Wintersport, Federica Brignone, Georg Fraisl, Kajsa Vickhoff Lie, Kajsa Vickoff Lie, Rosina Schneeberger

Wintersport, Federica Brignone

Kajsa Vickhoff Lie: Am Start hörte man die Schreie

Am Start hörte man die Schreie: Schwarzer Skitag gestern für die Damen

01.03.2021 10:12:00

Am Start hörte man die Schreie: Schwarzer Skitag gestern für die Damen

Schwarzer Sonntag für den Damen-Skisport: Schwere Stürze von Rosina Schneeberger und Kajsa Vickoff Lie überschatteten den Super-G im Val di Fassa, ...

Schwarzer Sonntag für den Damen-Skisport: Schwere Stürze von Rosina Schneeberger und Kajsa Vickoff Lie überschatteten den Super-G im Val di Fassa, bei dem Fede Brignone siegte. Die Schreie der verzweifelten Norwegerin waren auf der ganzen Piste zu hören. Sogar am Start.

Raub in U-Bahn-Station: Wer kennt diesen Burschen? „Fluchtmutation“ in Tirol bereitet Experten Sorgen Corona-Zahlen im Westen steigen wieder: Tirol inzwischen mit schlechtestem Wert

Artikel teilen0DruckenRamona Siebenhofer stand am Start und hörte die gellenden Schmerzensschreie ihrer Markenkollegin Rosina Schneeberger. Die Zillertalerin hatte nach wenigen Fahrsekunden eingefädelt, war mit Karacho ins Netz gedonnert und hatte sich den Unterschenkel gebrochen. Der Hubschrauber brachte die 27-Jährige, die schon zwei Kreuzbandrisse hinter sich hat, ins Krankenhaus nach Trient.

Rosina SchneebergerDas war bereits der zweite Einsatz des Helis beim Super-G im Val di Fassa.(Bild: AFP/Marco Bertorello)(Bild: AP/Elvis Piazza)Die Norwegerin Kajsa Vickhoff Lie (22), die Aufsteigerin des Jahres, war zuvor nach der zweiten Zwischenzeit schwer zu Sturz gekommen. Auch sie schrie vor Schmerzen, war dann aber bewusstlos, als die ersten Helfer kamen. Diagnose in Trient: Schien- und Wadenbeinbruch, auch das Knie soll kaputt sein. headtopics.com

Gnadenlose RegieGnadenlos zeigte die (internationale) TV-Regie immer wieder die Horror-Stürze, immer wieder untermalt von den fürchterlichen Schmerzensschreien. Das hätte nicht sein müssen.Dass später noch ein Finanzpolizist im unteren Streckenabschnitt auf der Piste stürzte und abtransportiert werden musste (Was tat der dort?), passte zum schwarzen Sonntag auf einer Strecke, die eigentlich das Prädikat „zu leicht“ verpasst bekommen hatte. Gut-Behrami klagte anLara Gut-Behrami, von Federica Brignone nach fünf Super-G-Siegen in Folge (inklusive WM) beim Zweieinhalb-Stunden-Marathon in die Knie gezwungen, machte die Terminplanung für die Stürze verantwortlich: „Wir sind am Ende der Saison, und wir sind alle müde. Drei Rennen in Folge sind da nicht leicht. Auch mir ging es heute nicht gut, ich war erschöpft, hatte Timing-Probleme.“

Weiterlesen: Kronen Zeitung »

Das ist weiterhin Sport, und ja, das Fernsehen mußte diese Bilder zeigen, denn nur so kann es dem einfachen Skifahrer beigebracht werden, kein Pistenrambo zu sein. Das ist kein Sport mehr!