Große Trauer: Musiker von Mittelalter-Kultband In Extremo starb nach Polizeieinsatz

Die Szenen, die sich im sächsischen Wandlitz abspielten, sind schockierend. Ein Videomitschnitt zeigt, wie wildgewordene Staatsdiener einen Mann brutal zu Bode

26.01.2022 16:15:00

Fast 25 Jahre lang gehörte Pfeiffer fest zur Stammbesetzung von “In Extremo”. Am Rande einer Corona-Kundgebung erlitt er einen Herzinfarkt. Darüber, ob dies eine Folge direkter Polizeigewalt sein könnte, widersprechen sich die Erkenntnisse.

Die Szenen, die sich im sächsischen Wandlitz abspielten, sind schockierend. Ein Videomitschnitt zeigt, wie wildgewordene Staatsdiener einen Mann brutal zu Bode

InhaltFreigeist starb am Rande des SpaziergangsBesondere Freude bereitete es ihm, dasGrund- und Freiheitsrechte ein Anliegen.mutige Eintreten für die FreiheitDarüber, ob dies eine Folge direkter Polizeigewalt sein könnte, widersprechen sich die Erkenntnisse. Die

Rede ist von einem überharten Polizeikessel,wurden. Er verstarb in polizeilicher Begleitung.25 Jahre lang gehörte Pfeiffer fest zur Stammbesetzung von “In Extremo”.und verzückte die Ohren mit den Klängen, die erfür den charakteristischen Klang der Mittelalter-Rocker.

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Bild (Pfeiffer 2014): Alfred Nitsch, Wikimedia Commons, CC BY-SA 3.0 AT 26. Januar 2022 [responsivevoice_button voice="Deutsch Female" buttontext="Vorlesen"] Inhalt Die Szenen, die sich im sächsischen Wandlitz abspielten, sind schockierend. Ein Videomitschnitt zeigt, wie wildgewordene Staatsdiener einen Mann brutal zu Boden reißen. Die Polizei stellt allerdings in Abrede, dass es sich um den später verstorbenen 53-Jährigen handelt, sondern will die Szene im nahegelegenen Bernau verorten. Aber eines ist gewiss: Ein Spaziergänger (53) erlitt nach einer Amtshandlung einen medizinischen Notfall. Beim Toten handelt es sich um einen langjährigen Musiker der Mittelalter-Metaller von “In Extremo”. Er hinterlässt zwei Kinder. Freigeist starb am Rande des Spaziergangs Boris “Yellow” Pfeifer war ein friedliebender und freiheitsliebender Mensch, der sich zum Ausgleich zum stressigen Rockstar-Leben eine kleine Scholle schuf. Er versorgte sich teilweise selbst und war leidenschaftlicher Hobby-Imker. Besondere Freude bereitete es ihm, das Leben der einfachen Menschen in anderen Ländern zu begreifen, wenn die Band auf Tournee war – er bezeichnete die reichhaltigen Eindrücke einst als “Klassenfahrt”. Als Freigeist waren ihm Grund- und Freiheitsrechte ein Anliegen. So sehr, dass er für deren Verteidigung auf die Straße ging. Dieses mutige Eintreten für die Freiheit bezahlte er letztlich mit seinem Leben, als er am Rande der Kundgebung einen Herzinfarkt erlitt. Darüber, ob dies eine Folge direkter Polizeigewalt sein könnte, widersprechen sich die Erkenntnisse. Die Exekutive beteuert, ihn bei der Anhaltung nur nach Personalien gefragt zu haben. Doch Augenzeugen schildern eine andere Szene: Die Rede ist von einem überharten Polizeikessel, in dem rechtschaffene Bürger mit massiver psychischer Gewalt zusammengepfercht wurden. Er verstarb in polizeilicher Begleitung. Große Trauer um Musiker und Freund Fast 25 Jahre lang gehörte Pfeiffer fest zur Stammbesetzung von “In Extremo”. Er begeisterte das Publikum mit seinen energischen Auftritten und verzückte die Ohren mit den Klängen, die er seiner Marktsackpfeife, seiner Schalmei und seiner Nyckelharpa (traditionelles schwedisches Instrument) entlockte. Damit stand er Jahrzehnte lang für den charakteristischen Klang der Mittelalter-Rocker. Mehrere “In Extremo”-Alben, an denen er mitwirkte, erreichten die Spitze der deutschen Albumcharts. Trotz des Erfolges vergaß er jedoch nie die Anfänge der Band auf kleinen Mittelaltermärkten und Auftritten mit selbstgenähten Kostümen. Die Trauer um Pfeiffers Ableben ist riesig. In den regionalen Telegram-Gruppen bekunden Unzählige ihr Beileid, einige kannten ihn persönlich und können nur in den höchsten Tönen von ihm sprechen. Auch vor Ort ist die Anteilnahme riesig, viele Menschen wollen Blumen niederlegen. Auch seine ehemaligen Bandkollegen bekundeten ihre Trauer über den viel zu frühen Fortgang ihres Freundes und Weggefährten. Ihre Gedanken seien bei seiner Familie. Sie hoffen zudem, dass es nicht das Ende seiner Seelenreise ist: “Wir hoffen, dass es Dir gut geht wo Du jetzt bist!” Mit dem Laden des Beitrags akzeptieren Sie die Datenschutzerklärung von Facebook.