Gesichtsschildern droht jetzt ein Verbot

Mehrere Studien stellten die Effektivität von Gesichtsschildern bereits in Frage. Nun droht ihnen ein österreichweites Verbot.

13.10.2020 18:53:00

Mehrere Studien stellten die Effektivität von Gesichtsschildern bereits in Frage. Nun droht ihnen ein österreichweites Verbot.

„Ein Gesichtsvisier ist eine geeignete und praktische Alternative zum Mund-Nasen-Schutz“, hatte Arbeitsministerin Christine Aschbacher (ÖVP) im Mai ...

„Ein Gesichtsvisier ist eine geeignete und praktische Alternative zum Mund-Nasen-Schutz“, hatte Arbeitsministerin Christine Aschbacher (ÖVP) im Mai noch klargestellt. Studien zufolge ist das aber längst nicht mehr so, da rund um die Plastikvisiere Flüssigkeiten entweichen können und so das Virus mehr Chancen auf Verbreitung hat. Neben mehreren Verschärfungen überlegt die Regierung deshalb, die Gesichtsschilder speziell in der Gastronomie und bei Jobs mit Kundenkontakt verbieten zu lassen. Wann dies geschehen soll, ist noch unklar.

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Artikel teilen0DruckenKaum ist die Wien-Wahl geschlagen, geht es auch schon wieder weiter mit etwaigen weiteren Verschärfungen der Corona-Maßnahmen. So ist seit Montag über ein mögliches österreichweites Verbot von den umstrittenen Mund- und Gesichtsschildern, wie sie vor allem in Dienstleistungs- und Gastronomiebetrieben zum Einsatz kommen, zu hören.

Videodemonstration mit Puppe zeigt UnterschiedeWie bereits Anfang September berichtet, wurde bei einer Untersuchung der Florida Atlantic University, bei der eine Puppe zum Einsatz kam (siehe Video unten), festgestellt, dass Gesichtsschilde weniger effektiv als Atemschutzmasken dem N95-Standard entsprechend sind - und selbst den weitverbreiteten Stoffmasken unterliegen. headtopics.com

Die Forscher empfahlen daher, auf das Tragen von Gesichtsschilden - oder auch Ventil-Masken, die ebenfalls kein gutes Zeugnis ausgestellt bekamen - zu verzichten. Für die meisten Menschen sei eine Stoffmaske, die das Gesicht von der Nase bis unterhalb des Kinns bedeckt, die beste Option.

In der Studie ging es nicht um die Frage, ob Visiere (oder Schutzmasken mit Ventil) einen Menschen vor einer Ansteckung mit dem Virus schützen können. Es ging vielmehr um die Frage, ob sie eine Verbreitung des Virus durch einen Infizierten verhindern können. Den US-Wissenschaftlern ging es in ihrer Studie vor allem darum, die Öffentlichkeit für das Problem zu sensibilisieren. Viele Menschen würden Visiere (und Schutzmasken mit Ventil) tragen, weil diese komfortabler seien als Masken ohne Ventil. Das könne aber die Bemühungen zur Eindämmung des Virus unterlaufen, warnen die Forscher.

Heimische Experten mehrheitlich gegen KlarsichtvisiereWobei die Meinungen der zahlreichen Experten wie bei so vielen Corona-Maßnahmen hier auseinandergehen. So hatte neben Arbeitsministerin Aschbacher etwa auch Prof. Dr. Hans-Peter Hutter, Facharzt für Hygiene und Mikrobiologie aus Wien,

- ja der Plexiglas-Variante gar einen Vorteil bei längeren Arbeiten attestiert, „da man einfach mehr Luft bekommt“. Seither sind rund fünf Corona-Monate ins Land gezogen, in denen die Gesichtsschilder ihr „Renommee“ verloren haben.(Bild: stock.adobe.com) headtopics.com

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Auch die Experten der Österreichischen Gesellschaft für Hygiene, Mikrobiologie und Präventivmedizin (ÖGHMP) stellten den Gesichtsschildern kein gutes Zeugnis aus und sprachen sich im vergangenen Sommer in einem Schreiben gegen die sogenannten Klarsichtvisiere (KLV) aus. Demnach bilden KLV zwar eine mechanische Barriere für größere Tröpfchen, da diese, wenn sie direkt auf die Scheibe auftreffen, aufgefangen werden. Schwebefähige Kleinstpartikel werden hingegen fast ungehindert an die Umgebung abgegeben, weil ein KLV die Ein- und Ausatemluft lediglich umlenkt.

Das Urteil der österreichischen Experten: „Aufgrund der derzeitigen wissenschaftlichen Evidenz können wir den Einsatz von Klarsichtvisieren nicht als gleichwertige Alternative zum Mund-Nasen-Schutz ansehen. Ein KLV kann eine Alternative für Personen sein, die aus medizinischen Gründen keinen MNS tragen können. Sie erreichen damit einen gewissen Selbstschutz und leisten gleichzeitig einen zumutbaren, wenn auch geringen Beitrag zu den derzeit getroffenen Maßnahmen zur Eindämmung der Pandemie mit SARS-CoV-2.“

Auch die deutsche Bundesanstalt für Arbeitsschutz und Arbeitsmedizin rät von Visieren ab, da sie nicht vor erregerhaltigen Aerosolen schützten. Diese könnten durch den Spalt zwischen Gesicht und Visier ungehindert in die Raumluft gelangen.

Symbolbild(Bild: P. Huber)Kommt jetzt ein landesweites Verbot für die Gesichtsschilder, dann gilt es neben der Umstellung auf Mund-Nasen-Schutz in Tausenden Betrieben übrigens auch die Ausschüttung diverser Fördergelder zu überdenken. Denn etwa das Land Niederösterreich förderte im Zuge von Präventitionsmaßnahmen auch die Anschaffung von Gesichtsvisieren. headtopics.com

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Diese Schilder sind der größte Schwachsinn. Ist wohl logisch das diese Nichts bringen können! lol ,dann setz i maske nur über's kinn auf so wie 90% Endlich es kapiert eigentlich niemand das die Maske nichts hilft! Es schadet nur Menschen durch Keime, Ekzeme und Entzündungen die sich auf dem Kinn bilden! Habe 2 Tage hintereinander die Maske wechselnd getragen, jetzt habe ich eine Entzündung am Kinn bekommen! 😡 die Maske muss weg!

Die Kohle damit wurde gemacht, nun sind wieder die Fetzen dran. War jedoch abzusehen, denn der Fetzen ist doch das deutlichere Symbol, dass man für dieses totalitäre System nur ein willenloser Clown ist, mehr nicht. Sind diese Studien glaubwürdiger als die Studien die die Wirksamkeit von normalen MNS infrage stellen?

Die Schilder bringen genau so viel wie die normalen Masken : gar nichts ! Aber wer den ganzen Tag mit einer normalen Maske rumlaufen muss riskiert seine Gesundheit. Ist aber nicht der Mainstream der Kurz Groupies und gehört daher weg. Wie dumm... Wer denkt dabei an jene Menschen, welche psychische Erkrankungen haben? Wer erklärt es z.B. Autisten? Pro Gesichtsschild, welches unter das Kinn reicht. Es gibt dank Corona, eine stark steigende Zahl von Menschen mit Panikattacken. Die Betroffenen werden noch Jahre leiden.

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