunterricht"Wenn in Vorarlberg die Lokale öffnen dürfen, ist schwer verständlich, wieso die Schüler gleichzeitig im Schichtbetrieb sind", so der kürzlich neu gewählte BEV-Präsident Christoph Drexler gegenüber der APA. Zumindest in jenen Regionen, wo es die Inzidenzen ermöglichen, sollten deshalb alle Schüler wieder jeden Tag in die Schule dürfen. Derzeit gibt es nur an Volksschulen an fünf Tagen Präsenzunterricht, alle anderen Schüler haben abwechselnd zwei Tage Präsenz- und Distanzunterricht, am Freitag ist generell Distance Learning.

Der Schichtbetrieb sei aber nicht das Gelbe vom Ei, verweist Drexler auf die Zunahme psychischer Probleme und Defizite bei der Wissensvermittlung. Teilweise gebe es nun auch wieder Probleme wie zu Beginn des Fernunterrichts, indem die Schulen etwa eine Vielzahl von Kommunikationskanälen parallel nutzen. Die Hygieneregeln an den Schulen seien schon jetzt strenger als in vielen anderen Bereichen, Schüler werden regelmäßig getestet und tragen Mund-Nasen-Schutz bzw. die Ältesten FFP2-Masken."Wir halten daher eine Rückkehr zum Präsenzunterricht für das Gebot der Stunde." headtopics.com

Lehrer-Vertreter für"da und dort" Verschärfungen"Da und dort wird man Verschärfungen brauchen", meint unterdessen der oberste Lehrervertreter Paul Kimberger (FCG) gegenüber der APA und plädiert für regional differenzierte Maßnahmen. Die Situation an den Schulen habe sich in den vergangenen Wochen enorm zugespitzt, die Verschiebung der Impfaktion im Bildungsbereich verschärfe die Lage zusätzlich."Wir brauchen Rahmenbedingungen, die größtmögliche Sicherheit an den Schulen ermöglichen", eine Rückkehr zum generellen Präsenzbetrieb sei unter den aktuellen Voraussetzungen nicht machbar.

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MilanoStremitz1 Ich nehme an, dass die meisten Lehrer auch in Österreich beamtet sind. Dann haben Sie die Antwort, warum sie keinen normalen Schulbetrieb haben möchten.