Vatikan, Skandal, Finanzskandal

Vatikan, Skandal

Finanzskandal im Vatikan: Papst zwingt hochrangigen Kurienkardinal zur Demission

Intransparente Finanztransaktionen stecken hinter dem unerwarteten Rücktritt von Kardinal Angelo Becciu #vatikan #skandal #finanzskandal

25.09.2020 14:30:00

Intransparente Finanztransaktionen stecken hinter dem unerwarteten Rücktritt von Kardinal Angelo Becciu vatikan skandal finanzskandal

Eine zwielichtige Investition in eine Londoner Immobilie und die missbräuchliche Abzweigung von Spendengeldern für eine sardische Genossenschaft dürften dem Präfekten der Kongregation für Heilig- und Seligsprechung sein hohes Kirchenamt gekostet haben.

Becciu bestreitet die Vorwürfe:Ich habe dem Papst gesagt: 'Warum tust du mir das vor der ganzen Welt an.' Es gibt keine Vergehen, ich bin sicher, dass die Wahrheit ans Licht kommen wird",sagte Becciu im Interview mit der Tageszeitung"Domani"."Bei unserem Treffen hat mir der Heilige Vater gesagt, dass ich meinen Bruder mit Geldern aus dem Staatssekretariat begünstigt hätte. Doch ich kann alles erklären. Es gibt keine Vergehen", sagte der 72-Jährige.

Corona-Maßnahmen: Nichts mehr im Griff Nur noch zwei Personen pro Sitzreihe im Auto erlaubt Vier Jahre Trump: Die Bilanz

Becciu bestritt, dass die Genossenschaft seines Bruders 100.000 Euro aus den Geldern des Staatssekretariats erhalten habe. Der Betrag sei der Caritas auf Sardinien zugeflossen."Dieses Geld befindet sich noch in den Kassen der Diözese", meinte Becciu.

"Ich habe keinen Euro gestohlen. Ich weiß nicht, ob gegen mich ermittelt wird. Kommt es zu einem Prozess, werde ich mich jedenfalls verteidigen", beteuerte der Kardinal. Er verzichtet auch auf seine Rechte als Kardinal, wie das Presseamt des Vatikans bekannt gab. Für den Rückzug des 72-Jährigen wurde keine Begründung genannt.

Italienische Medien bezeichneten Beccius Rücktritt als"Schock" für den Vatikan.Ein Kardinalsrücktritt kommt im Vatikan selten vor. Seit Beginn des Pontifikats von Papst Franziskus 2013 war dies noch nie geschehen. Ungewöhnlich sei auch die öffentliche Mitteilung des Kardinalrücktritts seitens des Vatikan am späten Abend, berichteten italienische Medien.

Becciu hat eine lange Karriere im Vatikan hinter sich.Nach mehreren Jahren als Apostolischer Nuntius diente er als Substitut im vatikanischen Staatssekretariat. Nachdem er 2018 seinen 70. Geburtstag gefeiert hatte, war der Prälat in seiner Rolle als Präfekt der Kongregation für Heilig- und Seligsprechungen zum Kardinal aufgerückt. Seit Anfang 2017 amtierte der Geistliche auch als Sonderbeauftragter des Papstes für den Malteserorden, wo er in den vergangenen Jahren den ordensinternen Reformprozess begleitete.

Weiterlesen: Kleine Zeitung »

Gauner - Kriminelle - Politiker - Großbanken - Mafia - Vatikan. Hab ich wen vergessen, bzw. stimmt die Reihenfolge wirklich? 🤔

Papst küsst bei Audienz Handflächen - trotz CoronaDer Papst dürfte offenbar mehr auf Gott als auf Hygienemaßnahmen vertrauen, denn der 83-Jährige küsste fünf Neupriestern die Hand-Innenflächen. Und das, obwohl er selbst zur Hochrisikogruppe zählt. sie werden den Papa dafür innigst lieben... Weil dies ein wichtiges Zeichen ist. 😱

Corona-Krise: Liste der Firmen mit großem Stellenabbau wächstErst gestern meldeten die Casinos Austria 600 Mitarbeiter zur Kündigung an.

Ryanair streicht weitere Strecken ab WienNoch im September werden 12 Destinationen gestrichen. Im Oktober sollen neun weitere folgen.

'Schreckens-Kammer' soll Patientensicherheit erhöhenEin 'Raum des Schreckens' soll im Krankenhaus der Barmherzigen Brüder in Wien das Personal auf Fehler im Krankenzimmer aufmerksam machen.

Blick ins streng geheime Pandemielager in WienDer Ort ist geheim, die Lagerstätte zudem streng gesichert, der Inhalt 50 Millionen Euro wert. Gemeint ist das Pandemielager in Wien. Der Lagerbestand soll im Ernstfall für zwölf Wochen reichen. Erdberg Halle 18a Wieso nehmen wir immer mehr Ausländer ins Land, wir haben selbst zu kämpfen ,das was Österreich macht ist richtig , keine annehmen

Gericht entschied: Verdächtiger im Fall Maddie muss im Gefängnis bleibenDer Tatverdächtige im Fall Maddie ist mit seinem Bemühen um eine Freilassung vor dem obersten europäischen Gericht gescheitert.