Impfpflicht - Rund 44.000 Demonstranten in Wiener Innenstadt

11.12.2021 18:19:00

Zahlreiche Reden am Heldenplatz. Die Masken-Tragepflicht wird häufig ignoriert.

Samstag-Demo: FPÖ-Chef Herbert Kickl wettert am Heldenplatz gegen die Politik der Regierung.

Zahlreiche Reden am Heldenplatz. Die Masken-Tragepflicht wird häufig ignoriert.

Am Samstag haben in der Wiener Innenstadt wieder Gegner der Corona-Maßnahmen protestiert.Angesichts von Hinweisen auf einen reduzierten Impfschutz stelle sich möglicherweise die Frage, ob die Impfpflicht als Maßnahme zur Pandemiebekämfpung wirklich geeignet ist, sagte der Wiener Rechtsprofessor im APA-Gespräch.Twittern Der Grundrechtsexperte Michael Lysander Fremuth sieht die Unsicherheit rund um die Eigenschaften der Omikron-Variante des Coronavirus als derzeit größtes Fragezeichen für die Impfpflicht in Österreich.Mehrere Festnahmen bei Großdemo in Wiener City 24 Proteste zugelassen Angemeldet wurden für Samstag bei der Landespolizeidirektion Wien insgesamt 32 Versammlungen, sieben davon wurden allerdings untersagt, eine aufgrund eines Formalfehlers zurückgewiesen.

Laut aktuellen Polizeiangaben etwa 44.000 Teilnehmer tummelten sich rund um die Kundgebung am Heldenplatz, zu der auch die FPÖ aufgerufen hatte. Dezember. FPÖ-Chef Herbert Kickl wetterte dort gegen die Politik der Regierung und verzichtete dabei nicht auf Kraftausdrücke. Dezember.\nManche hätten noch nicht begriffen, dass sie von einer Regierung 'verarscht' und in den 'Hintern getreten' würden, da man ihnen eine Karikatur von Freiheit für die echte Freiheit anbiete, kritisierte er Lockdown und Impfpflicht. Details zur Impfpflicht Bei einer zu erwartenden Anfechtung des kommenden Gesetzes für eine allgemeine Covid-19-Impfpflicht müsse der Verfassungsgerichtshof vor allem drei Punkte prüfen : Ob die Impfpflicht ein geeignetes Mittel zur Sicherstellung der allgemeinen Gesundheit ist, ob es gelindere und gleichermaßen wirksame Mittel gibt sowie ob die Maßnahme angemessen ist, führte der aus Köln stammende Experte aus. Man würde, so beteuerte er, auch für jene kämpfen, die das doch nicht 'gneißen' würden: 'Das ist unsere Form der Solidarität. 1400 Beamten im Einsatz Um für einen sicheren Ablauf und die Einhaltung der geltenden Covid-Bestimmungen zu sorgen, ist die Wiener Polizei, unterstützt von Polizisten aus den anderen Bundesländern, mit rund 1400 Beamten im Einsatz.

'\nKickl zeigte sich überzeugt, dass es jeden Tag mehr würden, die gegen die Maßnahmen auftreten würden. Allerdings stelle sich angesichts der Hinweise auf einen reduzierten Impfschutz bei der Omikron-Variante nun möglicherweise die Frage, ob die Impfpflicht als Maßnahme zur Pandemiebekämpfung weiterhin geeignet ist. Fremuth sagte, dass die Impfpflicht aus Sicht der Wahrung der Grundrechte grundsätzlich zulässig sei. 'Neun Millionen, das sind wir, auch wenn der eine oder der andere noch auf sein Erweckungserlebnis warten muss.' Die Aktionen würden noch so lange dauern, bis die Regierung 'vor die Hunde' gehe: 'Wir alle können dazu einen Beitrag leisten." Grundsätzlich beurteilt Fremuth die allgemeine Lage der Grund-und Menschenrechte in Österreich und Europa positiv:"Der Standard in Österreich, ist, wenn man es vergleicht mit der Situation weltweit, durchaus gut.'\nErbost zeigte sich Kickl darüber, dass 'eine Frau Köstinger' (Tourismusministerin Elisabeth Köstinger, ÖVP, Anm." Grundsätzlich beurteilt Fremuth die allgemeine Lage der Grund-und Menschenrechte in Österreich und Europa positiv:"Der Standard in Österreich, ist, wenn man es vergleicht mit der Situation weltweit, durchaus gut.) ihm ausrichten habe lassen, dass an seinen Händen Blut klebe. Über das beschlossenen Gewaltschutzpaket hinaus brauche es eine stärkere Sensibilisierung für das Thema. Beamte wurden verletzt, Demonstranten - oft aus dem rechtsextremen Milieu - festgenommen.

