Hotline für Rückkehrer: WHO: Virusvariante Omikron in Südafrika 'besorgniserregend'- erster Fall in Europa

Noch ist wenig bekannt über die neue Variante B.1.1.529 oder Omikron. Die WHO wird heute darüber beraten. Österreich wird seine Einreiseverordnung dementsprechend anpassen, zusätzlich gibt es ein Landeverbot für Flüge aus mehreren afrikanischen Ländern.

26.11.2021 21:41:00

Noch ist wenig bekannt über die neue Variante B.1.1.529 oder Omikron. Die WHO wird heute darüber beraten. Österreich wird seine Einreiseverordnung dementsprechend anpassen, zusätzlich gibt es ein Landeverbot für Flüge aus mehreren afrikanischen Ländern.

Noch ist wenig bekannt über die neue Variante B.1.1.529 oder Omikron. Die WHO wird heute darüber beraten. Österreich wird seine Einreiseverordnung dementsprechend anpassen, zusätzlich gibt es ein Landeverbot für Flüge aus mehreren afrikanischen Ländern.

besorgniserregend" eingestuft. Das teilte die UN-Behörde nach Beratungen mit Experten mit. Diese Klassifizierung ist laut WHO-Definition einSignal, dass eine Variante ansteckender ist oder zu schwereren Krankheitsverläufenführt. Außerdem besteht bei"besorgniserregenden Varianten" die Gefahr, dass herkömmliche Impfungen, Medikamente oder Corona-Maßnahmen weniger wirksam sind.

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Diese nunOmikron genannte Varianteweise eine große Anzahl Mutationen auf, von denen einige besorgniserregend seien, hieß es. Vorläufige Hinweise deuteten auf ein erhöhtes Risiko einer Reinfektion bei dieser Variante im Vergleich zu anderen besorgniserregenden Varianten, zu denen auch die derzeit vorherrschende Delta-Variante zählt.

Laut WHO wurde B.1.1.529 in Südafrika mittelsgenetischer Analyseentdeckt, die vom 9. November stammt. Insgesamt ist die Variante bisher weniger als 100 Mal genetisch nachgewiesen worden. Sie weist viele Mutationen auf, die aus Sicht von Wissenschaftern möglicherweise zu einer leichteren Übertragung führen können. Nach Angaben der WHO wird es jedoch noch Wochen dauern, bis klar wird, welche genauen Auswirkungen die Mutationen haben. headtopics.com

Bisher hatte die internationale Gesundheitsbehördevier"besorgniserregende Varianten"("variants of concern") identifiziert:Alpha, Beta, Gamma, sowie Delta, die wegen ihrer hohen Übertragbarkeit zur vierten Pandemie-Welle beigetragen hat. Zusätzlich sind zwei"Varianten unter Beobachtung" ("variants of interest") gelistet, die um den vorigen Jahreswechsel in Südamerika aufgetreten waren.

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Erster Fall in EuropaBelgien hat einen ersten Fall mit B.1.1.529 registriert. Das gab der belgische Gesundheitsminister Frank Vandenbroucke bei einer Pressekonferenz am Freitag bekannt. Es sei Vorsicht erforderlich, aber keine Panik, sagte Vandenbroucke.

Bei dem Fall mit der neuen Variante handle es sich um eine ungeimpfte Person, sagte Vandenbroucke. Die Zeitung"Le Soir" berichtete, es sei eine Frau, die aus Ägypten über die Türkei nach Belgien gereist war und sich nicht im südlichen Afrika aufgehalten hatte. Gleichzeitig führte Belgien wieder strengere Regeln für private Feiern, in der Gastwirtschaft und im Nachtleben ein. Clubs müssen schließen und Bars oder Restaurants dürfen nur bis 23.00 Uhr öffnen.

"Flugnotbremse"Wegen der neuen Corona-Variante, die in Südafrika nachgewiesen wurde, will die EU-Kommission die Flug-"Notbremse" ziehen. Das twitterte Kommissionschefin Ursula von der Leyen am Freitagmorgen. In dem Post heißt es:"Die EU-Kommission wird in enger Abstimmung mit den Mitgliedsstaaten vorschlagen, die Notbremse zu aktivieren, um den Flugverkehr aus dem südlichen Afrika wegen der besorgniserregenden Variante B 1.1.529 einzustellen." headtopics.com

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Mit etwas Sorge, aber ohne Panik blickt der an der Icahn School of Medicine at Mount Sinai in New York tätige österreichische Forscher Florian Krammer auf die neue Variante B.1.1.529. Derart viele Mutationen im Spike-Proteins seien"nicht gut". Es könnte sich hier um eine Variante handeln, die erstmals eine Anpassung von Impfstoffen notwendig mache. Zur Einschätzung brauche es aber noch mehr Daten:"Es ist zu früh, da etwas zu sagen."

