Adabei, Britischen, Camilla, Charles, Diana, Dianas

Adabei, Britischen

Harry und Meghan: Wiederholt sich die Geschichte?

Prinz Harry: „Meine größte Sorge ist, dass sich die Geschichte wiederholt.“ Der 36-Jährige spielt damit auf das tragische Schicksal seiner Mutter an.

06.03.2021 00:00:00

Prinz Harry: „Meine größte Sorge ist, dass sich die Geschichte wiederholt.“ Der 36-Jährige spielt damit auf das tragische Schicksal seiner Mutter an.

Einen Satz hat Prinz Harry in den vergangenen Monaten und Jahren immer wieder betont. Er sagt ihn auch in dem mit Spannung erwarteten Interview mit ...

Artikel teilen0DruckenPrinzessin Diana starb 1997 bei einem Autounfall auf der Flucht vor Paparazzi mit ihrem damaligen Freund Dodi Al Fayed in Paris. Die ganze Welt trauerte damals um die „Königin der Herzen“. Auch deswegen führen Harry und seine Frau Meghan (39) seit Jahren einen erbitterten Kampf gegen die Medien in Großbritannien, von denen sie sich allzu oft in einem falschen Licht dargestellt sehen - und inzwischen, so scheint es, auch gegen das Königshaus. Doch mit dem für Sonntag angekündigten Interview könnten sie, bewusst oder nicht, selbst zu einer Wiederholung der Geschichte beitragen. Auch Dianas endgültigem Bruch mit den Royals ging ein Aufsehen erregendes Interview voraus.

Das schreibt Mückstein an „Krone“-Postler Jeannée Corona-Infektionszahlen in Vorarlberg seit Öffnung vervierfacht William und Kate: Erster Auftritt geht ans Herz

„Wir waren zu dritt in dieser Ehe“Das im britischen Investigativprogramm BBC-Panorama zur besten Sendezeit ausgestrahlte Exklusiv-Gespräch lockte im November 1995 rund 23 Millionen Menschen vor die Bildschirme. Die bereits von Prinz Charles getrennte, aber noch nicht geschiedene Diana beschrieb darin, wie sie sich in der medialen Dauerbeobachtung zuerst vom Königshaus alleine gelassen fühlte und dann nach der Trennung regelrecht sabotiert und gezielt in ihrem Ruf beschädigt fühlte - auch aus Neid auf ihre große Beliebtheit. Und sie legte die Affäre ihres Mannes mit Camilla Parker-Bowles offen. „Wir waren zu dritt in dieser Ehe“, sagte Diana in die Kamera - ein unerhörter Tabubruch. Kurz darauf reichte Charles die Scheidung ein.

Prinzessin Diana während ihres Interviews mit Martin Bashir(Bild: PA / picturedesk.com)Meghan wirft Königshaus Unwahrheiten vorDie ersten Ausschnitte aus dem Oprah-Interview mit Harry und Meghan erwecken den Eindruck, dass es sich um ähnlich brisante Offenbarungen handelt. Die Vorwürfe gleichen sich auf frappierende Weise. In kleinen Häppchen machte der US-Sender CBS bereits Appetit auf die Sendung: „Ich weiß nicht, wie sie erwarten können, dass wir nach all dieser Zeit weiterhin schweigen könnten, wenn die Firma (die Königsfamilie) eine aktive Rolle dabei spielt, Unwahrheiten über uns weiterzutragen“, sagt Meghan darin. headtopics.com

Ob sie damit auf Mobbing-Vorwürfe von Palastmitarbeitern anspielte, über die immer wieder Gerüchte in den Medien kursierten, ist unklar. Doch es scheint kein Zufall zu sein, dass die „Times“ ausgerechnet in dieser Woche Informationen über die Vorwürfe zugespielt bekam und der Palast ankündigte, eine interne Untersuchung einzuleiten.