'Also ehrlich, seht ihr irgendetwas? Wer mir ausrichtet, dass ich Blut an den Händen habe, dem richte ich aus, dass er nur Mist im Kopf hat.' Bundeskanzler Karl Nehammer (ÖVP) und Gesundheitsminister Wolfgang Mückstein (Grüne) wurden wiederum als 'Möchtegern-Feldwebel' und 'Frankenstein' tituliert. Auf europäischer Ebene bereiten Fremuth vor allem jüngste Beispiele der Nichtanerkennung von Entscheidungen des Europäischen Gerichtshofs für Menschenrechte Sorge: Russland und die Türkei seien hier problematische Fälle. Auf europäischer Ebene bereiten Fremuth vor allem jüngste Beispiele der Nichtanerkennung von Entscheidungen des Europäischen Gerichtshofs für Menschenrechte Sorge: Russland und die Türkei seien hier problematische Fälle.\nDie Regierung weise eine katastrophale Leistungsbilanz auf, konstatierte der Chef-Blaue. Gefahren werde eine Strategie der 'Entmenschlichung'."Dass ein Staat der Europäischen Union sich so stark in Widerspruch setzt und offen erklärt, das was der EGMR entscheidet, gilt für uns in Teilen nicht, das ist eine neue Dimension, die mich sehr besorgt. 'Die Regierung macht so ziemlich alles falsch, was man falsch machen kann. Dadurch wird der gesamteuropäische Grundrechtsschutz deutlich reduziert.

Es kann keinen Kompromiss geben zwischen Zwang und Freiheit." Angesprochen auf die aktuelle Situation an den EU-Außengrenze zu Belarus zeigte sich Fremuth, der unlängst vom Exekutivausschuss der International Law Association (ILA) zum Mitglied des Committee on Migration bestellt wurde, ebenfalls besorgt:"Die Situation ist bedrohlich und zum Teil auch bedenklich".'\nNeben Kickl ergriffen auch andere FPÖ-Vertreter sowie umtriebige Maßnahmengegner wie Martin Rutter das Wort. Anschließend war ein Protestmarsch am Ring angesetzt. Es gebe auch jedenfalls einen Anspruch auf Asylprüfung und dieser werde in den betreffenden Fällen eben vielfach nicht gewährt. Es gebe auch jedenfalls einen Anspruch auf Asylprüfung und dieser werde in den betreffenden Fällen eben vielfach nicht gewährt. Neben dem FPÖ-Chef erklommen etwa auch die FPÖ-Nationalratsabgeordneten Gerald Hauser und Michael Schnedlitz das Podium.\nHauser frohlockte, dass er nun alle jenes sagen könne, das im Parlament Zwischen- oder Ordnungsrufe zur Folge hätte - etwa wenn er von den Lügen spreche, die im Zusammenhang mit der Impfpflicht kursieren würden." Auch sieht Fremuth eine"bemerkenswerte Diskursverschiebung" im Hinblick auf die Errichtung von Grenzschutzanlagen.

Die Impfung helfe nicht, Todesfälle zu vermeiden, behauptete er."Es hat in der Europäischen Union lange Zeit geheißen, wir wollen keine Zäune bauen und jetzt gibt es sehr starke Forderungen, etwa Polen darin zu unterstützen. 'Ich kann heute hier frei reden', zeigte sich Hauser zufrieden. Das heißt: Europa baut wieder Zäune".\nDie Szenerie am Heldenplatz entsprach dem inzwischen gewohnten Bild. Zahlreiche Slogans auf den Transparenten, Tafeln oder Aufklebern widmeten sich der - von den Teilnehmern sichtlich rigoros abgelehnten - Impfpflicht. Kommentare (5). Coronavirus - Lesen Sie mehr. 'Nein zum Impfzwang' war vermutlich am häufigsten zu lesen.

