Neue WhatsApp-AGB: Diese Rivalen profitieren jetzt

Signal, Telegram und Co.: Viele User wandern aufgrund der neuen WhatsApp-AGB nun zu Rivalen ab. Wir stellen sie ihnen vor.

12.01.2021 23:02:00

Signal, Telegram und Co.: Viele User wandern aufgrund der neuen WhatsApp-AGB nun zu Rivalen ab. Wir stellen sie ihnen vor.

Facebook und WhatsApp rücken näher zusammen: Der Messengerdienst will Daten seiner Nutzer künftig außerhalb Europas mit dem sozialen Netzwerk und ...

: Laut der Regulierungsbehörde RTR nutzen die Österreicher im Monat rund 300 Minuten lang WhatsApp, während andere Social-Media-Dienste wie Snapchat oder der Facebook-Messenger nicht einmal auf ein Zehntel davon kommen. Kein Wunder: So gut wie jeder Smartphone-Nutzer hat WhatsApp auf seinem Handy. Auf anderen Kanälen findet man den gewünschten Kontakt oft gar nicht.

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(Bild: stock.adobe.com, Signal, Telegram, Threema, krone.at-Grafik)Mit den neuen AGB, die Facebook für Europa zwar entschärft, sich damit aber trotzdem den Unmut der Nutzer zugezogen hat, beginnt diese WhatsApp-Dominanz ein wenig zu bröckeln. Viele User, denen

zuwider ist, nehmen die AGB-Änderung zum Anlass für einen Wechsel. Ihr Exodus führt sie meist zu drei Rivalen, die mit hoher Sicherheit und starker Verschlüsselung werben. Zwei von ihnen sind kostenlos.Signal: Der Messenger, den Snowden nutzt headtopics.com

Eine der beliebtesten Alternativen zu WhatsApp ist der Messenger Signal. Er macht den Umstieg leicht: Das Interface ähnelt stark jenem von WhatsApp. Bei Signal handelt es sich um Open-Source-Software. Das bedeutet, dass der Programmcode von jedermann eingesehen und von unabhängigen Experten auf seine Sicherheit überprüft werden kann.

Die App wird beispielsweise vom NSA-Whistleblower Edward Snowden empfohlen.Für Signal gibt es eine Windows-Software, mit der man es - ähnlich wie WhatsApp - am PC mit der Tastatur nutzen kann. Signal ist kostenlos, für Android und iOS verfügbar und finanziert sich über Spenden - etwa von der Freedom of the Press Foundation.

Telegram: Beliebter Messenger mit schlechtem RufWeil sievon IS-Terroristen genutzt wurde, die ihre Kommunikation verschleiern wollten, und bei Verschwörungstheoretikern populär ist, hat die Chat-App Telegram aus Russland einen schlechten Ruf. Gründer Pawel Durow - er hat auch das „Russen-Facebook“ Vkontakte erfunden - hat sich aber auch den Ruf gemacht, den Messenger mit Zähnen und Klauen vor Abhör-Versuchen zu verteidigen.

(Bild: AFP)verlangte, auf Telegram-Daten zugreifen zu dürfen, verließ das Unternehmen Russland, mittlerweile ist es in Dubai zu Hause. Telegram bietet Verschlüsselung, ist allerdings nicht Open Source. Unabhängige Tests sind dadurch nicht möglich. Telegram bietet Apps für Windows und MacOS, Zugriff per Browser und ist kostenlos für Android und iOS verfügbar. headtopics.com

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Threema: Schweizer Krypto-Messenger kostet GeldDer einzige ernsthafte WhatsApp-Rivale, der kostenpflichtig ist, kommt aus der Schweiz. Threema war einer der ersten Messenger, die auf Verschlüsselung und Privatsphäre setzen und lockte bereits vor Jahren

bei der Übernahme von WhatsApp durch FacebookUmsteiger an. Es gibt ein Web-Interface und verschlüsselte Sprachtelefonie. Die Kommunikation läuft über Server in der Schweiz.Der Nachteil des Schweizer Krypto-Messengers, der von einem unabhängigen eidgenössischen IT-Sicherheitslabor untersucht und als sicher befunden wurde: Er wird in Apples App Store und im Google Play Store für drei bis 3,50 Euro angeboten, kostet also Geld. Das erhöht die Einstiegshürde, dadurch hat es Threema bisher nicht zu allzu großer Verbreitung gebracht.

Fazit:Alternativen zu WhatsApp gäbe es genug - sogar eine, die vom NSA-Enthüller Edward Snowden empfohlen wird, als Open-Source-Software von Sicherheitsforschern auf der ganzen Welt durchleuchtet und auf Schwachstellen abgeklopft werden kann. Doch die beste Verschlüsselung nutzt nichts, wenn die Nutzerbasis fehlt. Und da hat WhatsApp den Rivalen noch einiges voraus: Gut zwei Milliarden Menschen nutzen WhatsApp, unter den Rivalen ist Telegram laut Statista.com mit 400 Millionen Nutzern der Primus.

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twitter is besser Gründer Pawel Durow - er hat auch das „Russen-Facebook“ Vkontakte erfunden - hat sich aber auch den Ruf gemacht, den Messenger mit Zähnen und Klauen vor Abhör-Versuchen zu verteidigen. wer lesen kann ist klar im Vorteil‼️ keine Panik... für EU ändert sich so gut wie Nix 🙂