Im Herbst könnte es erste Covid-Impfstoffe für Kinder geben

Im Herbst könnte es erste Covid-Impfstoffe für Kinder geben

18.03.2021 13:51:00

Im Herbst könnte es erste Covid-Impfstoffe für Kinder geben

Impfungen könnten wesentlich dazu beitragen, die Ansteckungen durch junge Menschen ohne Symptome zu reduzieren. Bei ihnen steigen die Infektionszahlen im Moment besonders stark.

Wie sicher werden Impfstoffe für Kinder sein?"Kinder sind keine kleinen Erwachsenen", betont Zwiauer im KURIER-daily-Podcast. Daten aus den bisherigen Studien mit Erwachsenen reichen also für eine Zulassung noch nicht aus."Es müssen erst Studien in den jeweiligen Altersgruppen durchgeführt werden, um ein entsprechendes Sicherheits- und Wirksamkeitsprofil zu garantieren", betont der Kinderarzt. Auch innerhalb der jüngeren Altersgruppen muss weiter differenziert werden. Durch Erkenntnisse aus bisherigen Studien könne man die Risiken für Kinder schon eingrenzen.

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© Bild: KURIER-InfografikWelche Herausforderungen gibt es bei solchen Kinder-Studien?"Das kann ethisch schwierig sein", sagt Strenger."Denn die Gruppe der ganz Jungen ist ja eine, die von schweren Erkrankungen weniger bedroht ist. Und daher könnte es hier auch schwieriger sein, Freiwillige zu gewinnen, auch weil ja die Eltern für die Kinder entscheiden oder mit entscheiden." Das Risiko für Kinder und Jugendliche könne jedoch schon minimiert werden, beruhigt Zwiauer. Und erste Daten von Kinderimpfungen aus Israel zeigen bereits, dass keine schweren Nebenwirkungen aufgetreten sind.

Die Infektionen steigen besonders bei Kindern und Jugendlichen stark. Wieso?"Einerseits werden Kinder mehr getestet – weil man nun anerkennt, dass sie eine Rolle im Infektionsgeschehen spielen", sagt der Mikrobiologe Michael Wagner von der Uni Wien. Eine Hypothese ist, dass die ursprünglich aus England stammende Variante B.1.1.7 Kinder effizienter als die Vorgängervarianten infizieren kann:"Kinder besitzen weniger von dem Rezeptor ACE2. Da B.1.1.7 fester an diesen bindet, könnte es zu mehr Infektionen kommen." Und Kinder könnten mit B.1.1.7 öfter Symptome zeigen – und auch deshalb öfter getestet werden. Generell ist B.1.1.7 nicht nur infektiöser, sondern führt auch zu mehr schweren Verläufen und Todesfällen, so Wagner. headtopics.com

"Die voranschreitenden Impfungen bei Älteren erhöhen den Druck zu Öffnungen und führen dazu, dass viele glauben, sich mehr trauen zu können – dadurch verlagern sich die Infektionen zu den ungeschützten Jüngeren. Wir haben hochwirksame Impfstoffe und stehen kurz vor dem Ziel alle Impfwilligen schützen zu können: Darum müssen wir jetzt unbedingt noch diszipliniert sein."

© Bild: KURIER-InfografikSollen mittelalte und jüngere Erwachsene auch geimpft werden? Weiterlesen: KURIER »

Kurz hat keine Kinder, deshalb wird er auch dass durchsetzen. Aber bis dahin ist Kurz hoffentlich schon weg 🙄 K R A N K Wozu? Gibt es dann Zwangsimpfen von der Geburtenstation über Kindergarten bis zu den Schulen? Ohne Pass dürfen die Kinder dann nix mehr machen? Sicherlich eine Option für jene, denen ihre Kinder zur Last geworden sind......