Auch die Forderung 'Hände weg von unseren Kindern' war sehr präsent.\nAuf zahlreichen Tafeln und Stickern wurde auch der Rücktritt der Regierung urgiert. Nachdem es sich auch um eine FPÖ-Kundgebung handelte, waren naturgemäß auch Werbemittel der Freiheitlichen präsent. Geschwenkt wurden weiters rot-weiß-rote Fahnen genauso wie jene der Bundesländer. Auch an den verschiedenen Dialekten in der Schar der Demonstranten war zu erkennen, dass zahlreiche Teilnehmer aus anderen Landesteilen angereist waren.

\nMit Trillerpfeifen und Trommeln machte man auch akustisch auf das Anliegen aufmerksam. Skandiert wurde zudem wiederholt 'Wir sind das Volk'. Auch eine 'neue Hymne für die Freiheit' erschallte aus den Lautsprechern.\nEinmal mehr wurde die Masken-Tragepflicht weitgehend ignoriert. Zwar gab es Durchsagen der Polizei, in denen auf die Gesetzeslage verwiesen wurde, eingehalten wurden die rechtlichen Bestimmungen von vielen Personen aber nur, wenn Exekutivbeamte in der Nähe waren.

Sobald die Polizei nicht mehr zu sehen war, wurde die Maske oft wieder eingesteckt. Eine Rednerin - sie wurde als nun nicht mehr praktizierende Ärztin vorgestellt - verhöhnte die Schutzmaßnahme ganz offen. Man gehöre nicht zu den 'Filtertütengläubigen'. 'Gebt's den Fetzen weg', empfahl sie den Kundgebungs-Teilnehmern.\nLaut Polizei wurden Anzeigen wegen der Verwendung von Pyrotechnik und der Missachtung der Maskenpflicht gelegt.

Zudem wurde von zwei Festnahmen aufgrund des Verbotsgesetzes bzw. aufgrund eines mutmaßlichen versuchten Widerstands gegen die Staatsgewalt berichtet. Während des auf die Standkundgebung folgenden Protestzuges um den Ring wurden außerdem Medienvertreter mit Schneebällen bzw. Eisbrocken beworfen. Die Angreifer konnten angehalten werden, hieß es.

\nBeworben wurde seit Tagen eine 'Megademo für Freiheit gegen Chaos und Zwang'. Die von den Blauen organisierte Kundgebung fand in 'Zusammenarbeit mit diversen Bürgerbewegungen' statt, teilte die FPÖ mit. Angemeldet wurden für Samstag bei der Landespolizeidirektion Wien insgesamt 32 Versammlungen, sieben davon wurden allerdings untersagt, eine aufgrund eines Formalfehlers zurückgewiesen.\nNicht alle der stattfindenden Zusammenkünfte waren gegen die COVID-Maßnahmen gerichtet - die FPÖ-Demo dürfte aber die größte sein. Vergangene Woche waren mehr als 40.

000 Menschen in die Wiener Innenstadt gekommen, um gegen Coronamaßnahmen zu demonstrieren.\nUm für einen sicheren Ablauf und die Einhaltung der geltenden Covid-Bestimmungen zu sorgen, war die Wiener Polizei, unterstützt von Polizisten aus den anderen Bundesländern, mit rund 1.400 Beamten im Einsatz. Neben Kräften für den Ordnungsdienst und Objektschutz waren auch Mitarbeiter und Mitarbeiterinnen des Verfassungsschutzes und des Landeskriminalamtes im Einsatz. (apa)\n .

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Corona in Österreich: Bremst Omikron die Impfpflicht aus?Der Grundrechtsexperte Michael Lysander Fremuth sieht die Unsicherheit rund um die Eigenschaften der Omikron-Variante des Coronavirus als derzeit größtes Fragezeichen für die Impfpflicht in Österreich.

Impfpflicht: Grundrechtsexperte sieht Omikron als FragezeichenDer Grundrechtsexperte Michael Lysander Fremuth sieht die Unsicherheit rund um die Eigenschaften der Omikron-Variante des Coronavirus als derzeit größtes Fragezeichen für die Impfpflicht in Österreich. Gamechanger 😉 Kostenlose Beschwerdevorlagen gegen Covid-19 Strafbescheide gibt es, erstellt von Rechtsanwälten, hier:

