„Hätten sie Nazis erlebt, würden sie so nie reden“

14.01.2022 10:02:00

„Hätten sie Nazis erlebt, würden sie so nie reden“

„Hätten sie Nazis erlebt, würden sie so nie reden“

Ungeimpfte bezeichnen sich als die neuen Juden, FPÖ-Chef sieht Parallelen der Covid-Maßnahmen zur NS-Zeit. Für den St. Pöltner Hans Morgenstern, der mit seinen Eltern vor den Nazis fliehen musste, sind derartige Vergleiche „Verharmlosung“.

Lesezeit: 3 Min„Diktatur“ und „Neue Juden“: Bei Demonstrationen und in Sozialen Medien werden häufig Vergleiche zwischen der aktuellen Situation und der Lage der Juden in den 30er- und 40er-Jahren gezogen.Foto:APA/WieserMenschen tragen bei Demos Armbinden mit dem „Judenstern“ und der Aufschrift „ungeimpft“. Andere warnen vor der „Corona-Diktatur“. In Sozialen Medien werden Foto-Montagen geteilt, die das Tor zum Konzentrationslager Auschwitz mit der Aufschrift „Impfen macht frei“ zeigen. Vergleiche der Corona-Zeit mit jener des Nationalsozialismus sind keine Seltenheit. Sie suggerieren, dass Menschen, die Covid-Maßnahmen ablehnen und dadurch von Teilen des öffentlichen Lebens ausgenommen sind, sich in einer ähnlichen Situation befinden, wie früher Juden.

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Hätten sie Nazis erlebt, würden Medienleute nicht so über Menschen schreiben und berichten.