NEOS: Rückgang statt Zunahme bei Coronavirus-Tests

Harsche Kritik gibt es nun bezüglich der angekündigten Aufstockung an Coronavirus-Tests in Österreich: Wurde Anfang der Woche noch verlautet, dass ...

28.03.2020 19:30:00

Wurde Anfang der Woche noch verlautet, dass diese auf 15.000 Tests pro Tag ausgebaut werden, nahmen die Testungen entgegen der Ankündigungen nicht zu, sondern vielmehr ab, wie nun die NEOS für die aktuelle Woche berechnet haben.

Harsche Kritik gibt es nun bezüglich der angekündigten Aufstockung an Coronavirus-Tests in Österreich: Wurde Anfang der Woche noch verlautet, dass ...

Harsche Kritik gibt es nun bezüglich der angekündigten Aufstockung an Coronavirus-Tests in Österreich: Wurde Anfang der Woche noch verlautet, dass dieseauf 15.000 Tests pro Tag ausgebaut werden, nahmen die Testungen entgegen der Ankündigungen nicht zu, sondern vielmehr ab, wie nun die NEOS für die aktuelle Woche berechnet haben. Empörung wurde diesbezüglich auch seitens der SPÖ laut, die auch von dramatischen Situationen berichtet, in der sich so mancher Arbeitnehmer derzeit befindet. Das Gesundheitsministerium wies den Vorwurf zurück.

Visiere von Kern-Sohn in dubiosem Maskenshop verkauft Nun stellt sich auch das US-Militär gegen Trump „Gibt seit Jahren einen Plan, mich zu vernichten“

Artikel teilen0DruckenLaut Rechnung sank demnach die Zahl der Tests von 4962 am Montag kontinuierlich auf 3198 am Freitag. Angesichts dieser Entwicklung zeigte sich NEOS-Gesundheitssprecher Gerald Loacker am Samstag „schwer enttäuscht“.NEOS: „Wir wollen Taten sehen“

„Offenbar steigt nur die Zahl an Pressekonferenzen rapide, nicht aber die der überlebenswichtigen Corona-Tests, die essenziell zur Bekämpfung des Virus sind. In der derzeitigen Situation ist es zu wenig, die Leute mit Zusicherungen zu beschwichtigen - wir wollen hier Taten sehen. Wenn die Regierung schon 15.000 Tests am Tag verspricht, so erwarte ich mir zumindest einen spürbaren Anstieg seit der Ankündigung, nicht aber einen Rückgang“, forderte der NEOS-Abgeordnete.

Gerald Loacker(Bild: APA/Dietmar Stiplovsek)Kritik hagelte es diesbezüglich auch vonseiten der SPÖ. Diese berichtete am Samstag überdies auch von dramatischen Situationen, in der sich so mancher Arbeitnehmer derzeit befinde. So seien derzeit Arbeiterkammer und ÖGB vermehrt mit Fällen konfrontiert, in denen Arbeitnehmer Angst um schutzbedürftige Angehörige haben, jedoch ebenso Angst vor einem Verlust ihrer Arbeitsstelle und deshalb nicht zu Hause bleiben können.

Entscheidung zwischen Job und Gesundheit der LiebstenAls Beispiel nannte die Partei einen Handwerker, der weiter arbeiten gehe, obwohl seine Ehefrau die Lungenkrankheit COPD und ein Herzleiden habe. Die Zwei-Zimmer-Wohnung sei zu klein, um eine Person zu isolieren. Der Arbeitnehmer könne laut derzeitiger Rechtslage nicht zu Hause bleiben und müsse seine Gattin dem Risiko einer Ansteckung aussetzen, berichtete SPÖ-Gesundheitssprecher Philip Kucher am Samstag.

(Bild: stock.adobe.com)„Es kann nicht sein, dass sich Menschen zwischen der Gesundheit ihrer Liebsten und dem eigenen Arbeitsplatz entscheiden müssen. Dafür braucht es nächste Woche im Parlament eine gemeinsame Lösung“, kündigte Kucher eine Initiative im kommenden Nationalrat an.

