Krisenmanager Kurz: „Es war ein Kraftakt“

Kanzler Sebastian Kurz (33) musste das Land quasi über Nacht in einen nie da gewesenen Krisenmodus versetzen. Wie erlebt er selbst diese schwere ...

29.03.2020 11:00:00

Sebastian Kurz über ein komplett verändertes Leben, 18-Stunden-Tage, schlaflose Nächte, Notfallbetten im Kanzleramt bis hin zum Versagen der EU und der Frage, wie es im Sommer weitergeht.

Kanzler Sebastian Kurz (33) musste das Land quasi über Nacht in einen nie da gewesenen Krisenmodus versetzen. Wie erlebt er selbst diese schwere ...

(Bild: Screenshot bild.de)In der Schwäche zeigt der Kanzler wieder seine StärkeIn der Schwäche zeigt der 33-Jährige wieder seine Stärke als oberster Krisenmanager. Nicht nur im schnellen Erfassen, der Planung und Umsetzung der drastischen Maßnahmen weit vor allen anderen, sondern auch in seiner verlässlichen Kommunikation und seiner Überzeugungskraft. Beides ist essentiell im Kampf gegen eine Epidemie, den die Bevölkerung mittragen muss. Eine gewisse Routine im Umgang mit Extremsituationen kann man ihm trotz seiner jungen Jahre nach Flüchtlingskrisen und Ibiza nicht mehr absprechen. Doch woher kommen sein Mut und seine Stärke? Wie hält er dieses Pensum durch? Plagen ihn nie Zweifel oder Albträume?

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Es ist später Abend, als das Telefon zum Interview läutet und er sich vorweg gleich mal für die Verzögerung entschuldigt, die wirklich jeder verstehen kann: „Normalerweise versuche ich schon, pünktlich zu sein. Ich hoffe, das wissen Sie!“ Die Stimme klingt erstmals etwas müde, aber er ist diszipliniert und konzentriert wie immer.

„Krone“:Wann war der Moment, an dem Ihnen die Dimension der ganzen Sache bewusst geworden ist?Sebastian Kurz:relativ rasch nach einem Anruf des israelischen Ministerpräsidenten Bibi Netanjahu. In Europa war das Coronavirus vor ein paar Wochen bis auf ein paar Einzelfälle noch kein großes Thema. Aber er hat mich gewarnt: „Ihr unterschätzt das. Europa muss dringend aufwachen! Es ist etwas sehr Großes und Bedrohliches.“ Dann haben wir mit unseren Experten die Fallzahlen studiert und sind schnell zum Schluss gekommen, dass wir früh und hart reagieren müssen, wenn wir noch das Schlimmste abwenden wollen.

Waren Sie erschrocken, als Ihnen die Dimension klar wurde?Dafür war eigentlich gar keine Zeit. Es kam schließlich alles sehr schnell von der ganzen Dynamik. Wobei ich sagen muss, dass mein außenpolitischer Sprecher Etienne Berchtold gemeinsam mit unseren Experten schon früh davor gewarnt hat.

Wie viel Mut haben Sie für diese drastischen Maßnahmen gebraucht? Es ist ja kein Tagesgeschäft, ein Land von heute auf morgen quasi auf null zu setzen mit all den wirtschaftlichen Konsequenzen. Hatten Sie Zweifel?Es war keine Frage des Mutes, sondern der Notwendigkeit. Es war alternativlos, daher diese Entschlossenheit. Dass es zu diesem Zeitpunkt noch für viele nichts anderes als eine Grippe war und viel verharmlost wurde, hat die Sache nicht unbedingt leichter gemacht. Ich muss sagen: Es war wirklich ein Kraftakt, weil es viel Gegenwind gab.

Das Paznauntal mit Tourismus-Hotspots wie Ischgl und Galtür sowie St. Anton am Arlberg wurden als Erstes abgeriegelt.(Bild: APA/JAKOB GRUBER)Von wem? Von der Wirtschaft? Den Experten oder aus den eigenen Reihen?Nein, die Wirtschaft hat es verstanden. Die Diskussion darüber nützt nun niemandem.

Können Sie noch schlafen, oder liegen Sie nachts wach?Ich hab schon besser geschlafen, aber die Tage sind seit Wochen so lang und fordernd, dass zum Wachliegen keine Zeit bleibt.(Kurz lacht gequält)Wie sehen Ihre Tage derzeit aus? In der Früh hört man Sie schon auf Ö3, spätabends noch in der

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„“. Davor und danach stehen Planung und Krisenstäbe am Programm.Wir haben im Büro jetzt ausgemacht, dass keiner mehr als 18 Stunden arbeiten darf, weil wir das jetzt ja alle noch eine Zeit lang durchhalten müssen. Ich bin ein Nachtmensch und gewohnt, bis 1 oder 2 Uhr in der Früh zu arbeiten. Viele Stunden Schlaf gehen sich da nicht aus.

