In welchen Bezirken die Corona-Zahlen derzeit am stärksten steigen

In welchen Bezirken die Corona-Zahlen derzeit am stärksten steigen

26.02.2021 14:54:00

In welchen Bezirken die Corona-Zahlen derzeit am stärksten steigen

Vorbei die Zeiten, in denen die 7-Tages-Inzidenz in Österreich an der 100er-Marke kratzte.

pocketEs war der 17. Oktober 2020, als die 7-Tages-Inzidenz in Österreich zuletzt unter 100 lag. Nach einer wilden Bergfahrt mit einem Höchstwert von 587 am 13. November schien sich die Lage zuletzt wieder zu beruhigen. Anfang Februar, noch mitten im harten Lockdown, näherten sich die Zahlen schließlich langsam wieder der 100er-Marke. 

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Drei Wochen später sieht man sich in Österreich erneut mit einem rasanten Wachstum konfrontiert. Mit Stand Freitag halten wir bei einer 7-Tages-Inzidenz von 145. Wobei die regionalen Unterschiede enorm sind. Die Bezirke im Vergleich

Nach wie vor am stärksten betroffen ist aktuell der Bezirk Hermagor mit einem Wert von 670. Vergangene Woche lag die 7-Tages-Inzidenz noch bei 559 - auch damals schon der Spitzenwert in Österreich.Der Kärntner Bezirk ist von der infektiöseren britischen Virusvariante besonders betroffen, die Behörden sind alarmiert. Bei Stichproben wurde am Donnerstag festgestellt, dass Infizierte über die Zehn-Tages-Quarantäne hinaus ansteckend sind. Acht von zehn Getesteten waren noch infektiös, sagte Gerd Kurath, Leiter des Landespressedienstes. Für das Wochenende werden nun zusätzliche Antigentests in Hermagor und Kötschach-Mauthen angeboten, dazu werden in Hermagor zwei Teststraßen eingerichtet. headtopics.com

Auf Platz zwei in Österreich liegt derzeit Wiener Neustadt mit einer 7-Tages-Inzidenz von 436, gefolgt von Hartberg-Fürstenfeld (298) und Sankt Johann im Pongau (296).Am anderen Ende der Skala liegt wie schon so oft Rust, wo in den vergangenen sieben Tagen nicht ein Corona-Fall registriert wurde, gefolgt von Bregenz (35), Innsbruck (45) und Steyr (50). 

Hier gibt es die Daten für alle Bezirke:Auf Bundesländerebene liegt Niederösterreich mit einer 7-Tages-Inzidenz von 178 derzeit vor dem Burgenland, Kärnten, Steiermark, Wien, Salzburg und Oberösterreich. Deutlich abgeschlagen sind hier Tirol mit lediglich 87 neuen Fällen pro 100.000 Einwohnern und Vorarlberg mit 62. 

Positivrate steigt wiederDass in den vergangenen sieben Tagen mehr Fälle registriert wurden, liegt zwar auch an der erhöhten Testaktivität in Österreich - seit Mitte Februar sind negative Antigen-Tests beim Besuch eines Friseurs verpflichtend vorzuweisen, in Schulen wurden flächendeckend"Nasenbohr-Tests" durchgeführt. Laut Gesundheitsminister Rudolf Anschober sind damit aber nur 20 Prozent der zusätzlichen Neuinfektionen zu klären. 

Auch die Positiv-Rate steigt wieder. Sie liegt aktuell bei 5,05 - Mitte Februar lag der Wert im 7-Tages-Schnitt noch bei 3,6 Prozent. Hospitalisierungen in ÖsterreichMaßgeblich für etwaige weitere Maßnahmen sind vor allem die Spitalskapazitäten. Grob gesagt gilt hier die 100-10-1-Regel: Von 100 infizierten Menschen müssen rund 10 hospitalisiert werden, einer davon landet auf der Intensivstation - und das meist gleich für mindestens 10 Tage.  headtopics.com

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Derzeit befinden sich 1.342 Personen aufgrund des Corona-Virus in krankenhäuslicher Behandlung und davon 298 der Erkrankten auf Intensivstationen.Wie dieBettenkapazitäten in Spitälern in den einzelnen Bundesländernaussieht, das zeigt die folgende Grafik. 

Was ist eine Inzidenz?Die sogenannte Inzidenz gilt als wichtiger Richtwert in der Pandemiebekämpfung. Die Sieben-Tage-Inzidenz gibt die Zahl der Neuinfektionen innerhalb der vergangenen sieben Tage pro 100.000 Einwohner an. Die 14-Tages-Inzidenz wird herangezogen, um langfristige Tendenzen besser darstellen zu können.

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