Faktencheck: Wie wirksam sind die Corona-Impfstoffe wirklich?

12.10.2021 11:16:00

+++ Faktencheck: Wie wirksam sind die Corona-Impfstoffe wirklich? +++

Wie, Corona-Impfstoffe

+++ Faktencheck: Wie wirksam sind die Corona-Impfstoffe wirklich? +++

Die Zahl der Impfdurchbrüche stieg zuletzt an. Doch wie wirksam sind die zugelassenen Impfstoffe wirklich? Ein Faktencheck.

Fakten:Tatsächlich steigt in Österreich der Anteil der Impfdurchbrüche. Das lässt sich anhand der regelmäßig erscheinenden Berichte der Österreichischen Agentur für Ernährungssicherheit (AGES) zu Impfdurchbrüchen erkennen. Im Bericht von 31. August 2021 steht etwa, dass seit Februar 3,15 Prozent der symptomatischen Corona-Fälle vollständig geimpft waren. Eine Woche später lag der Wert bei 4,05 Prozent und die Woche drauf bei 5,03 Prozent. Dem AGES-Bericht von 22. September 2021 zufolge, auf den sich ein oft geteiltes Facebook-Posting bezieht, lag der Anteil der Fälle von Impfdurchbrüchen seit Februar bei 6,19 Prozent. Eine Woche später bei 6,87 Prozent und aktuell bei 7,82 Prozent. Betrachtet man nur die letzten vier Kalenderwochen (KW 35-38) waren unter den symptomatischen Corona-Fällen 28,70 Prozent vollständig geimpft.

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Hahaaaaaaaaaaa........10 Monate nach Beginn des Experiments 😂😂 I ❤️ Ihr seid soooo selten dämlich! Null💩 und 'Faktencheck' 😆😂🤣

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''Ich will eigentlich auf den Novavax-Impfstoff warten.veranschaulichen dieses statistische Phänomen zusätzlich:"Der prozentuale Anteil an Impfdurchbrüchen steigt, die Anzahl an Erkrankungen in der Bevölkerung insgesamt sinkt aber durch die Schutzwirkung der Impfung.Weltweit wurden bis zum heutigen Tag mehr als 6,5 Milliarden Impfdosen zum Schutz vor Covid-19 verabreicht.In den vergangenen Tagen hat sich einmal mehr gezeigt, wie wichtig unabhängige Medien für die Demokratie sind.

'' Fakten: Tatsächlich steigt in Österreich der Anteil der Impfdurchbrüche. Das lässt sich anhand der regelmäßig erscheinenden Berichte der Österreichischen Agentur für Ernährungssicherheit (AGES) zu Impfdurchbrüchen erkennen. Auf der Website der AGES wird das statistische Problem der Impfdurchbrüche erklärt Foto © AGES Corona-Fälle in Tiroler Spitälern Als weiteren Beleg für die vermeintlich unzureichende Impfwirksamkeit nennen Kritiker zuletzt oft die vom FPÖ-Politiker Peter Wurm genannten Zahlen zu Geimpften in Tiroler Krankenhäusern. Im Bericht von 31. Dennoch bestehen bei einigen Menschen Zweifel: Sind die Impfstoffe wirklich so sicher, wie Hersteller und Zulassungsbehörden beteuern? Eine Antwort darauf liefert nun eine im Fachjournal veröffentlichte Studie. August 2021 steht etwa, dass seit Februar 3,15 Prozent der symptomatischen Corona-Fälle vollständig geimpft waren. September 67 Prozent der Corona-Patienten in Innsbruck doppelt geimpft gewesen, auf der Intensivstation 30 Prozent. Eine Woche später lag der Wert bei 4,05 Prozent und die Woche drauf bei 5,03 Prozent.Google und seine Video-Tochter Youtube wollen auf ihren Plattformen gegen die Verbreitung von Falschinformationen zum Thema Klimawandel vorgehen.

Dem AGES-Bericht von 22. Die Tiroler Landesregierung erhebt keine offiziellen Zahlen zu Impfdurchbrüchen und auch die AGES hat keine genauen Daten zu Tirol, da Krankenhäuser gesetzlich nicht verpflichtet seien, diese Fälle zu melden. Auch, dass es nach dem Erhalt eines der beiden mRNA-Impfstoffe in seltenen Fällen zu Nebenwirkungen wie Entzündungen des Herzmuskels (Myokarditis) oder Herzbeutels (Perikarditis) kommen kann, die – rechtzeitig erkannt – gut behandelt werden können. September 2021 zufolge, auf den sich ein oft geteiltes Facebook-Posting bezieht, lag der Anteil der Fälle von Impfdurchbrüchen seit Februar bei 6,19 Prozent. Eine Woche später bei 6,87 Prozent und aktuell bei 7,82 Prozent. Einzelne Krankenhäuser nennen allerdings Zahlen. Betrachtet man nur die letzten vier Kalenderwochen (KW 35-38) waren unter den symptomatischen Corona-Fällen 28,70 Prozent vollständig geimpft. Darunter Herzinfarkt, Schlaganfall, Blutgerinnselbildung, Gesichtslähmung (Bell’s Palsy), schwere allergische Reaktionen (Anaphylaxie) und das Guillain-Barré-Syndrom. Das ist allerdings kein Hinweis darauf, dass die Corona-Impfung unzureichend wirkt. Oktober fünf der acht Corona-Patientinnen und Patienten auf der Normalstation geimpft gewesen (62,5 Prozent).