Südafrika: EU-Reaktion"unberechtigt"Die Reaktion vieler europäischer Länder auf eine in Südafrika neu entdeckte Variante des Coronavirus ist nach Ansicht des südafrikanischen Gesundheitsministers"unberechtigt". Bisher sei es

unklar, ob die Variante B.1.1.529 ansteckender seials andere Varianten, sagte Joe Phaahla am Freitagabend während einer virtuellen Pressekonferenz.Maßnahmen wie Einreiseverbote würden völlig gegen existierende Normen und Standards der Weltgesundheitsorganisation (WHO) verstoßen, sagte Phaahla. Man habe mit den Mitteilungen am Donnerstag lediglich Erkenntnisse südafrikanischer Wissenschafter schnellstmöglich teilen wollen. Auch sei ungeklärt, ob Corona-Impfstoffe gegen die neu entdeckte Virusvariante weniger wirksam sein könnten.

Landeverbot für Flüge in ÖsterreichAm Freitag reagiert auch Österreich und wird seineEinreiseverordnung dementsprechend anpassenund die Länder Südafrika, Lesotho, Botswana, Simbabwe, Mosambik, Namibia und Eswatini als Virusvariantengebiete einstufen. Einreisen aus diesen Ländern sind daher grundsätzlich untersagt. Österreichische Staatsbürger sind zur Einreise berechtigt, haben aber besonders strenge Quarantäneregelungen (10-tägige Quarantäne, PCR-Test bei der Einreise, Registrierung) einzuhalten. Zusätzlich wird ein Landeverbot für Flüge aus diesen sieben afrikanischen Ländern verhängt. Die Verordnung tritt bereits heute Mitternacht in Kraft. headtopics.com

Mehr zum ThemaGolf-Ass Lukas Nemecz steckt mitten in Südafrikas Corona-ChaosBundeskanzler Alexander Schallenberg: „In Österreich kämpfen wir gerade mit den Auswirkungen der Delta-Variante, während sich in Teilen Afrikas bereits eine neue Variante ausbreitet, die Anlass zur Sorge gibt. Wir reagieren rasch und konsequent: Eine verpflichtende Quarantäne für Einreisende aus Südafrika, Lesotoho, Botswana, Simbabwe, Mosambik, Namibia und Eswatini soll dabei helfen, die globale Ausbreitung der neuen Variante zu verlangsamen.“

Gesundheitsminister Wolfgang Mückstein:„Durch die schnelle Novellierung der Einreiseverordnung reagieren wir unmittelbar auf die aktuellen Entwicklungen. Uns ist es jetzt besonders wichtig, durch strenge Einreiseregelungen für einen bestmöglichen Schutz zu sorgen. Ebenfalls ist es wichtig, dass auch andere Länder in der Europäischen Union hier schnell handeln. Gemeinsam kann es uns gelingen eine Ausbreitung der neuen Variante zu bremsen.“

Hotline für RückkehrerGesundheitsministerWolfgang Mückstein (Grüne) hat Personen, die in den vergangenen zehn Tagen aus dem südlichen Afrika zurückgekehrt sind, dazu aufgerufen, sich bei einerneu eingerichteten Hotline der AGES unter 01/26 75 032

zu melden. Dort erhalten sie Informationen, wohin sie sich wegen eines behördlichen PCR-Tests wenden können, damit sie auf die neu aufgetauchte Variante des Coronavirus B.1.1.529 getestet werden können."Dies ist eineVorsichtsmaßnahme,

um eine etwaige Einschleppung der neuen Virusvariante so schnell wie möglich zu entdecken und weitere notwendige Schritte setzen zu können", sagte der Gesundheitsminister in einer Aussendung. Betroffen sind Rückkehrer aus den Ländern Südafrika, Lesotho, Botswana, Simbabwe, Mosambik, Namibia oder Eswatini.