20.000 Corona-Leugner und Impfgegner auf StraßePolizei-Großeinsatz in Wien: 20.000 Corona-Leugner und Impfgegner auf Straße. Der Auftritt von FPÖ-Chef Herbert Kickl verzögerte sich und wird für Nachmittag erwartet. Zeigt den Kickl jetzt endlich wer an wegen Volksverhetzung. Und Maske wird er auch keine tragen und keiner tut dagegen was! Ich sehe Leute die gegen die Maßnahmen der Regierung demonstrieren, wo sind die sogenannten Corona Leugner? 20.000 ahahahahahahah ihr lügt Mal wieder

Wiener fürchtet Impfpflicht – 'wird Familien zerreißen'Impf-Verweigerern drohen ab Februar alle drei Monate Strafen in Höhe von bis zu 3.600 Euro. 'Heute' fragte bei den Wienern nach, was sie davon halten. Wird man bestraft, wenn man sich nicht mit 'Pfizer' (USA) oder 'Moderna' (USA) impfen lassen will ? Jedenfalls ein Riesengeschäft ! pharma Diktatur der Lügen Ich trenne mich gerne von Covidioten in der Familie. Man muss sich nur outen.

Corona-Leugner beschmierten Spital mit ParolenEs ist ein Schlag ins Gesicht des Personals: Corona-Leugner haben in der Nacht auf Freitag im Wiener Bezirk Ottakring Verschwörungs-Parolen auf das ... Parolen...? Ach, wie furchtbar. Die müssen so schlimm gewesen sein, dass KRONE keine zitierte. 😉 Und die sind nicht mehr eruierbar?

Tschechien führt Impfpflicht für alle ab 60 Jahren einTschechien führt Impfpflicht für alle ab 60 Jahren ein: Die, die bereits in Wien geimpft wurden 😂

Am Samstag haben in der Wiener Innenstadt wieder Gegner der Corona-Maßnahmen protestiert.Angesichts von Hinweisen auf einen reduzierten Impfschutz stelle sich möglicherweise die Frage, ob die Impfpflicht als Maßnahme zur Pandemiebekämfpung wirklich geeignet ist, sagte der Wiener Rechtsprofessor im APA-Gespräch.Twittern Der Grundrechtsexperte Michael Lysander Fremuth sieht die Unsicherheit rund um die Eigenschaften der Omikron-Variante des Coronavirus als derzeit größtes Fragezeichen für die Impfpflicht in Österreich.Mehrere Festnahmen bei Großdemo in Wiener City 24 Proteste zugelassen Angemeldet wurden für Samstag bei der Landespolizeidirektion Wien insgesamt 32 Versammlungen, sieben davon wurden allerdings untersagt, eine aufgrund eines Formalfehlers zurückgewiesen.

Laut aktuellen Polizeiangaben etwa 44.000 Teilnehmer tummelten sich rund um die Kundgebung am Heldenplatz, zu der auch die FPÖ aufgerufen hatte. Dezember. FPÖ-Chef Herbert Kickl wetterte dort gegen die Politik der Regierung und verzichtete dabei nicht auf Kraftausdrücke. Dezember.\nManche hätten noch nicht begriffen, dass sie von einer Regierung 'verarscht' und in den 'Hintern getreten' würden, da man ihnen eine Karikatur von Freiheit für die echte Freiheit anbiete, kritisierte er Lockdown und Impfpflicht. Details zur Impfpflicht Bei einer zu erwartenden Anfechtung des kommenden Gesetzes für eine allgemeine Covid-19-Impfpflicht müsse der Verfassungsgerichtshof vor allem drei Punkte prüfen : Ob die Impfpflicht ein geeignetes Mittel zur Sicherstellung der allgemeinen Gesundheit ist, ob es gelindere und gleichermaßen wirksame Mittel gibt sowie ob die Maßnahme angemessen ist, führte der aus Köln stammende Experte aus. Man würde, so beteuerte er, auch für jene kämpfen, die das doch nicht 'gneißen' würden: 'Das ist unsere Form der Solidarität. 1400 Beamten im Einsatz Um für einen sicheren Ablauf und die Einhaltung der geltenden Covid-Bestimmungen zu sorgen, ist die Wiener Polizei, unterstützt von Polizisten aus den anderen Bundesländern, mit rund 1400 Beamten im Einsatz.

