Große Mehrheit der Österreicher für Liberalisierung der Sterbehilfe

Große Mehrheit der Österreicher für Liberalisierung der Sterbehilfe

11.04.2021 22:42:00

Große Mehrheit der Österreicher für Liberalisierung der Sterbehilfe

Acht von zehn Österreichern begrüßen in Umfrage VfGH-Urteil. Jeder Zweite würde Sterbehilfe in Anspruch nehmen.

pocketEine große Mehrheit der Bevölkerung ist für einen liberaleren Umgang mit der Sterbehilfe. Laut einer Umfrage des Meinungsforschungsinstituts INTEGRAL finden acht von zehn Österreichern und Österreicherinnen das jüngste Urteil des Verfassungsgerichtshofs (VfGH) zum assistierten Suizid gut. Etwa ein Drittel (32 Prozent) denkt, dass die Entscheidung noch zu wenig weit geht, knapp jeder Zweite kann sich vorstellen, einmal selbst Sterbehilfe in Anspruch zu nehmen.

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© Bild: APA / apaIn Auftrag gegeben wurde die Umfrage von der Österreichischen Gesellschaft für ein humanes Lebensende (ÖGHL), die sich für eine liberalere Gesetzeslage zur Sterbehilfe einsetzt. Befragt wurden Mitte März 1.000 Österreicher und Österreicherinnen von 16 bis 69 Jahren. Hintergrund ist das VfGH-Urteil vom Dezember 2020, das die Strafbarkeit der Beihilfe zum Selbstmord gekippt hat. In den kommenden Wochen soll es im Justizministerium dazu umfangreiche Gespräche geben.

© Bild: APA / apaLaut der Umfrage begrüßen 80 Prozent die VfGH-Entscheidung, die dazu führt, dass ab 1. Jänner 2022 die Beihilfe zum Selbstmord generell erlaubt ist. Laut INTEGRAL ist diese klare Zustimmung über das ganze Bundesgebiet in allen Bildungs-, Einkommensschichten und Altersgruppen annähernd gleich hoch. 32 Prozent der Befragten wünschen sich außerdem eine rechtliche Möglichkeit, eine Vorab-Sterbeverfügung anzuordnen, insbesondere für den Fall von Krankheiten wie Demenz und Alzheimer. headtopics.com

23 Prozent für aktive SterbehilfeRund ein Viertel der Österreicher (23 Prozent) meint außerdem, dass auch aktive Sterbehilfe erlaubt sein sollte. Nur neun Prozent möchten hingegen am alten Verbot der Sterbehilfe aus dem Jahre 1934 festhalten. Eine Minderheit von elf Prozent wünscht sich ein neues Gesetz, das Sterbehilfe wieder erschwert - auch auf die Gefahr hin, dass dieses Gesetz wieder verfassungswidrig sein könnte. Hingegen verlangen 53 Prozent, dass das Parlament ein neues Gesetz verabschiedet, welches das Recht auf Sterbehilfe stärkt. In Wien sind es sogar 63 Prozent.

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Seit 2020 hat doch jeder das Recht auf ewiges Leben oder nicht? Die Sterbehilfe kann man nicht medial oder Meinungen begründen. Geburt und Tod kann man nur mit ethische Sätze, verankert mit moralische Normen begründen. Das ist keine Aufklärung, sondern nur Verklärung der BürgerInnen durch Medien, Zweck: Geschäftsfeld 'Tötungsmaschine'.

Die Spitäler sind eh so voll, geh, Unterschreibens bitte wenn's eh schon 80 sind. Absolut!!!

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