Japanische Kirschblüten: Zuckerwatte in der Stadt

Japanische Kirschblüten: Zuckerwatte in der Stadt

31.03.2021 06:55:00

Japanische Kirschblüten: Zuckerwatte in der Stadt

In Wien zeigen sich die ersten rosa Kirschblüten. Sie sind eine Foto-Kulisse auf Zeit.

pocketIm Setagaya-Park in Döbling befindet sich Wiens „Little Japan“ – zumindest aus botanischer Sicht. Hinter dem Bambustor versteckt sich ein Paradies mit Teehaus und Pagode. Im Teich schwimmen Schildkröten und Koi-Karpfen. Der Pfad auf den Hügel symbolisiert den Lebensweg. Ganz oben sitzt Motoko Inoue hinter den ersten blühenden Kirschblüten. Die 58-jährige Fremdenführerin kommt ursprünglich aus Tokio.

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1 /© Bild: Kurier/Gerhard DeutschSetagaya ParkSetagaya ist ein nobler Wohnort in Japan, ähnlich wie der Schwersternbezirk in Döbling. 1992 wurde der japanische Garten nach den Plänen des japanischen Gartengestalters Ken Nakajima angelegt.

© Bild: Kurier/Gerhard DeutschNora Högelsberger und Clemens Hofstädter bewundern die ersten Blüten. © Bild: Kurier/Gerhard DeutschDie ersten BlütenZu Frühlingsbeginn blühen auch die Kirschblüten - von Anfang bis Mitte April. Meist blüht die japanische Zierkirsche (sie ist nicht genießbar) jedoch nur für wenige Tage. headtopics.com

© Bild: Kurier/Gerhard DeutschMotoko InoueDas berauschende Fest der „Blütenschau“ nennt man in Japan „Hanami“. Man sitzt dann unter den rosa Bäumen, isst und trinkt. In Corona-Zeiten sei das Fest auch in Japan beschränkt, weiß Inoue. Man zelebriere die Blütenschau mit Maske und im Vorbeigehen.

© Bild: Kurier/Gerhard DeutschPagode und BlüteDie Pagode ist ein Turm mit Vorsprüngen zwischen den einzelnen Etagen.In den Pagoden bewahren Buddhisten Reliquien auf. Das sind Heiligtümer wie zum Beispiel Überreste vom Buddha.

© Bild: Kurier/Gerhard DeutschSchildkröten und Kai-KarpfenVor dem kleinen Teehaus tummeln sich im Park Schildkröten und Koi-Karpfen.Die Zierkirsche verwandelt das ganze Land in riesige, rosa Zuckerwatte“, sagt sie. „Sakura“ ist der Name der Kirschblüte auf Japanisch. Sie steht für Schönheit und Aufbruch, aber auch für Vergänglichkeit. Die Blütezeit – Anfang bis Mitte April – ist auf wenige Tage beschränkt: „Die Blüte ist endlich, deshalb ist sie so besonders“, sagt Inoue.

Stadtpark: Neben dem Eingang des Maks (1., Parkring 1)Friedenspagode Wien (2.,Hafenzufahrtsstraße F)Mexikoplatz (2., vor dem Eingang der Kirche)Hainburger Weg (3., Hainburger Weg)Setagaya Park (19., Gallmayergasse 4) Weiterlesen: KURIER »