'\nKickl zeigte sich überzeugt, dass es jeden Tag mehr würden, die gegen die Maßnahmen auftreten würden. Allerdings stelle sich angesichts der Hinweise auf einen reduzierten Impfschutz bei der Omikron-Variante nun möglicherweise die Frage, ob die Impfpflicht als Maßnahme zur Pandemiebekämpfung weiterhin geeignet ist. Fremuth sagte, dass die Impfpflicht aus Sicht der Wahrung der Grundrechte grundsätzlich zulässig sei. 'Neun Millionen, das sind wir, auch wenn der eine oder der andere noch auf sein Erweckungserlebnis warten muss.' Die Aktionen würden noch so lange dauern, bis die Regierung 'vor die Hunde' gehe: 'Wir alle können dazu einen Beitrag leisten." Grundsätzlich beurteilt Fremuth die allgemeine Lage der Grund-und Menschenrechte in Österreich und Europa positiv:"Der Standard in Österreich, ist, wenn man es vergleicht mit der Situation weltweit, durchaus gut.'\nErbost zeigte sich Kickl darüber, dass 'eine Frau Köstinger' (Tourismusministerin Elisabeth Köstinger, ÖVP, Anm." Grundsätzlich beurteilt Fremuth die allgemeine Lage der Grund-und Menschenrechte in Österreich und Europa positiv:"Der Standard in Österreich, ist, wenn man es vergleicht mit der Situation weltweit, durchaus gut.) ihm ausrichten habe lassen, dass an seinen Händen Blut klebe. Über das beschlossenen Gewaltschutzpaket hinaus brauche es eine stärkere Sensibilisierung für das Thema. Beamte wurden verletzt, Demonstranten - oft aus dem rechtsextremen Milieu - festgenommen.

'Also ehrlich, seht ihr irgendetwas? Wer mir ausrichtet, dass ich Blut an den Händen habe, dem richte ich aus, dass er nur Mist im Kopf hat.' Bundeskanzler Karl Nehammer (ÖVP) und Gesundheitsminister Wolfgang Mückstein (Grüne) wurden wiederum als 'Möchtegern-Feldwebel' und 'Frankenstein' tituliert. Auf europäischer Ebene bereiten Fremuth vor allem jüngste Beispiele der Nichtanerkennung von Entscheidungen des Europäischen Gerichtshofs für Menschenrechte Sorge: Russland und die Türkei seien hier problematische Fälle. Auf europäischer Ebene bereiten Fremuth vor allem jüngste Beispiele der Nichtanerkennung von Entscheidungen des Europäischen Gerichtshofs für Menschenrechte Sorge: Russland und die Türkei seien hier problematische Fälle.\nDie Regierung weise eine katastrophale Leistungsbilanz auf, konstatierte der Chef-Blaue. Gefahren werde eine Strategie der 'Entmenschlichung'."Dass ein Staat der Europäischen Union sich so stark in Widerspruch setzt und offen erklärt, das was der EGMR entscheidet, gilt für uns in Teilen nicht, das ist eine neue Dimension, die mich sehr besorgt. 'Die Regierung macht so ziemlich alles falsch, was man falsch machen kann. Dadurch wird der gesamteuropäische Grundrechtsschutz deutlich reduziert.

Es kann keinen Kompromiss geben zwischen Zwang und Freiheit." Angesprochen auf die aktuelle Situation an den EU-Außengrenze zu Belarus zeigte sich Fremuth, der unlängst vom Exekutivausschuss der International Law Association (ILA) zum Mitglied des Committee on Migration bestellt wurde, ebenfalls besorgt:"Die Situation ist bedrohlich und zum Teil auch bedenklich".'\nNeben Kickl ergriffen auch andere FPÖ-Vertreter sowie umtriebige Maßnahmengegner wie Martin Rutter das Wort. Anschließend war ein Protestmarsch am Ring angesetzt. Es gebe auch jedenfalls einen Anspruch auf Asylprüfung und dieser werde in den betreffenden Fällen eben vielfach nicht gewährt. Es gebe auch jedenfalls einen Anspruch auf Asylprüfung und dieser werde in den betreffenden Fällen eben vielfach nicht gewährt. Neben dem FPÖ-Chef erklommen etwa auch die FPÖ-Nationalratsabgeordneten Gerald Hauser und Michael Schnedlitz das Podium.\nHauser frohlockte, dass er nun alle jenes sagen könne, das im Parlament Zwischen- oder Ordnungsrufe zur Folge hätte - etwa wenn er von den Lügen spreche, die im Zusammenhang mit der Impfpflicht kursieren würden." Auch sieht Fremuth eine"bemerkenswerte Diskursverschiebung" im Hinblick auf die Errichtung von Grenzschutzanlagen.