Der Aufrufrichtet sich sowohl an ungeimpfte als auch geimpfte Personen, unabhängig davon, ob sie Symptome haben oder nicht."Beobachten Sie Ihren Gesundheitszustand genau, begeben Sie sich, wenn irgendwie möglich, bitte freiwillig in Quarantäne und reduzieren Sie Ihre Kontakte bestmöglich!", so Mückstein. Alternativ können Kontaktdaten und Informationen zur Reisetätigkeit auch per Mail an

anfragen@ages.atgeschickt werden. Mitarbeiter der AGES melden sich daraufhin mit Informationen zur behördlichen PCR-Testung.Deutschland stopptWegen der neu aufgetretenen Variante des Coronavirus schränkt die Bundesregierung in Deutschland den Flugverkehr mit Südafrika drastisch ein. Das Land gelte ab der Nacht zum Samstag als Virusvariantengebiet, teilte

Bundesgesundheitsminister Jens Spahnmit."In der Folge dürfen Fluggesellschaften nur noch deutsche Staatsbürger nach Deutschland befördern." Zudem müssten alle Eingereisten für 14 Tage in Quarantäne - auch wenn sie vollständig geimpft sind.

De-facto-ReisesperreAus Sorge vor dieser neuen Variante des Coronavirus hat Israel am Donnerstagsofortige Reisebeschränkungen für mehrere afrikanische Länder verhängt.Südafrika, Lesotho, Botswana, Simbabwe, Mosambik, Namibia und Eswatini

seien nach einer Sonderberatung als"rote Länder" eingestuft worden, teilte das Büro des israelischen MinisterpräsidentenNaftali Bennettmit. Auch Großbritannien verhängte, wie der"Guardian" berichtet, eine de-facto-Reisesperre aus Südafrika. Noch ist wenig bekannt über die neue Variante. Die WHO trifft sich heute zu Beratungen.

Ausländer dürften aus diesen Ländern nicht mehr nach Israel einreisen, heißt es in der Mitteilung. Israelis, die aus diesen Ländern zurückkehrten, müssten für bis zu 14 Tage in Quarantäne in ein Corona-Hotel. Nach einer Woche könnten sie sich jedoch mit zwei negativen PCR-Tests freitesten.

Regierungschef Bennett habe mit Gesundheitsminister Nitzan Horowitz sowie anderen Vertretern des Gesundheits- und des Verteidigungsministeriums über einen sofortigen Stopp aller Flüge aus den und in die betroffenen Länder beraten, hieß es. Man werde die neue Variante weiter genau beobachten, um eine Ausbreitung in Israel zu verhindern.

Wieder leichter Anstieg in IsraelNach dem Ende der vierten Corona-Welle in Israel war in dem Land zuletzt wieder ein leichter Anstieg der Neuinfektionen verzeichnet worden. Bei der letzten Welle dominierte die besonders ansteckende Delta-Variante.Als erstes Land weltweit hatte Israel Ende Juli eine Booster-Kampagne mit dem Impfstoff von Biontech/Pfizer begonnen. Diese Woche begann zudem die Impfung von Kindern im Alter von fünf bis elf Jahren. Von 9,4 Millionen israelischen Bürgern sind rund 43 Prozent inzwischen dreifach geimpft. Fast zwei Drittel bekamen zumindest zwei Spritzen.

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Bartholomäus Laffert ist einer der wenigen westlichen Journalisten, die vom Krieg in Äthiopien berichten. Wie gefährlich ist sein Alltag?

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32 Mutationen : Südafrika: Neue Virusvariante sorgt für massiven Anstieg von InfektionenIm Süden Afrikas scheint eine neue Virusvariante für viele Neuinfektionen zu sorgen. Die WHO hat eine dringliche Sitzung einberufen. WolfgangMueckst Flüge schon gestoppt, Quarantänepflicht bereits verhängt oder warten wir wieder bis es in ganz Österreich aufgeschlagen ist?

WHO stuft neue Corona-Variante als 'besorgniserregend' einDie neue Variante B.1.1.529 trat zuerst in Südafrika auf. Ein erster Fall ist auch bereits in Belgien bekannt. Vlt sollte der ORF auch mal erwähnen, dass Länder wie ITLALIEN und Frankreich mit hoher IMPFPQUOTE jetzt sogar die völlig sinnlose Maskenpflicht im Freien lt. allen Aerosolforschern wieder einführen, so viel dazu, dass bei hoher Durchimpfung die Freiheit die Menschen erwartet :-(

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