„Müdes“ E-Auto: Käufer gewinnt Prozess in OÖ

Nach 110 bis 120 Kilometern machte das E-Auto eines Mühlviertlers schlapp. Der Besitzer klagte und bekam nun in erster Instanz in Linz recht.

Oberösterreich, Michael Poduschka

26.01.2022 11:30:00

Nach 110 bis 120 Kilometern machte das E-Auto eines Mühlviertlers schlapp. Der Besitzer klagte und bekam nun in erster Instanz in Linz recht.

Nach 110 bis 120 Kilometern machte das E-Auto eines Mühlviertlers schlapp, musste an die Strom-Zapfsäule. Beim Kauf hatte man eine Reichweite von 230 ...

Der Mühlviertler hatte im November 2018 den VW e-Golf gekauft. Mitentscheidend war die im Datenauszug des Fahrzeuges angegebene Reichweite von 216 Kilometern innerorts. In der Bewerbung der Volkswagen AG im Internet war sogar von einer Reichweite von 231 Kilometern die Rede.

Lesen Sie auch:E-Auto macht schon nach 120 Kilometern schlappAuf den letzten 50 Kilometern sank die Heizung abMit 200 Kilometern wäre der Käufer schon zufrieden gewesen, doch seit Oktober 2020 kam er mit seinem Wagen nur mehr maximal 150 Kilometer weit. Unter bestimmten Voraussetzungen – etwa auf der Autobahn oder im hügeligen Mühlviertel und bei einstelligen Außentemperaturen – war schon nach 110 bis 120 Kilometern Schluss, wobei sich auf den letzten 50 Kilometern auch noch der Eco-Modus eingeschaltet hat, was zum Beispiel zur Folge hatte, dass die Innenheizung heruntergefahren wurde

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Zur Vorgeschichte: Der Mühlviertler hatte im November 2018 den VW e-Golf gekauft. Mitentscheidend war die im Datenauszug des Fahrzeuges angegebene Reichweite von 216 Kilometern innerorts. In der Bewerbung der Volkswagen AG im Internet war sogar von einer Reichweite von 231 Kilometern die Rede. Lesen Sie auch: E-Auto macht schon nach 120 Kilometern schlapp Auf den letzten 50 Kilometern sank die Heizung ab Mit 200 Kilometern wäre der Käufer schon zufrieden gewesen, doch seit Oktober 2020 kam er mit seinem Wagen nur mehr maximal 150 Kilometer weit. Unter bestimmten Voraussetzungen – etwa auf der Autobahn oder im hügeligen Mühlviertel und bei einstelligen Außentemperaturen – war schon nach 110 bis 120 Kilometern Schluss, wobei sich auf den letzten 50 Kilometern auch noch der Eco-Modus eingeschaltet hat, was zum Beispiel zur Folge hatte, dass die Innenheizung heruntergefahren wurde Bessere Reichweite bei neueren Modellen Laut dem beim Zivilprozess am Landesgericht Linz gehörten Sachverständigen sei das kein Mangel bei einem im Jahr 2018 gekauften E-Auto. Heute wären alle E-Autos viel besser bei der Reichweite. Der e-Golf des Mühlviertlers sei eben ein „umgemodeltes Benzinfahrzeug“ mit einer kleinen Batterie. „Aber der Autohändler hat auf diesen Umstand nicht hingewiesen. Ein Käufer eines Elektroautos darf zwar nicht damit rechnen, dass sein Fahrzeug in jedem Fall die angegeben Kilometer erreicht, aber wenn es in im Normalbetrieb vorkommenden Fällen weniger als 50 Prozent der angegebenen Reichweite erreicht, muss das der Händler dazusagen“, erklärt Anwalt Poduschka. (Bild: APA/dpa-Zentralbild/Jan Woitas) Mühlviertler bekommt Kaufpreis zurück So sah es auch die Richterin im (nicht rechtskräftigen) Urteil: Der Händler muss den e-Golf zurücknehmen, der Käufer bekommt 30.288 Euro vom Kaufpreis rückerstattet.