Zeit für Persönliches oder Sport bleibt da nicht? Wann waren Sie zuletzt laufen in Schönbrunn oder dem Auer-Welsbach-Park?Das weiß ich ehrlich gesagt gar nicht. Es ist sicher mehrere Wochen her. Schönbrunn hat eh zu. Wer mich kennt, weiß, dass ich Sport für meinen inneren Rhythmus brauche und deswegen jetzt irgendwann mal einschieben muss.

Sebastian Kurz und Susanne Thier(Bild: APA/ROLAND SCHLAGER)Wann haben Sie Ihre Lebensgefährtin Susanne zuletzt gesehen?Wir sehen einander kurz in der Früh beim Außer-Haus-Gehen. Susanne hat kein Home-Office. Die Öffentlichkeitsarbeit des Finanzministeriums gehört zu den systemrelevanten Aufgaben.

Ihre Eltern, die bei Ihnen um die Ecke wohnen, treffen Sie derzeit aber nicht, um sie zu schützen. Sie haben erzählt, dass es auch für sie nicht einfach sei.Ja, auch in meiner Familie stehen derzeit starke Entschleunigungen und viel Verzicht im Vordergrund. Das ist auch hier nicht einfach. Meine Eltern gehören aufgrund des Alters zur besonders zu schützenden Gruppe und dürfen derzeit nicht arbeiten. Aber wir telefonieren, sind in Kontakt, und Susanne stellt ihnen die Einkäufe vor die Türe.

Kurz mit Freundin Susanne Thier und seinen Eltern Elisabeth und Josef(Bild: APA/HANS PUNZ)Finden die Besprechungen mit Ihrem engsten Team noch in gewohnter Weise statt oder nur noch als Telefonkonferenzen?Da wir ohnehin seit Wochen in engem Kontakt waren, finden die Besprechungen wie gewohnt statt. Aber natürlich mit ausreichend Abstand, um das Risiko begrenzt zu halten. Wir sind ja ohnehin schon fast wie eine WG. Alle anderen Kontakte sind auf das Nötigste reduziert.

Der engste Kreis. Sebastian Kurz bespricht sich noch persönlich mit seinen Mitarbeitern. Jeder zweite Sessel wurde entfernt. „Wir sind eh fast wie eine WG.“ Weiterlesen: Kronen Zeitung »

so ein grausliches anbiedern an kurz. Das ist kein Journalismus. Ein bisserl Arbeitslager-Atmosphäre schadet dem hintergschleckten Maturantenwunde gar nicht. Das Versagen der EU hat sebastiankurz dauernd provoziert. Öst Eigenbrötlerei zur Eigenprofilierung. KardinalWien Bestes foto 🤣🤣🤣🤣 Die EU hat schuld, daß wir zu wenig Tests durchführen, keine Schutzmasken und Ausrüstung haben, Pflegepersonal unwürdig behandeln, die WK Geld auszahlt, und sie flüchtende Menschen wie Abschaum behandeln und und und....Charakterschwein

Wer kennt denn Merkels Tagesablauf in der Selbstquarantäne eigentlich. Na ja sie ist ja auch schon etwas älter und gehört zur Risikogruppe. Außer PR nur höchstgradige inkompetenz. Aschbacher, Anschober, Nehammer, Kurz, Zadic. Allesamt absolut rücktrittsreif. Hoffentlich sieht man jetzt endlich ein dass die eu ein gescheitertes projekt ist das nur unsummen kostet

Es ist wohl eher ein Versagen Kurz SteuernsindRaub Wenn ihm der Job zu stressig ist, soll der Kanzler doch besser zurücktreten! Ersatzweise könnte er sich und die Politik mehr zurückhalten und zurücknehmen, bis sie in einen 9to5-Job passt. LaissezFaire Ein sehr interessantes Interview und ein sehr guter Kanzler

Andere machen dass 40 Jahre und bekommen Mindestlohn er soll sich nicht in sein Anzug machen.... Das ist sein Geschäft! TheTheGrinch7 kurz interessiert mich nich mehr. ich hab die schnauze voll von ihm. soll er bleiben wo der pfeffer wächst... sorry, meine meinung! Die Verantwortung ist riesig. Ich wünsche unserem Bundeskanzler alles Gute und dass er weiterhin die richtigen Entscheidungen trifft!

