Nö: Wohnhausbrand in Berndorf → 3 Feuerwehren im schwierigen Löscheinsatz

Nö: Wohnhausbrand in Berndorf → 3 Feuerwehren im schwierigen Löscheinsatz -

25.01.2022 10:24:00

Nö: Wohnhausbrand in Berndorf → 3 Feuerwehren im schwierigen Löscheinsatz -

BERNDORF (NÖ): Drei Feuerwehren mit rund 40 Mann standen am 24. Jänner 2022 im Einsatz, um die Ausbreitung der Flammen auf weitere Gebäudeteile zu verhindern

Am Montag, dem 24. Jänner 2022 wurden die Freiwilligen Feuerwehren Berndorf-Stadt, St. Veit/Triesting und Pottenstein, von der Bezirksalarmzentrale Baden zu einem “Wohnhausbrand (Alarmstufe B3) in Berndorf” alarmiert.Eine aufmerksame Nachbarin bemerkte dichte Rauchwolken aus einem Garten einer Reihenhaussiedlung aufsteigen. Bei genauerem Hinsehen entdeckten sie das Feuer an der Rückseite der Garage, das auch bereits auf die Fassade des Wohnhauses erfasst hatte.

Geistesgegenwärtig verständigten sie über die Notrufnummer 122 die Feuerwehr.Als die ersten Tanklöschfahrzeuge die Einsatzadresse erreichten, waren die Bewohner des Wohnhauses, ein älteres Ehepaar, bereits auf die Straße geflüchtet. Der Einsatzleiter, Oberbrandinspektor Peter Schiffner (FF Berndorf-Stadt), erkundete die Lage und erkannte sofort den gegebenen Ernst.

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. Am Montag, dem 24. Jänner 2022 wurden die Freiwilligen Feuerwehren Berndorf-Stadt, St. Veit/Triesting und Pottenstein, von der Bezirksalarmzentrale Baden zu einem “Wohnhausbrand (Alarmstufe B3) in Berndorf” alarmiert. Eine aufmerksame Nachbarin bemerkte dichte Rauchwolken aus einem Garten einer Reihenhaussiedlung aufsteigen. Bei genauerem Hinsehen entdeckten sie das Feuer an der Rückseite der Garage, das auch bereits auf die Fassade des Wohnhauses erfasst hatte. Geistesgegenwärtig verständigten sie über die Notrufnummer 122 die Feuerwehr. Als die ersten Tanklöschfahrzeuge die Einsatzadresse erreichten, waren die Bewohner des Wohnhauses, ein älteres Ehepaar, bereits auf die Straße geflüchtet. Der Einsatzleiter, Oberbrandinspektor Peter Schiffner (FF Berndorf-Stadt), erkundete die Lage und erkannte sofort den gegebenen Ernst. An der Gartenseite des Gebäudes brannte ein Holzstoß, die Flammen breiteten sich schon über die Fassadenverkleidung und dem Wintergarten in die Wohngeschoße aus. Sofort machte sich ein Atemschutztrupp auf den Weg, um mittels Innenangriff die Ausbreitung des Brandes in die Wohnräume zu verhindern. Nachkommende Einsatzkräfte errichteten die Löschleitungen und versuchten, das Feuer von außen zu bekämpfen. Die sichtbaren Flammen waren zwar rasch unter Kontrolle, jedoch die Bauweise der Fassade wirkte dabei wie ein Kamin, sodass sich der Brand rasch bis zum Dachstuhl ausbreitete. Um diesen ebenfalls zu löschen, musste der Vollwärmeschutz und Dachelemente teilweise entfernt werden. Mit der Wärmebildkamera wurden immer wieder Brandherde lokalisiert. Die Arbeiten erwiesen sich als schwierig und mussten Großteils unter Einsatz von Atemschutz vom Dach aus durchgeführt werden. Durch die perfekte Zusammenarbeit der Wehren konnte nach rund zwei Stunden “Brand Aus!” gegeben werden. “ Durch das rasche und gezielte Eingreifen der Feuerwehren, konnte ein Übergreifen der Flammen auf Nachbargebäude verhindert werden” , so der ebenfalls anwesende Abschnittskommandant-Stellvertreter, ABI Gerald Lechner. Das Ehepaar blieb zum Glück unverletzt und kam mit dem Schrecken davon. Zur Brandursache sowie der dadurch entstandenen Schadenssumme können keine Angaben gemacht werden. Brandursachenermittler der Polizei haben vor Ort die Erhebungen aufgenommen. Das Wohnhaus ist zurzeit nur bedingt bewohnbar. Die Freiwilligen Feuerwehren St. Veit und Pottenstein rückten vom Einsatzort ab, um die eingesetzten Geräte zu versorgen und die Einsatzbereitschaft wieder herzustellen. Die Kameraden aus Berndorf blieben noch vor Ort, um bei einer Brandwache noch eventuelle Glutnester abzulöschen.