NGOs appellieren an Regierung: 'Hilfe vor Ort ist nicht genug'

NGOs appellieren an Regierung: 'Hilfe vor Ort ist nicht genug'

24.12.2020 02:50:00

NGOs appellieren an Regierung: 'Hilfe vor Ort ist nicht genug'

Schutzbedürftige müssten 'sofort' aus Camps auf den griechischen Inseln evakuiert werden, so die gemeinsame Forderung.

Knapp: Hilfe vor Ort"reicht einfach nicht aus"Hilfe vor Ort, wie Österreich sie etwa nach dem Brand des Camps Moria auf Lesbos geleistet hatte, sei"absolut notwendig", so Michael Opriesnig, Generalsekretär des Österreichischen Roten Kreuzes. Doch dürfe Katastrophenhilfe"keinesfalls zum Dauerzustand oder gar Standard in der Flüchtlingsunterbringung" werden, ergänzte Diakonie-Direktorin Maria Katharina Moser.

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Andreas Knapp, Generalsekretär für Internationale Programme der Caritas Österreich, hielt fest, dass die jahrelange Hilfe vor Ort auf den griechischen Ägäis-Inseln"einfach nicht ausreicht"."Wenn Kinder im Winter in unbeheizten, nassen Zelten schlafen müssen und nachts von Ratten gebissen werden, besteht dringender Handlungsbedarf". Auf Lesbos, Chios und Samos seien Menschen- und Kinderrechte bereits vor Jahren suspendiert worden und eine Verbesserung sei"weiter nicht in Sicht", so Knapp.

37 Prozent suizidgefährdetDie Organisation Ärzte ohne Grenzen (MSF), die bereits gestern die von der Regierung angekündigte Errichtung einer Kinderbetreuungseinrichtung auf Lesbos scharf kritisierten, sprach erneut von"desaströsen Auswirkungen der Situation auf die Betroffenen". 37 Prozent der Patienten in der MSF-Klinik auf Samos seien akut suizidgefährdet, berichtete Geschäftsführerin Laura Leyser."Welche Alarmglocken braucht es noch?", fragte sie. headtopics.com

Erich Fenninger, Direktor der Volkshilfe Österreich, sprach sich für die Evakuierung von zunächst 100 Familien mit kleinen Kindern aus."Wir haben Platz und Ressourcen dafür." Weiterlesen: KURIER »

Es sind wieder die, die sich hinstellen und ein hochmoralisches Bild von sich zeichnen wollen, die Arbeit und den finanziellen Aufwand aber aus linkischer °Nächstenliebe gern auf die Allgemeinheit abwälzen. Wir haben schon genug Integrationsprobleme, um Platz haben geht es nicht