Föderalistische Pandemie

Wer alle Regeln kennt, ist entweder Nachrichten-Junkie oder Jurist im Gesundheitsministerium.

30.03.2021 07:00:00

Wer alle Regeln kennt, ist entweder Nachrichten-Junkie oder Jurist im Gesundheitsministerium.

Wer alle Regeln kennt, ist entweder Nachrichten-Junkie oder Jurist im Gesundheitsministerium.

Wer das durchblickt und alle Regeln im Kopf behält, ist entweder Nachrichten-Junkie oder Jurist im Gesundheitsministerium. Jedenfalls hat sich der Föderalismus auch in der Pandemie durchgesetzt und das Land mit einem vielfältigen Regelwerk überzogen - mit dem wohlmeindenden Argument, regional differenziert auf unterschiedliche Bedrohungslagen reagieren zu können. Nur: So unterschiedlich ist die Bedrohungslage gar nicht. In ganz Österreich ist seit Wochen ein beständiges Anwachsen der Infektionszahlen zu verzeichnen. Die regionale Differenzierung besteht darin, dass manche Bundesländer da ein paar Tage voraus sind und damit jetzt schon mit knappen Intensivkapazitäten zu kämpfen haben. Auch das „Musterbundesland" Vorarlberg unterscheidet sich vom restlichen Österreich nur dadurch, dass der Aufwärtstrend erst wesentlich später eingesetzt hat - dafür dann aber um so kräftiger.

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Die Pandemie befindet sich (hoffentlich!) in ihrer Endphase und schlägt da noch einmal ordentlich zu. Mit Zweckoptimismus wird sie sich nicht bekämpfen lassen. Mit Föderalismus schon gar nicht.Zum „Das Wichtigste des Tages“NewsletterDer einzigartige Journalismus der Presse.

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