Ich weiß nicht, wie sie erwarten können, dass wir nach all dieser Zeit weiterhin schweigen könnten, wenn die Firma (die Königsfamilie) eine aktive Rolle dabei spielt, Unwahrheiten über uns zu verbreiten.Herzogin MeghanHarry und Meghan im Gespräch mit Oprah Winfrey

(Bild: CBS)FotosHarry vergleicht seine Situation ausdrücklich mit der seiner Mutter: „Ich bin einfach nur erleichtert und glücklich, hier zu sitzen und mit meiner Frau an meiner Seite mit Dir zu sprechen“, sagt er in einem weiteren Ausschnitt des Interviews zu Winfrey. Er fügt hinzu: „Weil ich mir gar nicht ausdenken kann, wie es für sie (Diana) gewesen sein muss, das alleine durchzumachen vor all diesen Jahren.“

Dem Königshaus entfremdetWie Diana hatten sich auch Harry und Meghan dem Königshaus entfremdet. Vor etwas mehr als einem Jahr war der Bruch öffentlich geworden. Die beiden kündigten an, sich aus dem engeren Kreis der Familie zurückzuziehen und finanziell unabhängig zu werden. Sie wollten aber weiterhin für Queen Elizabeth II. (94) im Einsatz sein. headtopics.com

Spott für ÖVP-Abgeordneten nach Intensivbetten-Sager Lena Gercke: „Unglaubliche 20 Kilo zugenommen“ Schulen können auch im Herbst „zugesperrt“ werden

Doch daraus wurde nichts. Nach Beratungen im Königshaus wurde es ein „harter Megxit“, wie es die Presse bald nannte. Die beiden verzichteten auf die Anrede „Königliche Hoheit“, ihre Marke „Sussex Royal“ wurde einkassiert, und Tätigkeiten für die Krone wurden ausgeschlossen. Sie verlegten ihren Wohnsitz mit Söhnchen Archie (1) nach Kalifornien. Ein Jahr später wurde die Trennung besiegelt - eine Rückkehr ins Königshaus wird es nicht geben.

Eine weitere Übereinstimmung ist die psychische Belastung, über die sowohl Diana als auch Harry klagten. Diana litt durch den hohen Druck und das Gefühl, den Ansprüchen nicht zu genügen, an Bulimie und selbstverletzendem Verhalten. Harry gestand dem „Telegraph“ einst, er sei mehrmals sehr nah an einen kompletten Zusammenbruch gekommen, „wenn alle Art von Trauer und Lügen und falschen Auffassungen von allen Seiten auf dich einprasseln“.

Prinz Harry und Herzogin Meghan zeigen den stolzen (Ur-)Großeltern - neben Queen Elisabeth II. und Prinz Philip ist auch Meghans Mutter Doria Ragland dabei - den kleinen Archie.(Bild: AP)FotosDoch einen großen Unterschied scheint es zu geben: Die Rollen waren klar verteilt. Diana war der unangefochtene Star des Königshauses und das Opfer in der misslungenen Ehe mit Charles. Die Beliebtheitswerte von Harry und Meghan haben hingegen schwer gelitten. Sie sind weit abgeschlagen. Selbst die frühere Nebenbuhlerin Dianas, Herzogin Camilla, ist inzwischen bei den Briten beliebter als Meghan.

Mit einem wunderschönen Bild verkündeten Herzogin Meghan und Prinz Harry am Valentinstag, dass sie erneut Eltern werden.(Bild: twitter.com/misanharriman)Prinzessin Diana bei einem Besuch im Münchner Opernhaus im November 1987(Bild: Glenn Harvey / Camera Press / picturedesk.com) headtopics.com

Das aufgezeichnete Gespräch wird am Sonntag im US-Fernsehen ausgestrahlt. Der ORF zeigt es am 8. März um 13.50 Uhr und um 21.10 Uhr auf ORF 1. RTL startet um 14 Uhr mit einer Sondersendung und zeigt dann aber 15 Uhr das Interview. Weiterlesen: Kronen Zeitung »

Er wird doch wohl nicht seine Meghan betrügen und im Stich lassen wie Charles es mit Diana getan hat, worauf dann alles andere Tragische folgte. Dass Prinz Harry jetzt immer noch die Geschichte seiner Mutter benützt, um seine eigene Situation zu beschönigen, ist fies. tru4Diana 💖💪 In ein Haus voller Satanisten hat sine Mutter leider nicht reingepasst.