Kuljic: „Es werden weiter Spiele manipuliert“

Gut zwei Jahre nach seiner Entlassung aus dem Gefängnis packt Sanel Kuljic aus: „Es werden weiter Spiele manipuliert“

12.9.2019

Gut zwei Jahre nach seiner Entlassung aus dem Gefängnis packt Sanel Kuljic aus: „Es werden weiter Spiele manipuliert“

Der Wettskandal im heimischen Fußball geht in die nächste Runde: Gut zwei Jahre nach seiner Entlassung aus dem Gefängnis packt Sanel Kuljic aus.

„Hast du Zeit für einen Kaffee? Ich würde gerne mit dir plaudern.“ Es war ein Anruf wie so viele in der Redaktion, nur dass der Gesprächspartner in diesem Fall doch spezielles journalistisches Interesse erweckte. Sanel Kuljic ist eben kein unbekanntes und schon gar kein unbeschriebenes Blatt. Nämlich jener Mann, der es einst als „Strafraum-Kobra“ bis ins Nationalteam geschafft hatte, im Oktober 2014 aber im Zuge des größten Wettskandals im österreichischen Fußball wegen schweren Betrugs, Erpressung und Nötigung zu fünf Jahren Haft verurteilt worden war . . .

. . . ja bis ihn die Schatten der Vergangenheit einholten. „Sie haben über einen ehemaligen Mithäftling wieder versucht, mit mir Kontakt aufzunehmen, machen Druck, ich habe Angst um mein Leben.“ Sie, das seien die Drahtzieher, die schon beim großen Skandal nie zur Rechenschaft gezogen wurden. Albaner. Der Präsident des Profiklubs Skenderbeu, der von der UEFA wegen Wettspielmanipulation für zehn Jahre international gesperrt ist; und der CEO eines der größten Vertriebsunternehmen in Albanien, das auf der Homepage groß mit dem bekanntesten österreichischen Energy-Drink wirbt. Die Namen sind der „Krone“ bekannt, Kuljic bürgt eidesstattlich für die Echtheit seiner Aussage.

„Das sind die Herren, die das Geld für die involvierten Spieler und die Wetten bereitstellen. War damals so und ist heute nicht anders.“ Heute? „Ja, es werden in Österreichs höchster Liga weiterhin Spiele manipuliert!“ Prompt zählt Kuljic zwei aus der letzten Saison auf, beide mit Mattersburger Beteiligung - 0:6 gegen den WAC, 1:3 gegen den LASK. „Aber es sind mehr.“

Weiterlesen: Kronen Zeitung

Der Fußball und das Nationalstadion: So machen es andere Länder - derStandard.at

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