Kroatien, Erdbeben

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Nach Beben mit Stärke 6,4: Kroatien wird von Nachbeben erschüttert

Die Erde in Kroatien kommt nicht zur Ruhe. Drei stärkere Nachbeben waren am Mittwoch in der Früh zu verspüren. #Kroatien #Erdbeben

30.12.2020 09:51:00

Die Erde in Kroatien kommt nicht zur Ruhe. Drei stärkere Nachbeben waren am Mittwoch in der Früh zu verspüren. Kroatien Erdbeben

Ein starkes Erdbeben hat am Dienstag Kroatien erschüttert und bisher sieben Menschenleben und zahlreiche Verletzte gefordert. Ein zwölfjähriges Mädchen starb in der Kleinstadt Petrinja, wo das Zentrum des Erdstoßes lag. Viele Menschen verbrachten die Nacht im Freien, in den Morgenstunden kam es wieder zu Nachbeben.

Schriftgröße kleinerFreiwillige und Fans des Fußballklubs Dinamo halfen in der Nacht bei den Aufräumarbeiten in der stark zerstörten Stadt Petrinja - etwa 50 Kilometer von Zagreb entfernt© AFPDie Erde in Kroatien kommt nicht zur Ruhe. Drei

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stärkere Nachbebenwaren am Mittwoch in der Früh zu verspüren. Das gefühlt stärkste der drei Beben wurde um 6.15 im OrtLekeniknördlich von den schwer betroffenen StädtenPetrinjaundSisakverzeichnet, es erreichte laut dem Erdbebendienst den Wert von 4.9 auf der Richterskala. Die Menschen sind total verängstigt, viele haben die Nacht vor großen offenen Feuern auf der Straße verbracht.

Insgesamt gab esdrei starke Nachbebenbinnen 14 Minuten: um 6.15 Uhr mit 4,9, 6.26 Uhr mit 4,8 und um 6.30 Uhr mit 3,9. Die Erdstöße waren auch in Zagreb wieder deutlich spürbar, das Epizentrum liegt zwischen Zagreb und Sisak/Petrinja.Petrinja mit etwa 20.000 Einwohner wurde am stärksten getroffen headtopics.com

Foto © AFPNacht im Freien verbrachtDie Menschen haben die Nacht vor großen Lagerfeuern unter freiem Himmel verbracht. Jene, die Autos haben, haben häufig in denen geschlafen. Nur wenige trauen sich in ihre Häuser zurück. Es wurden zwar Zelte aufgestellt, in der Nacht hat es aber geregnet.

Es gibt eine Welle der Hilfsbereitschaft. Aus allen Regionen Kroatiens werden Hilfskräfte und finanzielle Unterstützung geschickt. Viele Freiwillige sind im Einsatz. Menschen spenden Kleidung, Nahrung, Decken, bieten den Betroffenen Unterschlupf an.

Hilfe hat auch der Wiener Bürgermeister Michael Ludwig via Twitter angeboten:Stigle su nas strašne slike iz grada Petrinje u Hrvatskoj, koji je danas bio epicentar jakog potresa koji se mogao osjetiti čak u Beču. Moje misli su sa žrtvama, njihovim obiteljima, s hitnim službama i stanovništvom. Grad Beč pruža svoju pomoć gradonačelniku Darinku Dumboviću.

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