Freund in blutigen Zeiten: Russland stützt Myanmars Militär

Freund in blutigen Zeiten: Russland stützt Myanmars Militär

30.03.2021 22:00:00

Freund in blutigen Zeiten: Russland stützt Myanmars Militär

Während viele das brutale Vorgehen gegen das eigene Volk verurteilen, intensiviert Russland die Beziehungen. Nicht ohne Kalkül.

Die Freundschaft ist zwar nicht neu, aber dennoch gerade jetzt intensiviert worden. Russland ist der zweitwichtigste Waffenlieferant des Landes nach China, zudem auch in der Ausbildung federführend: „Die Streitkräfte Myanmars haben besonderen Zugang zu den russischen Akademien“, sagt Gerhard Mangott zum KURIER.

Geologie - Erdbeben der Stärke 4 in Wien Kaum abgerufene Reserve: Heeres-Beatmungsgeräte Kurz: Keine Testpflicht im Handel, dafür in Gastro

Für den Professor für Internationale Beziehungen an der Universität Innsbruck sind die Bemühungen Moskaus wohl kalkuliert: „Russland ist opportunistisch in der Außenpolitik. Wenn sich eine Gelegenheit bietet, ergreift man diese einfach“, betont der Russland-Experte. Der Kreml möchte im asiatischen Raum nicht ausschließlich von China abhängig sein, „deshalb gilt es, die Beziehungen zu anderen Staaten in der Region fein auszubalancieren, gleichzeitig aber China nicht damit zu verstimmen“.

© Bild: APA/AFP/ANONYMOUS/HANDOUTNoch Anfang Februar hatten Peking und Moskau gemeinsam darauf bestanden, dass in der Stellungnahme des UN-Sicherheitsrates zur Machtübernahme in Myanmar nicht von einem Putsch gesprochen wird. Weiterlesen: KURIER »

Die Medien sind unglücklich? Die Vermarktungsstrategie des westliche Imperialismus als Gutmenschen-Idee, die den süßlichen Leichengestank seiner Mordopfer mit duftender Gutmenschen-Moralinsäure überdeckt.- wird nicht mehr von Myanmar akzeptiert! Die Twitter Regeln decken Vielzahl verbotener Verhaltensweisen ab: Kommerziell motivierten Spam, der in der Regel darauf abzielt, den Traffic od. die Aufmerksamkeit weg von einer Unterhaltung auf Twitter und hin zu Accounts, Websites, Produkten, Services zu lenken.