Impfstoff-Verteilung: Kurz will EU-Gipfel

Impfstoff-Verteilung: Kurz will EU-Gipfel

13.03.2021 12:41:00

Impfstoff-Verteilung: Kurz will EU-Gipfel

Auch vier Amtskollegen von Sebastian Kurz wollen die Impfstoff-Verteilung in der EU besprechen.

Gesundheitsministerium kontert Kurz-KritikAuch das Gesundheitsministerium widerspricht der Kritik des Kanzlers. Die Verhandlungen über die Verteilung seien"ausgewogen und transparent" gelaufen, sagte die Generalsekretärin des Ministeriums, Ines Stilling, laut dem ORF-Radio Ö1. Alle Mitgliedstaaten, also auch Österreich, hätten die Möglichkeit gehabt, freie Vakzinkontingente zu kaufen. Es gebe keine Basarmethoden.

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Jeder Mitgliedstaat sei bei den Verhandlungen im Sommer 2020 gefragt worden, wie viel er von jedem bestimmten Impfstoff haben wolle. Angebot sei zumindest ein Anteil an Dosen eines bestimmten Impfstoffs gemäß Anteil der Bevölkerung eines Mitgliedslandes an der EU-Gesamtbevölkerung gewesen.

© Bild: REUTERS/LEONHARD FOEGERJedes Mitgliedsland habe sich an jedem Impfstoff aber unterschiedlich viel gesichert. Es sei nicht nach dem Prinzip gegangen, wer zuerst oder am lautesten rufe, betonte Stilling.Die Impfstoffverteilung sei zudem laufend Thema im Ministerrat, so dass auch das Bundeskanzleramt laufend informiert sei. Seit Jänner gebe es in Österreich sogar einen eigenen Steuerungsausschuss zu Beschaffung und Lieferplänen unter Einbeziehung des Bundeskanzleramts, ergänzte Stilling. headtopics.com

Malta und Deutschland weisen Kritik zurückDeutschland trat der Kritik von Bundeskanzler Kurz entgegengetreten. Grund sei, dass EU-Staaten die ihnen zustehenden Mengen nicht vollumfänglich abnehmen, so ein Regierungssprecher am Freitag in Berlin."Für den Fall, dass Mitgliedstaaten die ihn zustehenden Mengen nicht vollumfänglich abnehmen, wurde ein Verfahren etabliert, das anderen Mitgliedstaaten den 'Aufkauf' dieser nicht abgenommenen Dosen ermöglicht". Auch dabei würden die Bestellungen nach demselben Verfahren verteilt."Wenn ein Mitgliedstaat dabei keine Dosen bestellt, erhält er auch nichts." 

Auch Malta wies die Vorwürfe, sich heimlich mit Extra-Impfdosen gegen das Coronavirus versorgt zu haben, am Abend zurück. Gesundheitsminister Chris Fearne erklärte laut dpa am Freitag in der Hauptstadt Valletta, die Impfstoffe seien über den Mechanismus beschafft worden, dem alle EU-Mitgliedstaaten und auch die EU-Kommission zugestimmt hätten.

Brief an Charles Michel© Bild: KURIERWir würden hier gerne eine Newsletter Anmeldung zeigen. Leider haben Sie uns hierfür keine Zustimmung gegeben. Wenn Sie diesen anzeigen wollen, stimmen sie bitte Piano Software Inc. zu. Weiterlesen: KURIER »

b_gabelle Vollkommen richtig ‼️ Der Kanzler ist sowas von wendig - Ablenkung grossartig 😂