Ministerium: „Behauptung stimmt nicht“Am Samstagnachmittag wies das Gesundheitsministerium den Vorwurf der NEOS zurück. Diese Behauptung stimme nicht. „Viele neue kleine Labors, die seit Kurzem neu Testungen durchführen, sind noch nicht per Schnittstelle mit dem elektronischem Erfassungssystem verbunden“, hieß es dazu aus dem Ministerium. Positivtests würden natürlich sofort gemeldet. Aber die Gesamtmenge der Tests sei oft höher als in der Statistik sichtbar, stellte das Ministerium in einer der APA übermittelten Stellungnahme klar. Wenn Wochenendtests etwa erst am Montag eingemeldet werden, erhöhe das außerdem den Tageswert.

Anti-Rassismus-Demo: „Wir wollen ein UNS schaffen“ Tiroler ÖVP-Landesvize beschimpft WWF-Vertreterin vor laufender Kamera Neuer mysteriöser Countdown lässt das Netz rätseln

Zahlen „erst über mehrere Tage aussagekräftig“Eine Einmeldung sei nicht zwingend synchron zur Testung bzw. Analyse, hieß es weiter. Daher sei selbst bei einer Kapazitätserhöhung auf Länderebene ein „scheinbarer Rückgang theoretisch möglich“. Zahlen seien „erst über mehrere Tage aussagekräftig“, betonte das Gesundheitsministerium weiters. Bedingt durch die Aufarbeitung von Testrückständen könne es zu Schwankungen kommen. Um Unregelmäßigkeiten zu vermeiden, kündigte das Ministerium eine zentrale Einmeldung in das Epidemiologische Meldesystem (EMS) an.

Weiterlesen: Kronen Zeitung »

BMeinl Man sollte schon ein wenig sachlicher bleiben .... BMeinl Wie sich nun herausstellte, war das eine Falschmeldung der Neos... Mit dieser Krise und den Ängsten der Menschen zu spielen, ist MIES UBD LETZTKLASSIG. SCHÄMT EUCH NEOS was hat je gestimmt was k&A sagten? nichts.... Die NEO´s haben auch den Anhalteweg berechnet.....

Coronavirus: Warum die Strategie massenhafter Tests umstritten ist'Damit die 'Testen, testen, testen'- Strategie erfolgreich ist, muss sie gleich zu Beginn der Epidemie angewandt werden, bevor zu viele Fälle die Umsetzung komplizierter machen' Coronavirus

Coronavirus: Gewerkschaft will für Bankangestellte Corona-ZulagenZum Monatswechsel wird in Bankfilialen wieder höhere\r\nKundenfrequenz erwartet. Die Mitarbeiter sollen dafür Prämien bekommen, fordert die Gewerkschaft.

Coronavirus-Forscher: Österreich bei Toten derzeit auf Kurs ItaliensStefan Thurner vom Complexity Science Hub Vienna warnt eindringlich vor verfrühtem Aufheben der Maßnahmen.

Coronavirus: Österreich bei Intensivbetten weit über OECD-SchnittDeutschland an der Spitze mit 33,3 Intensivbetten für 100.000 Menschen, Österreich dahinter. Wo findet man Recherchen zu Statistiken pro Einwohner?

Auch bei Airbnb brechen die Umsätze wegDie Coronavirus-Pandemie hinterlässt auch ihre Spuren bei den Vermietern von Wohnungen via Internet-Plattform Airbnb. Laut Daten, die der deutschen ... Das macht garnichts, das Airbnb im Koma liegt, hoffentlich ganz lange, damit ein Umdenken stattfindet und die Wohnungen dem freien Wohnungsmarkt wieder zugeführt werden. Damit wieder Leben die Innenstädte füllt mit normalen Menschen. Keine Zugvögel!

Coronavirus: Österreich laut OECD bei Fällen im unteren DrittelGemessen wird in der Statistik je 100.000 Einwohner. Der Vergleich stellt auch dem heimischen Gesundheitssystem ein solides Zeugnis aus.