Die Impfung helfe nicht, Todesfälle zu vermeiden, behauptete er."Es hat in der Europäischen Union lange Zeit geheißen, wir wollen keine Zäune bauen und jetzt gibt es sehr starke Forderungen, etwa Polen darin zu unterstützen. 'Ich kann heute hier frei reden', zeigte sich Hauser zufrieden. Das heißt: Europa baut wieder Zäune".\nDie Szenerie am Heldenplatz entsprach dem inzwischen gewohnten Bild. Zahlreiche Slogans auf den Transparenten, Tafeln oder Aufklebern widmeten sich der - von den Teilnehmern sichtlich rigoros abgelehnten - Impfpflicht. Kommentare (5). Coronavirus - Lesen Sie mehr. 'Nein zum Impfzwang' war vermutlich am häufigsten zu lesen.

Auch die Forderung 'Hände weg von unseren Kindern' war sehr präsent.\nAuf zahlreichen Tafeln und Stickern wurde auch der Rücktritt der Regierung urgiert. Nachdem es sich auch um eine FPÖ-Kundgebung handelte, waren naturgemäß auch Werbemittel der Freiheitlichen präsent. Geschwenkt wurden weiters rot-weiß-rote Fahnen genauso wie jene der Bundesländer. Auch an den verschiedenen Dialekten in der Schar der Demonstranten war zu erkennen, dass zahlreiche Teilnehmer aus anderen Landesteilen angereist waren.

\nMit Trillerpfeifen und Trommeln machte man auch akustisch auf das Anliegen aufmerksam. Skandiert wurde zudem wiederholt 'Wir sind das Volk'. Auch eine 'neue Hymne für die Freiheit' erschallte aus den Lautsprechern.\nEinmal mehr wurde die Masken-Tragepflicht weitgehend ignoriert. Zwar gab es Durchsagen der Polizei, in denen auf die Gesetzeslage verwiesen wurde, eingehalten wurden die rechtlichen Bestimmungen von vielen Personen aber nur, wenn Exekutivbeamte in der Nähe waren.

Sobald die Polizei nicht mehr zu sehen war, wurde die Maske oft wieder eingesteckt. Eine Rednerin - sie wurde als nun nicht mehr praktizierende Ärztin vorgestellt - verhöhnte die Schutzmaßnahme ganz offen. Man gehöre nicht zu den 'Filtertütengläubigen'. 'Gebt's den Fetzen weg', empfahl sie den Kundgebungs-Teilnehmern.\nLaut Polizei wurden Anzeigen wegen der Verwendung von Pyrotechnik und der Missachtung der Maskenpflicht gelegt.

Zudem wurde von zwei Festnahmen aufgrund des Verbotsgesetzes bzw. aufgrund eines mutmaßlichen versuchten Widerstands gegen die Staatsgewalt berichtet. Während des auf die Standkundgebung folgenden Protestzuges um den Ring wurden außerdem Medienvertreter mit Schneebällen bzw. Eisbrocken beworfen. Die Angreifer konnten angehalten werden, hieß es.

\nBeworben wurde seit Tagen eine 'Megademo für Freiheit gegen Chaos und Zwang'. Die von den Blauen organisierte Kundgebung fand in 'Zusammenarbeit mit diversen Bürgerbewegungen' statt, teilte die FPÖ mit. Angemeldet wurden für Samstag bei der Landespolizeidirektion Wien insgesamt 32 Versammlungen, sieben davon wurden allerdings untersagt, eine aufgrund eines Formalfehlers zurückgewiesen.\nNicht alle der stattfindenden Zusammenkünfte waren gegen die COVID-Maßnahmen gerichtet - die FPÖ-Demo dürfte aber die größte sein. Vergangene Woche waren mehr als 40.

000 Menschen in die Wiener Innenstadt gekommen, um gegen Coronamaßnahmen zu demonstrieren.\nUm für einen sicheren Ablauf und die Einhaltung der geltenden Covid-Bestimmungen zu sorgen, war die Wiener Polizei, unterstützt von Polizisten aus den anderen Bundesländern, mit rund 1.400 Beamten im Einsatz. Neben Kräften für den Ordnungsdienst und Objektschutz waren auch Mitarbeiter und Mitarbeiterinnen des Verfassungsschutzes und des Landeskriminalamtes im Einsatz. (apa)\n .