Nach Militärputsch - Sudans Bürger begehren weiter auf

26.10.2021 20:00:00

Auch Ärzte und Beamte rufen zu zivilem Widerstand und einem Generalstreik nach dem Militärputsch auf.

Umsturz: Im Sudan reißen die Proteste der Bevölkerung gegen das Militär, das die Macht an sich reißen will, nicht ab.

Auch Ärzte und Beamte rufen zu zivilem Widerstand und einem Generalstreik nach dem Militärputsch auf.

Nach dem Militärputsch im Sudan reißen die Proteste nicht ab: 'Eine Rückkehr in die Vergangenheit ist keine Option', riefen Demonstranten am Dienstag.Im Sudan hat das Militär Premierminister Abdullah Hamdok unter Hausarrest gestellt.Bundesliga Kühbauer nach verschenktem Sieg: "Es zählen nur die Fakten" Rapid schenkte bei 1:1 in Hartberg Sieg im Finish wieder her.Foto: AP/Vieira Nach dem"dunkelsten Tag" seiner Karriere gerät Manchester Uniteds Trainer Ole Gunnar Solskjaer immer mehr unter Druck, einen Rücktritt schloss er aber aus.

Trotz des gewaltsamen Vorgehens der Armee gingen sie landesweit auf die Straße. In der Hauptstadt Khartum versammelten sich zahlreiche Menschen, um die 'Revolution zu retten', die 2019 den langjährigen Machthaber Omar al-Baschir zu Fall gebracht hatte. Familienangehörige des Staatschefs erklärten der Nachrichtenagentur Reuters, Streitkräfte hätten das Haus von Hamdoks Medienberater gestürmt und den Ministerpräsidenten dort in den frühen Morgenstunden festgenommen. 'Es reicht', sagte ein Demonstrant. Die Linzer kassierten am Sonntag gegen Altach ein Heim-0:1 und haderten einmal mehr mit offensiver Ineffizienz. 'Nach 30 Jahren Erniedrigung unter Baschir wollen wir jetzt keinen neuen Staatsstreich. Die Internetverbindung brach in der sudanesischen Hauptstadt zusammen, berichteten Zeugen laut Reuters.' Die Protestierenden verkündeten einen 'Generalstreik' und 'zivilen Ungehorsam' gegenüber den neuen Machthabern. Ihr Gerät erlaubt uns derzeit leider nicht, die entsprechenden Optionen anzuzeigen.

\nSo riefen etwa Ärzte und Beamte zum Widerstand durch einen Generalstreik auf. Allerdings schwelen tiefgreifende Konflikte in dem Land weiter. Willkommen bei DER STANDARD Sie entscheiden darüber, wie Sie unsere Inhalte nutzen wollen. Er werde sich aus allen Krankenhäusern des Landes zurückziehen und nur noch Notfälle behandeln, kündigte der Ärzteverband Sudan Doctors Central Committee auf seiner Facebook-Seite an. Aus den Militärkrankenhäusern werde man sich komplett zurückziehen, hieß es weiter. Im September war ein Putschversuch gescheitert. Mitarbeiter der Ministerien, Verwaltung und Zentralbank kündigten ebenfalls einen Generalstreik an. Z. Auch aus Lautsprechern von Moscheen tönte der Aufruf eines Aktivisten-Bündnisses zum Streik. (apa\/reuters)\n. Sie haben ein PUR-Abo?.

\nInternet- und Telefonverbindungen waren am Dienstag weiter gekappt, Panzer blockierten Brücken und Hauptverkehrsstraßen in Khartum. Zuvor hatte der höchste Militärvertreter des Landes, General Abdel Fattah al-Burhan, die Regierung aufgelöst und einen landesweiten Notstand ausgerufen. Sie haben ein PUR-Abo?. Ranghohe Politiker, darunter Ministerpräsident Abdalla Hamdok, wurden nach Angaben des Informationsministeriums festgenommen. Dieser wird in der Residenz al-Burhans festgehalten. Bei Ausschreitungen im Zuge des Putsches im 44-Millionen-Einwohner-Land wurden alleine am Montag sieben Menschen getötet und 140 Personen verletzt.

