Kocher rechnet nicht mit 'großer Kündigungswelle'

Kocher rechnet nicht mit 'großer Kündigungswelle'

22.04.2021 15:52:00

Kocher rechnet nicht mit 'großer Kündigungswelle'

Bis 30. Juni läuft die aktuelle Phase der Kurzarbeit. Betriebe, die sie danach benötigen, können verlängern, sichert der Arbeitsminister zu.

Die Coronakrise wird am heimischen Arbeitsmarkt noch lange nachwirken. AMS-Vorstand Johannes Kopf hatte diese Woche im ZiB2-Interview eine Rückkehr zum Arbeitslosen-Vorkrisenniveau bis Anfang 2023 für möglich gehalten."Ich halte das für eine optimistische Einschätzung. Ich teile den Optimismus, es ist aber eine Herausforderung", sagte Kocher."Wir können das schaffen, wenn alle Programme greifen." Die heimischen Wirtschaftsforscher von IHS und Wifo erwarten die Rückkehr zum Arbeitslosen-Vorkrisenniveau im Jahr 2024 oder später."Wir werden alles tun, dass wir es schneller schaffen als 2024", so der Arbeitsminister.

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Mit dem umstrittenen AMS-Algorithmus zur Ermittlung von Arbeitsmarktchancen will sich Kocher beschäftigen, sobald es ein rechtskräftiges Urteil gibt. Das Bundesverwaltungsgericht (BVwG) hatte im Dezember den Bescheid der Datenschutzbehörde (DSB) aufgehoben, dass der Algorithmus vom Arbeitsmarktservice (AMS) nicht eingesetzt werden darf. Die Behörde hat den BVwG-Entscheid aber noch vor dem Höchstgericht angefochten."Ich kann nachvollziehen, dass man den Algorithmus etwas skeptisch sieht, am Ende führt er aber zu mehr Zeit für eine gute Beratung", so der Arbeitsminister.

"Wenn es einen AMS-Algorithmus gibt, muss es eine Entscheidungsunterstützung sein. Die Entscheidung muss jedoch immer beim Berater liegen." Diskriminierung dürfe es keine geben. Wegen der Coronakrise seien die Arbeitsmarktdaten von 2020 und 2021 bedingt aussagekräftig für den Algorithmus."Das müsste man anpassen. Wenn das Urteil da ist, muss man sich das noch mal anschauen", so der Arbeitsminister. headtopics.com

Datenschutzbehörde dreht den AMS-Algorithmus abKocher wurde am 11. Jänner 2021 als Nachfolger von Christine Aschbacher (ÖVP) als Arbeitsminister angelobt. Aschbacher trat damals nach einer Uni-Plagiatsaffäre zurück."Es war ein volles Programm, es fühlt sich an wie mehr als 100 Tage", so Kocher. Es sei"sehr viel umgesetzt worden", unter anderem das Homeoffice-Paket, die Verlängerung der Kurzarbeitsregelung, das Vorantreiben der Corona-Joboffensive, der"Comebackplan" mit der Aktion"Sprungbrett" für Langzeitarbeitslose und das Landarbeitergesetz."Das Programm wird auch in den nächsten Wochen und Monaten noch dicht sein", erwartet der Arbeitsminister.

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