Impfstoffe: Valneva meldete positive Daten aus klinischer Studie

Die Studie mit gesunden Erwachsenen im Alter von 18 bis 55 Jahren und zwei Teilimpfungen im Abstand von drei Wochen wurde von Wien aus gemanagt. Für Ende April ist der Start einer klinischen Phase-III-Studie geplant.

06.04.2021 12:32:00

Die Studie mit gesunden Erwachsenen im Alter von 18 bis 55 Jahren und zwei Teilimpfungen im Abstand von drei Wochen wurde von Wien aus gemanagt. Für Ende April ist der Start einer klinischen Phase-III-Studie geplant.

Die Studie mit gesunden Erwachsenen im Alter von 18 bis 55 Jahren und zwei Teilimpfungen im Abstand von drei Wochen wurde von Wien aus gemanagt. Für Ende April ist der Start einer klinischen Phase-III-Studie geplant.

Im Herbst 2021 soll ein Zulassungsantrag bei der britischen Arzneimittelbehörde MHRA eingereicht werden. Gespräche mit anderen Zulassungsbehörden seien im Gange, hieß es in der Aussendung. Österreich hat 1,2 Millionen Dosen des Corona-Vakzins von Valneva bestellt.

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Mehr zum ThemaValneva startet Vakzin-Produktion und klinische Studie"Hoch immunogen"VLA2001 war in allen getesteten Dosisgruppen"im Allgemeinen sicher und gut verträglich", ein unabhängiges Data Safety Monitoring Board habe

keine Sicherheitsbedenkenfestgestellt, berichtete Valneva. Der Impfstoff stellte sich in der Studie als"hoch immunogen"heraus, mehr als 90 Prozent aller Studienteilnehmer in allen getesteten Dosisgruppen entwickelten demnach signifikante Mengen an Antikörpern gegen das Spike-Protein des SARS-CoV-2-Virus. In der hohen Dosisgruppe zeigten sich dabei zwei Wochen nach der Zweitimpfung statistisch signifikant headtopics.com

höhere geometrische Mittelwert-Titer (GMT)sowohl für S-Protein bindende IgG-Antikörper als auch für neutralisierende Antikörper.Ausgehend von den Daten entschied Valneva, die höchste Dosis zur weiteren Entwicklung in die Phase-III-Studie aufzunehmen. Andere Studien - auch über Auffrischungsimpfungen (Booster) - werden ebenfalls evaluiert."Wir sind äußerst zufrieden mit diesen Ergebnissen, die uns einen Schritt näher an die Bereitstellung eines inaktivierten Impfstoffs bringen, der den weltweiten Kampf gegen Covid-19 unterstützt. Die Welt braucht verschiedene Vakzine, einschließlich Optionen für Auffrischungsimpfungen", erläuterte

Valneva-CEO Thomas LingelbachEuropaweit einzigartiges ProjektBei inaktivierten Impfstoffen wird der Körper mit unschädlich gemachten Viren konfrontiert.Dadurch setzt sich das körpereigene Abwehrsystem mit dem Erreger auseinander und entwickelt die schützende Immunantwort. Dieser Ansatz ist seit langem erprobt. Das Projekt von Valneva ist europaweit bisher das einzige, das diesen Weg gewählt hat. Valneva begann Ende Jänner an seinem Sitz in Schottland mit der Produktion des Wirkstoffes VLA2001. Nach der erhofften Zulassung sollen in Großbritannien bis zum Ende des erstens Quartals 2022 bis zu 60 Millionen Impfstoffdosen ausgeliefert werden.

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