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„Können mangels Mitarbeitern nicht öffnen“

Die Gäste wären da, aber Hoteliers klagen: „Können mangels Mitarbeitern nicht öffnen“

02.08.2021 13:00:00

Die Gäste wären da, aber Hoteliers klagen: „Können mangels Mitarbeitern nicht öffnen“

Volle Reservierungsbücher, aber kaum neue Mitarbeiter in Sicht: In der abklingenden Corona-Krise finden Salzburg s Hoteliers und Gastronomen nur ...

(Bild: Holitzky Roland)Volle Reservierungsbücher, aber kaum neue Mitarbeiter in Sicht: In der abklingenden Corona-Krise finden Salzburgs Hoteliers und Gastronomen nur schwer Personal. „Wir müssen unser 2020 eröffnetes Restaurant heuer leider zu lassen, wir finden keine Mitarbeiter dafür“, sagt etwa der Lungauer Hotelier Otto Großegger.

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Artikel teilen0Drucken„Wir haben viel Geld investiert und es sind auch viele Gäste da. Dennoch können wir nur 20 Prozent unserer Möglichkeiten ausschöpfen“, sagt Otto Großegger. Der Hotelier und Skischulchef ist alarmiert: Gut 2,5 Millionen Euro hat er am Katschberg in den vergangenen Jahren in sein Appartementhaus Speckalm und in seine Frühstückspension Bergnest gesteckt. Richtig loslegen kann er trotzdem nicht: Großegger sucht noch immer händeringend acht Mitarbeiter für seine Betriebe. „Wir haben 50 Prozent unserer Stammmannschaft verloren, weil wir im Winter nicht aufsperren konnten“, berichtet Großegger.

Wir haben 50 Prozent unserer Stammmannschaft verloren, weil wir im Winter nicht aufsperren konnten.Hotelier Otto GroßeggerViele seiner Mitarbeiter hätten sich vom AMS umschulen lassen - oder haben die Branche gewechselt. Und das hat Folgen: „Wir müssen unser 2020 eröffnetes Restaurant mit 80 Sitzplätzen heuer leider zu lassen, wir finden keine Mitarbeiter dafür“, sagt der Lungauer, der momentan nur Frühstück anbietet und selbst kräftig mit anpackt. headtopics.com

Alleine ist der Lungauer mit seinen Personalsorgen nicht: Ende Juni waren beim AMS Salzburg 1964 offene Stellen in der Gastronomie und Hotellerie gemeldet.„Die Probleme haben sich nun multipliziert“Tourismusexpertin Petra Nocker-Schwarzenbacher kennt das Problem: „Der Mangel ist enorm, die Probleme haben sich multipliziert. Vor der Krise hatten wir einen ständigen Mangel, nun lastet großer Druck auf den Arbeitenden.“

Der Arbeitsmarkt sei ausgefischt, nun gebe es „nur mehr schwer Vermittelbare“. Selbst Langzeitarbeitslose seien kaum anzuwerben - trotz Bemühungen des AMS. „Viele werden ihr Geschäftsmodell anpassen müssen“, sagt Nocker-Schwarzenbacher. Beim AMS will man das nicht so stehen lassen: Die umgeschulten Mitarbeiter hätten ohnehin die Branche verlassen, so AMS-Chefin Jacqueline Beyer. Zudem gebe es eine eigene Joboffensive für den Tourismus.

Das Bewerbungsverhalten hat sich verschlechtert.Jaqueline Beyer, AMSAber: Langzeitarbeitslose seien schwer zu vermitteln. „Das Bewerbungsverhalten hat sich verschlechtert“, sagt Beyer. Nun wolle man stärker kontrollieren - die Sanktionen reichen bis zur Streichung des Arbeitslosengeldes.

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Keiner tut sich diese Arbeitszeiten um diesen Hungerlohn an!!! ... tut mir leid --- KEIN MITLEID!!! Wir hatten am WE ein Gespräch mit unseren Lieblingssober(59), die Mitarbeiter kommen nicht mehr zurück, kein WE Dienst mehr, keine 60 Stunden Woche, kein Stempeln im Winter. Betriebe wie Rewe, Spar, nehmen solche belastbaren Mitarbeiter mit Handkuss.

Branchenwechsel und Umschulungen durch Corona sind nur der endgültige Auslöser Jahrenlanger Ausbeutung und schlechter Bezahlung. Nun selbst nach der Wiedereröffnung schätzen weder Gast noch Wirt den Wert eines guten Mitarbeiters. Dieses Problem ist hausgemacht und nachvollziehbar Was wurde aus Hrn. Kochers ticket2west?

Der tolle Arbeitsminister wird schon 'Freiwillige' finden. Niemand will freiwillig für schäbige Landeshauptleute Zwangsimpfer Arbeiten Dann bezahlt sie Mal ordentlich.Oida.Gibts ja echt nicht mehr... Wenn die Pferde ausgehen, wird der Reiter selbst zum Pferd.

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