Medienministerin Raab: „Inserate sind nichts Anrüchiges“

11.01.2022 19:03:00

Regierungsinserate, Medienförderung und das ORF-Gesetz haben für die Ministerin Susanne Raab Priorität.

Regierungsinserate, Medienförderung und das ORF-Gesetz haben für die Ministerin Susanne Raab Priorität.

Regierungsinserate, Medienförderung und das ORF-Gesetz haben für die Ministerin Susanne Raab Priorität.

Ab Februar will Raab mit Medienvertretern, Wissenschaftlern, Juristen und Parteien über eine Neuordnung beraten. Für öffentliche Einschaltungen sollen Kriterien erarbeitet werden, die für Bund und Länder gleichermaßen gelten. Es gehe um den Einsatz von Steuergeld, also um „ein größtes Maß“ an Nachvollziehbarkeit und Transparenz: „Es muss für den Bürger nachvollziehbar sein, wo das Geld investiert worden ist.“ Bei der Benutzerfreundlichkeit der Medientransparenzdatenbank wolle sie „nachschärfen“.

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Neue Medienministerin Raab verteidigt Regierungswerbung – aber nicht als MedienförderungLegt sich nicht auf Deckelung für Medientransparenz, Qualitätskriterien für Medienförderungen und Regierungsinserate und Zeitplan für Reform fest

Wieviel Substanz hinter dem Plagiatsvorwurf gegen Raab stecktAls 'an den Haaren herbeigezogen' bezeichnet Frauenministerin Susanne Raab die Kritik an ihrer Diplomarbeit. Doch eine Nachschau erweckt einen gegenteiligen Eindruck. Wir haben einen Gesundheitsminister, der seinen akademischen Titel nur bei einem albanischen Hütchenspieler gewonnen haben kann, stört ja auch keinen...

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“Können das nicht länger hinnehmen”: 217 Hebammen sind laut gegen Gen-SpritzenIn ihrem Offenen Brief berichten die Hebammen mitunter von Fehlgeburten, wachstumsretardierten Föten und Frühgeburten die sie bei Schwangeren mit Gen-Therapie beobachtet haben. Sollen alle an die òffentlichkeit damit gehen

Nur keine Eile, auch wenn die nächste Mutation im Anflug istKostenlose Covid-Impfungen sind eigentlich Geschenk genug. Geldprämien aus dem Steuertopf werden hartgesottene Impfgegner nicht zum Umdenken bewegen. Die Impfungen sind nicht kostenlos. Sie werden von ALLEN Steuerzahlern finanziert. Auch die Presseförderungen werden von ALLEN Steuerzahlern finanziert, ebenso wie Regierungsinserate usw. . Wenn Sie schreiben „Kostenlose Covid Impfungen“ meinen Sie das dann ernst? Was tun gerade Medien …. Und was ist dass für Journalismus dass hat nicht einmal mit drittklassigen Journalismus zutun …Alles was wird heute geschrieben wird nicht hinterfragt und alle schreiben gleichen Text …“Wer bezahlt der Schaft“ …Wir haben Pandemie und verlieren ALLES!

Tennis-Ass: 'Djokovic hat kein Recht, hier zu sein'Novak Djokovic darf nach einem Gerichtsurteil vorerst in Melbourne bleiben. Damit sind allerdings nicht alle Tennis-Profis einverstanden. 

Vor wenigen Tagen hat Susanne Raab (ÖVP) als Ministerin auch die Medienagenden übernommen.Foto: APA / Herbert Neubauer Wien – Die neue Medienministerin Susanne Raab definiert eine Neuorganisation der – im internationalen Vergleich hohen – Werbeschaltungen öffentlicher Stellen und der Medienförderungen als"zentrales Vorhaben" mit"hoher Priorität" ihrer neuen Aufgabe.Als "an den Haaren herbeigezogen" bezeichnet Frauenministerin Susanne Raab die Kritik an ihrer Diplomarbeit.Foto: APA / Herbert Neubauer Wien – Die neue Medienministerin Susanne Raab definiert eine Neuorganisation der – im internationalen Vergleich hohen – Werbeschaltungen öffentlicher Stellen und der Medienförderungen als"zentrales Vorhaben" mit"hoher Priorität" ihrer neuen Aufgabe.

Nun gab sie erste Einblicke in ihre Pläne, wobei vor allem die Neuordnung der Vergabe von Regierungsinseraten und die Restrukturierung der Medienförderung für Raab „große Priorität“ haben. Im Zuge der Inseratenaffäre war die intransparente Vergabe öffentlicher Einschaltungen, bei der Boulevardmedien bevorzugt werden, ebenso kritisiert worden wie die Tatsache, dass deren Volumen ein Vielfaches der gesetzlichen Medienförderung ausmachen. Willkommen bei DER STANDARD Sie entscheiden darüber, wie Sie unsere Inhalte nutzen wollen. Ab Februar will Raab mit Medienvertretern, Wissenschaftlern, Juristen und Parteien über eine Neuordnung beraten.Media Der Zeitpunkt der Aktion ist kein Zufall. Für öffentliche Einschaltungen sollen Kriterien erarbeitet werden, die für Bund und Länder gleichermaßen gelten. Bitte deaktivieren Sie sämtliche Hard- und Software-Komponenten, die in der Lage sind Teile unserer Website zu blockieren. Es gehe um den Einsatz von Steuergeld, also um „ein größtes Maß“ an Nachvollziehbarkeit und Transparenz: „Es muss für den Bürger nachvollziehbar sein, wo das Geld investiert worden ist. Z.

“ Bei der Benutzerfreundlichkeit der Medientransparenzdatenbank wolle sie „nachschärfen“.B. Willkommen bei DER STANDARD Sie entscheiden darüber, wie Sie unsere Inhalte nutzen wollen. Man müsse der öffentlichen Hand aber schon die Möglichkeit lassen, die Bevölkerung durch Einschaltungen zu informieren, sagt Raab: „Medienkooperationen und Inserate sind per se nichts Anrüchiges.“ Die Ministerin sprach sich vorerst weder für eine Deckelung der Inseratenausgaben noch für die Koppelung der Vergabe an journalistische Qualitätskriterien aus: „Nicht die Politik hat zu entscheiden, was Qualität ist. Sie haben ein PUR-Abo?.“ Mehr digitalen Spielraum für ORF An der Novelle zum ORF-Gesetz, die dem Öffentlich-Rechtlichen mehr Spielraum im digitalen Bereich ermöglichen soll, will Raab „mit Nachdruck“ arbeiten. Z. Einen Entwurf dafür gebe es noch nicht – obwohl das Gesetz schon Ende 2020 hätte beschlossen werden sollen.

Man müsse dem ORF ermöglichen, zeitgemäße Angebote zu machen, so Raab. „Gleichzeitig darf der Medienstandort Österreich nicht geschwächt werden. Sie haben ein PUR-Abo?.“ Es dürfe kein Konkurrenzkampf mit privaten Medien entstehen. So rasch wie möglich will Raab die Digitalförderung durch den Nationalrat bringen, die die Transformation von Medien in den digitalen Bereich unterstützt. Die im Eigentum der Republik stehende „Wiener Zeitung“ werde nach Abschaffung der Pflichtveröffentlichungen bestehen bleiben, versprach Raab, ohne Details zu nennen.

Die Transformation werde „zeitnah“ eingeleitet. Zum „Das Wichtigste des Tages“ Newsletter Der einzigartige Journalismus der Presse. Jeden Tag. Überall. .