Das Militär kontrolliert laut UNO die Hauptstadt; der Flughafen, Brücken und das Staatsfernsehen in Khartum seien in der Hand der Streitkräfte und die Eingänge in die Stadt versperrt.\nAl-Burhan erklärte nicht nur die Übergangsregierung sowie den Souveränen Übergangsrat für aufgelöst, er kündigte auch die Bildung einer neuen Regierung mit 'kompetenten Personen' an. Nach dem Sturz von Machthaber Omar al-Baschir hatte jener Rat die Regierungsgeschäfte übernommen, in dem sich Militärs und Zivilisten die Macht teilen. Seitdem befand sich das Land in einer fragilen Übergangsphase, die 2023 mit der Einsetzung einer zivilen Regierung enden sollte.\n\nif(!apaResc)var apaResc=function(a){var e=window.

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Auch die UNO forderte die umgehende Freilassung Hamdoks.\nLediglich Russland sah in dem Putsch 'die logische Folge einer verfehlten Politik' und beklagte eine 'ausländische Einmischung von beträchtlichem Ausmaß'. Im Sudan ringen Russland, die Türkei, die USA, China und Saudi-Arabien um Einfluss. Dabei geht es um Erdöl sowie die für die jeweiligen Flotten in der Region strategisch wichtigen Häfen am Roten Meer. (apa\/dpa\/reuters)\n .

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\nSo riefen etwa Ärzte und Beamte zum Widerstand durch einen Generalstreik auf. Allerdings schwelen tiefgreifende Konflikte in dem Land weiter. Willkommen bei DER STANDARD Sie entscheiden darüber, wie Sie unsere Inhalte nutzen wollen. Er werde sich aus allen Krankenhäusern des Landes zurückziehen und nur noch Notfälle behandeln, kündigte der Ärzteverband Sudan Doctors Central Committee auf seiner Facebook-Seite an. Aus den Militärkrankenhäusern werde man sich komplett zurückziehen, hieß es weiter. Im September war ein Putschversuch gescheitert. Mitarbeiter der Ministerien, Verwaltung und Zentralbank kündigten ebenfalls einen Generalstreik an. Z. Auch aus Lautsprechern von Moscheen tönte der Aufruf eines Aktivisten-Bündnisses zum Streik. (apa\/reuters)\n. Sie haben ein PUR-Abo?.

\nInternet- und Telefonverbindungen waren am Dienstag weiter gekappt, Panzer blockierten Brücken und Hauptverkehrsstraßen in Khartum. Zuvor hatte der höchste Militärvertreter des Landes, General Abdel Fattah al-Burhan, die Regierung aufgelöst und einen landesweiten Notstand ausgerufen. Sie haben ein PUR-Abo?. Ranghohe Politiker, darunter Ministerpräsident Abdalla Hamdok, wurden nach Angaben des Informationsministeriums festgenommen. Dieser wird in der Residenz al-Burhans festgehalten. Bei Ausschreitungen im Zuge des Putsches im 44-Millionen-Einwohner-Land wurden alleine am Montag sieben Menschen getötet und 140 Personen verletzt.

Das Militär kontrolliert laut UNO die Hauptstadt; der Flughafen, Brücken und das Staatsfernsehen in Khartum seien in der Hand der Streitkräfte und die Eingänge in die Stadt versperrt.\nAl-Burhan erklärte nicht nur die Übergangsregierung sowie den Souveränen Übergangsrat für aufgelöst, er kündigte auch die Bildung einer neuen Regierung mit 'kompetenten Personen' an. Nach dem Sturz von Machthaber Omar al-Baschir hatte jener Rat die Regierungsgeschäfte übernommen, in dem sich Militärs und Zivilisten die Macht teilen. Seitdem befand sich das Land in einer fragilen Übergangsphase, die 2023 mit der Einsetzung einer zivilen Regierung enden sollte.\n\nif(!apaResc)var apaResc=function(a){var e=window.

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Auch die UNO forderte die umgehende Freilassung Hamdoks.\nLediglich Russland sah in dem Putsch 'die logische Folge einer verfehlten Politik' und beklagte eine 'ausländische Einmischung von beträchtlichem Ausmaß'. Im Sudan ringen Russland, die Türkei, die USA, China und Saudi-Arabien um Einfluss. Dabei geht es um Erdöl sowie die für die jeweiligen Flotten in der Region strategisch wichtigen Häfen am Roten Meer. (apa\/dpa\/reuters)\n .