Leichte Erholung im zweiten Halbjahr für Lindt & Sprüngli

Weihnachtsgeschäft macht Teil des Einbruchs aus dem Frühjahr wett. Unterm Strich bleibt ein Umsatzminus von 6,1 Prozent.

19.01.2021 10:58:00

Weihnachtsgeschäft macht Teil des Einbruchs aus dem Frühjahr wett. Unterm Strich bleibt ein Umsatzminus von 6,1 Prozent.

Weihnachtsgeschäft macht Teil des Einbruchs aus dem Frühjahr wett. Unterm Strich bleibt ein Umsatzminus von 6,1 Prozent.

pocketDie Coronapandemie hat dem Schweizer Schokoladehersteller Lindt & Sprüngli 2020 das Geschäft vermiest. Organisch büßte das Unternehmen 6,1 Prozent an Umsatz ein. Allerdings konnte es im Weihnachtsgeschäft einen Teil des Einbruchs aus dem Frühjahr aufholen. Im ersten Halbjahr war es um 8,1 Prozent nach unten gegangen. Für 2021 zeigt sich Lindt nun vorsichtiger als bisher, doch mittelfristig soll das Wachstum zum Vorkrisentempo zurückkehren.

Kurz fordert EU-Zulassung von Johnson & Johnson Wiener spielte mit Maske im Park Schach – 90 € Strafe Kein Asyl – Frau will mit Freund in den Libanon ziehen

Insgesamt hat Lindt im Corona-Jahr 2020 für 4,02 Milliarden Franken (3,74 Mrd. Euro) Lindorkugeln, Schokoladentafeln und Pralinen verkauft. Das sind 10,9 Prozent weniger als im Vorjahr. Währungseffekte und Akquisitionseffekte herausgerechnet belief sich das (organische) Minus auf 6,1 Prozent, wie der Schokoladenhersteller am Dienstag mitteilte. Damit hat das Unternehmen, das auch im niederösterreichischen Gloggnitz einen Produktionsstandort hat, die Erwartungen der Finanzgemeinde enttäuscht.

Den Einbruch vom ersten Halbjahr von 8,1 Prozent dämmte Lindt aber immerhin etwas ein. Damals hatte der in vielen Ländern verhängte Lockdown den Produzenten von Premiumschokolade mitten im Ostergeschäft getroffen. So musste Lindt die rund 500 eigenen Shops schließen. Auch das Geschäft an Flughäfen sowie mit der Gastronomie und Geschäftskunden lag brach. headtopics.com

Den Großteil seines Jahresumsatzes erzielt Lindt allerdings in der kälteren Jahreshälfte mit dem Weihnachtsgeschäft. Auch zu dieser Zeit waren noch viele Einschränkungen und Schutzmaßnahmen in Kraft, wenn auch deutlich weniger einschneidende als noch im Frühling. Das Flugreisegeschäft sowie das Gastrogeschäft in Nordamerika sowie die traditionellen Spezialitäten-Geschäfte in Italien litten weiter.

Weiterlesen: KURIER »