Er opfert sich für das Volk! Oder... nein, warte! Er muss einfach in harten Zeiten mal mehr hackeln, so wie jeder in der Privatwirtschaft auch. Willkommen im echten Leben, Mr Candy Crush. Ich drücke auf ihren Daumen.Sie sind auf dem richtigen Weg. Viel Erfolg, Wir sind hinter ihre Meinung. Wir sind Stolz auf Ihnen. L,G

Niemand geht bis ans Ende dennoch wo ist das Ziel Beendet diese Farce? Gibt Aufnahmen von Billy Six nichts los im Spital von Berlin. Dafür aber am Flughafen es wurden ca. 1500 südl. Personen, keine Frauen und Kinder eingeflogen. Herr Kurz denkt viel zu kurz in Sachen gemeinsames Europa. Wenn wir unsere wichtigsten Handelspartner wie Italien usw fallen lassen, dann trifft uns das mit unserer Export-Import-Wirtschaft ungeheuer. Wir sitzen in einem Boot in diesem reißenden Fluss. Die EU ist auch Herr Kurz.

kuku27 Sebastian Kurz on a completely changed life, 18-hour days, sleepless nights, emergency beds in the Chancellery, the failure of the EU and the question of how things will go in summer. Wieder ein PR Artikel für 4 ganzseitige Inserate! Keine Rede davon, dass Österreich auf die Krise schlecht vorbereitet war. Das Buberl und Wunschenkelkind der Kronenzeitung wird halt hofiert.

Sorry, aber da ist ihnen etwas durcheinander geraten,, lieber SebastianKurz. man sieht bei der krone sehr gut den einfluss - durch den verkauf der krone durch kurz an seinen langjährigen freund benq ;) / wie strache sagte ... - ein anführer braucht ein staatsblatt ... WirtschaftDE KURZ ist scheinheilig und verlogen. Sie haben die weitere Importierung von Flüchtlingen vergessen. Das wurde von KURZ in den letzten Wochen immer wieder kategorisch ausgeschlossen.

Ich finde wir sollten ihn Führer nennen, jetzt wo er Österreich so lenkt Ironie Off Momentsinthe ohne EU vielleicht. möchte nicht mit ihm tauschen. diese verantwortung!!! Die EU bei jeder Gelegenheit auslaugen und ausbremsen und wenn es dann lahmt: ist der Andere, der Ausgebremste schuldig. İch wünsche vielen kraft und geduld für alle regierung mitgleid, in diesen schwierigen zeit. bleibtgesund bleibtdaheim wirschaffengemeinsam

„Es gibt keinen Grund zur Panik', SK, 24. Februar 2020. Halten Sie durch! Europa braucht Sie !!! hauptsache er hat alles richtig gemacht! Am 23.4. beginnt Ramadan u. da ist alles wieder normal, zumindest für 1 Monat u. was halal ist? Corona ist eine Grippe u. noch nie wurde so etwas veranstaltet, trotz zig mehr an Toten. Die Wirtschaft war am Sand u. wurde künstlich am Leben erhalten, jetzt ist der Grund Corona...

Kurz, Kogler und Co bleibt keine Zeit für Koalitionsstreit - derStandard.at

Nach Kurz-Nein: Corona-Bonds für Maurer 'eine Möglichkeit' - derStandard.atSicher wieder nur so eine 'persönliche Meinung' einer Gruene_Austria Politikerin. sigi_maurer 😷privatmeinung nehm ich an 😷

Der düstere Kanzler Kurz - derStandard.atwie war das noch minus 2.5 % wachstum aufs jahr... das war die dreisteste aussage seiner türkisen buben... Der Schlusssatz aus J.K.Galbraigh's Buch 'The Great Crash 1929': 'Hier liegt die größte Gefahr für den Kapitalismus, mindestens ebenso groß wie der Kommunismus: Leute, wohl wissend, wie schlimmes ist, sagen immer wieder, dass die Lage von Grund auf gesund ist.' Wie 2020. Man muss Kanzler Kurz bewundern. Probleme räumt man nicht aus dem Weg, indem man sie wie Merkel 'aussitzt' oder schön redet. Auf uns kommt eine wirtschaftliche Katastrophe schlimmer wie 1929 zu, weil nach dem Zusammenbruch des Kapitalismus 2008 keine Konsequenzen gezogen wurden.

Coronavirus: Kurz kritisiert Verhalten der EUBundeskanzler kritisiert Brüssel: 'Kann nicht sein, dass wir zwei Wochen lang auf uns allein gestellt kämpfen müssen' Wir brauchen keine EU !!! Dieser Typ kritisiert die EU ? Der der immer alles blockiert wo es nur möglich ist ! Was hat er unternommen wegen Italien ? Einen scheiss ! Jetzt wo Österreich auch soweit ist kritisiert er ! Kritisier er Ungarn Polen? Du Heuchler Regel Nr 1 Hauptsache wer anderer ist schuld, sonst gibt's nichts zu tun (alles nicht neu), ja über solche Aussagen eines Bundeskanzlers sollte man nachdenken

Gast gibt 10.000 Dollar Trinkgeld - News | heute.atKurz vor der Schließung eines Restaurants haben die Mitarbeiter ein großzügiges Abschiedsgeschenk erhalten.

Coronavirus: FPÖ ortet bei Testzahlen 'Fehlinformation der Regierung'„Testen, testen, testen!“ Diese Aussage von Kurz war nur weiterer\r\nMarketingschmäh. Eh kloar - sonst nix zum tun 😂- Spargelernte würd er mehr helfen 😁 Dagegen nur Ibiza Immer wenn ich Hofer sehe, orte ich einen Nazi!