IT-Techniker sucht seit sechs Jahren einen Job

Seit sechs Jahren sucht Moltaba R. nach einem Vollzeitjob im IT-Bereich. 'Ich schreibe täglich zehn Bewerbungen', erzählt er im Gespräch mit 'Heute'.

Arbeitslosigkeit, Ams

23.01.2022 09:57:00

Seit sechs Jahren sucht Moltaba R. nach einem Vollzeitjob im IT-Bereich. 'Ich schreibe täglich zehn Bewerbungen', erzählt er im Gespräch mit 'Heute'.

Seit sechs Jahren sucht Moltaba R. nach einem Vollzeitjob im IT-Bereich. 'Ich schreibe täglich zehn Bewerbungen', erzählt er im Gespräch mit 'Heute'.

hätte ich im Moment wenig Chance einen Job zu finden."Familie, die ihn unterstützen könnte, hat der gebürtige Afghane in Österreich nicht."Leider bin ich hier allein. Meine Eltern sind vor vier Monaten in Afghanistan verstorben. Es ist nicht einfach. Meine Schwester und mein Bruder sind noch dort. Meine Schwester hat beim Militär gearbeitet. Wegen den

Talibandarf sie jetzt nicht mehr arbeiten und muss sich verstecken."Hunderte Bewerbungen hat der gebürtige Afghane bisher geschrieben. Die Hoffnung gibt es dennoch nicht auf."Das ist vielleicht ein bisschen komisch, aber ich bin ein IT-Techniker, der keinen Laptop zu Hause hat. Ich versuche mir Geld anzusparen, um mir einen zu kaufen, aber es ist wirklich schwer, weil Elektrogeräte in ganz Europa teuer sind."

Weiterlesen: heute.at »

Der kann höchstens bei einem Türken im Handy laden arbeiten. IT Techniker ist mehr als nur beim Laptop Batterien tauschen. In Syrien Schuhmacher und bei uns Orthopäde werden. Kenn ma schon. so viele Firmen gibts ja gar nicht, das der jeden Tag 10 Bewerbungen schreibt! lol Des glaubt ka Mensch. Welche Ausbildung hat er? Welchen Abschluss?

Blödsinn! 😅 Es ist hier irgendwie nicht erwähnt, welche Ausbildung der Typ hat.. Will er als IT Techniker arbeiten nur weil er ein HandyShop hatte, or what? Ich werde als Anwalt auch nicht beschäftigt nur weil ich zweimal im Gericht war.. Blödsinn 😅 Wenn er sechs Jahre lang jeden Tag 10 Bewerbungen schreibt, wieviel IT Firmen haben schon die xfachte Post erhalten?

Hotel findet seit drei Jahren (!) keinen ChefkochDie Lage in der Branche ist schwierig, viele Betriebe suchen händeringend nach Mitarbeitern. Ein Salzburger Hotel findet seit Jahren keinen Chefkoch. Dann sollens den Beruf wieder mal ordentlich bezahlen und Salonfähiger machen Seit drei Jahren Inzersdorfer Gourmetkoch und keiner kennt’s?

Brasilianischer Samba-Star Elza Soares ist mit 91 Jahren gestorbenSie wurde in ihrer Heimat als 'Stimme des Jahrtausends' verehrt und machte bis zuletzt Musik – nicht nur im Genre des Samba

Sänger Meat Loaf im Alter von 74 Jahren gestorbenSänger Meat Loaf ist tot: Wie britische Medien berichten, sei der Musikstar am Donnerstag im Alter von 74 Jahren gestorben. Seine Frau Deborah sei in ...

Kult-Sänger Meat Loaf stirbt mit 74-JahrenDer US-Musiker, der mit Hits wie 'I’d do Anything for You' Weltberühmtheit erlangte, ist laut Berichten am Donnerstagabend in den USA verstorben. Oh der ist tot? Das ist wirklich schade. Es heißt übrigens‘for love‘ RIP

Zerfall der Sowjetunion vor 30 Jahren: Back to the USSRDie alte Sowjetunion war gefürchtet, aber im Grund schwach im System. Auffällige Parallelen zu Putins Russland: militärische Drohung nach außen, nach innen außer Repression und Nationalismus – nichts Putin ist ein Segen für Europa. Man vergleiche ihn mit US- Präsidenten 9/11ff. Funktionäre lebte in UdSSR wie westliche Facharbeiter, schreiben Sie. Ich frage mich: waren Sie tatsächlich damals in dem Land? ... irgendwann werdet auch ihr 'Mockingbirds-Idioten' für euer schwachsinniges 'Russland-Bashing' bezahlen müssen! Und ich werde in der ersten Reihe stehen und klatschen!!! 😉 Ein nicht US-gesponserter Kommentar: es sind immer die anderen die bösen...

