Frauenmorde: „Seit Tagen werden Ängste geschürt“

Frauenmorde: „Seit Tagen werden Ängste geschürt“

08.05.2021 06:53:00

Frauenmorde: „Seit Tagen werden Ängste geschürt“

Die Hintergründe seien etwas anders als zuletzt oft dargestellt, meinen Experten. Auch stehen die Täter zu wenig im Fokus.

pocket„Wir sind erschüttert über drei Frauenmorde in einer Woche. Was jedoch darüber hinaus auch entsetzlich ist, ist der unsensible und reißerische Umgang mit diesem Thema. Seit Tagen werden Ängste geschürt, Zahlen werden undifferenziert hingeschmettert, Schuldige gesucht und zum Teil absurde Forderungen gestellt. Diese Panikmache nützt niemanden, schon gar nicht denen, die betroffen sind.“

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So fasst Marina Sorgo, Bundesverbandsvorsitzende der österreichischen Gewaltschutzzentren, die bisherige Diskussion rund um das Thema Frauenmorde/Femizide zusammen.Weniger MordeDenn tatsächlich sinkt die Zahl der Morde in Europa. Und in Österreich. Jene der Männer etwas stärker, jene der Frauen ein wenig langsamer. In Österreich in etwa so viele Frauen ermordet im im Europa-Durchschnitt. Das belegen entsprechende Faktenchecks des KURIER und der APA in den vergangenen Tagen. Das Problem ist nur, dass die Zahlen so stark schwanken, dass einzelne Jahre wenig bis gar keine Aussagekraft haben. Tatsächlich gehört Österreich aber grundsätzlich zu den sicheren Ländern in Europa.

(Symbolbild)© Bild: APA/GERT EGGENBERGER / GERT EGGENBERGERZu beobachten ist auch, dass aktuell in der Diskussion die Themen Femizide und Frauenrechte oft parallel debattiert werden. Dabei sieht es – zumindest laut Statistik – danach aus, als wären jene Länder gerade heftiger betroffen, die vergleichsweise starke Frauenrechte haben (wie Schweden, Finnland oder Island). In der Kriminologie nennt man das das nordische Paradoxon. headtopics.com

Ein Problem ist, dass mittlerweile alle Mordfälle (Frauenmorde und Femizide) in einen Topf geworfen werden, obwohl diese durchaus unterschiedliche Ursachen haben. Doch haben die Erschießung einer Ehefrau durch einen 70-jähriger Mann im ländlichen Bereich, ein Ehrenmord unter Migranten und die Ermordung der 22-jährigen Ex-Freundin im Wiener Gemeindebau tatsächlich so viele gemeinsame Ursachen?

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