Rocksänger und Schauspieler Michael Lee 'Meat Loaf' Aday gestorbenMeat Loaf starb nach Angaben seiner Familie im Alter von 74 Jahren. Er verkaufte in sechs Jahrzehnten mehr als 100 Millionen Alben oh no! restinlove Ich geh mal von 21.1.22 aus?😉

Corona hätte ich im Moment wenig Chance einen Job zu finden." Familie, die ihn unterstützen könnte, hat der gebürtige Afghane in Österreich nicht."Leider bin ich hier allein. Meine Eltern sind vor vier Monaten in Afghanistan verstorben. Es ist nicht einfach. Meine Schwester und mein Bruder sind noch dort. Meine Schwester hat beim Militär gearbeitet. Wegen den Taliban darf sie jetzt nicht mehr arbeiten und muss sich verstecken." Hunderte Bewerbungen hat der gebürtige Afghane bisher geschrieben. Die Hoffnung gibt es dennoch nicht auf."Das ist vielleicht ein bisschen komisch, aber ich bin ein IT-Techniker, der keinen Laptop zu Hause hat. Ich versuche mir Geld anzusparen, um mir einen zu kaufen, aber es ist wirklich schwer, weil Elektrogeräte in ganz Europa teuer sind." Situation hat sich bei Langzeitarbeitslosen verschlechtert Wie schwer es für Menschen mit Migrationshintergrund sein kann, einen Job zu bekommen, weiß Tanja Wehsely, Geschäftsführerin der Volkshilfe Wien."Bei Menschen, die bereits vor der Pandemie Langzeitarbeitslos waren, hat sich die Situation verschlechtert. Den Weg in den Arbeitsmarkt und in die Betriebe wieder zu finden ist noch schwieriger geworden." Grund dafür ist laut Wehsely der Ausbildungsstatus, aber auch der Betreuungsstatus bei Frauen."Alles was nicht ein gut ausgebildeter Mann im besten Alter ist, hat es am Arbeitsmarkt schwer." "Alles was nicht ein gut ausgebildeter Mann im besten Alter ist, hat es am Arbeitsmarkt schwer." Um diese Probleme zu beheben, muss man laut der Arbeitsmarktexpertin viel in Qualifizierung stecken."Viel Geld, aber auch viel Hirnschmalz. Das heißt in die Sprache investieren, aber das auch schon beim Job. Die Leute müssen eine Arbeit haben, davon leben können und gleichzeitig qualifiziert werden. Das schafft man nicht alleine in der Freizeit. Das muss integriert angeboten werden." Jetzt lesen: Wienerinnen finden wegen Kopftuch keine Jobs Bei Langzeitarbeitslosen wie Moltaba R. geht, scheitert es laut Wehsely in der Arbeitswelt häufig an der Anerkennung der Qualifikationen."Oft arbeiten Menschen, die zugewandert sind oder auch geflüchtet sind, dequalifiziert. Das heißt eigentlich unter dem Niveau, das sie schon in ihrem Heimatland gearbeitet haben." Jetzt lesen: 300.000 Österreicher bekommen jetzt 150 Euro geschenkt Der Grund dafür ist laut der Expertin, dass Österreich ein schwieriges Anerkennungssystem von Ausbildungen in Berufen haben."Wir verursachen es selbst, dass Menschen nicht auf ihrem Level arbeiten können. Man geht oft auch gleich durch den Namen davon aus: der wird das eh nicht können." Auch Frauen mit Kopftuch haben es am Arbeitsmarkt laut Wehsely sehr schwer."Den Menschen selber mehr zutrauen und weniger Vorurteile haben. Es wäre schön, wenn sich die Wirtschaft da ein bisschen einen Ruck geben könnte."