Rein statistisch ist zu erwarten, dass wenn der Anteil der Geimpften in der Bevölkerung steigt, auch die Wahrscheinlichkeit steigt, dass unter den Covid-19-Fällen Geimpfte sind. Das erklärt sich daraus, dass obwohl die Impfung sehr gut wirkt, nicht alle Infektionen vermieden werden können. Mit Stand 22.2021 bis 24. "Wenn alle Personen einer Population geimpft sind, sind alle Infektionen, die auftreten, bei Personen, die vollständig geimpft sind; sprich es beträgt der Anteil der Fälle von Impfdurchbrüchen an den Fällen von COVID-19 100 %", wird in den AGES-Berichten beschrieben. Einige Grafiken auf der AGES-Homepage veranschaulichen dieses statistische Phänomen zusätzlich:"Der prozentuale Anteil an Impfdurchbrüchen steigt, die Anzahl an Erkrankungen in der Bevölkerung insgesamt sinkt aber durch die Schutzwirkung der Impfung. seien sogar acht der zehn Corona-Patienten auf der Normalstation geimpft gewesen (80 Prozent)." Die Anzahl der Impfdurchbrüche ist demnach auch vom Infektionsgeschehen abhängig.447 Meldungen von vermuteten Nebenwirkungen im zeitlichen Zusammenhang mit der COVID-19-Impfung in Österreich.

Corona-Fälle in Tiroler Spitälern Als weiteren Beleg für die vermeintlich unzureichende Impfwirksamkeit nennen Kritiker zuletzt oft die vom FPÖ-Politiker Peter Wurm genannten Zahlen zu Geimpften in Tiroler Krankenhäusern. Die scheinbar hohen Zahlen bedeuten nicht, dass die Corona-Impfung unzureichend wirkt, betonen sowohl die Tiroler Landesregierung, die AGES als auch die Tiroler Kliniken gegenüber der Austria Presse Agentur."Kritischen Medizinern" zufolge seien mit Stand 22. September 67 Prozent der Corona-Patienten in Innsbruck doppelt geimpft gewesen, auf der Intensivstation 30 Prozent. In Tirol können etwa laut dem Kliniksprecher auch Patienten wegen beispielsweise Nierenversagen auf der Intensivstation liegen, die zufällig positiv auf Corona getestet werden. Bei 4 Patient*innen konnte aufgrund des Obduktionsberichts ein Zusammenhang mit der Impfung ausgeschlossen werden. In Tirol habe der Anteil der doppelt Geimpften auf Normalstationen 46 Prozent betragen, auf Intensivstationen 34 Prozent. Die Tiroler Landesregierung erhebt keine offiziellen Zahlen zu Impfdurchbrüchen und auch die AGES hat keine genauen Daten zu Tirol, da Krankenhäuser gesetzlich nicht verpflichtet seien, diese Fälle zu melden. Häufig Patienten mit Vorerkrankungen betroffen Beim Anführen reiner Prozentzahlen Geimpfter auf Intensivstationen wird häufig außer Acht gelassen, wie groß bzw.

Aussagen einzelner Ärzte sind daher mit Vorsicht zu genießen. Bei 2 Fällen wird derzeit ein Zusammenhang mit der Impfung gesehen. Einzelne Krankenhäuser nennen allerdings Zahlen. Viele Menschen, die früher wegen Corona auf Intensivstationen gelandet wären, müssen jetzt aufgrund ihres Impfschutzes nicht mehr dorthin. Nach Angaben der Tiroler Kliniken etwa seien an der Uniklinik Innsbruck mit Stand 6. Oktober fünf der acht Corona-Patientinnen und Patienten auf der Normalstation geimpft gewesen (62,5 Prozent). Dem BASG wurden insgesamt 15 Fälle in zeitlicher Nähe zu einer Impfung mit den COVID-19-Impfstoffen von AstraZeneca und Janssen gemeldet. Drei der zehn Corona-Patienten auf der Intensivstation waren demnach geimpft (30 Prozent).

Mit Stand 22.9. Bei 43 Patient*innen konnte der Gesundheitszustand wiederhergestellt werden, 69 weitere sind noch in Abklärung. seien sogar acht der zehn Corona-Patienten auf der Normalstation geimpft gewesen (80 Prozent). Bei den Intensivpatienten ist das Verhältnis gleich geblieben. Aussagekraft des Anteils Geimpfter in Krankenhäusern Die scheinbar hohen Zahlen bedeuten nicht, dass die Corona-Impfung unzureichend wirkt, betonen sowohl die Tiroler Landesregierung, die AGES als auch die Tiroler Kliniken gegenüber der APA. Bei 1.

Zum einen gilt hierbei nämlich zu beachten, dass es sich bei geimpften Patienten in Krankenhäusern, die positiv getestet werden, nicht automatisch um Impfdurchbrüche handelt. In Tirol können etwa laut dem Kliniksprecher auch Patienten wegen beispielsweise Nierenversagen auf der Intensivstation liegen, die zufällig positiv auf Corona getestet werden. Diese zählen dann zwar als Coronafälle, aber nicht als Impfdurchbrüche. Bei 726 ist die Abklärung noch nicht abgeschlossen. Dem AGES-Bericht (6) vom 28. September zufolge lag der Anteil der Fälle von Impfdurchbrüchen mit Krankenhausaufnahme unter den symptomatischen Corona-Fällen kumuliert seit Kalenderwoche fünf bei 0,13 Prozent, in den letzten Kalenderwochen sogar nur bei 0,09 Prozent.

Allerdings wird darauf hingewiesen, dass die Daten aufgrund verzögerter Übermittlung der Informationen zur Krankenhausaufnahme unzuverlässig niedrig seien. Dies, um Patienten zu vergleichen, die einander so ähnlich wie möglich sind, um die Zahl der Faktoren, die die Ergebnisse beeinträchtigen könnten, zu verringern. Einem AGES-Sprecher zufolge ist der Anteil der Impfdurchbrüche in Bezug auf die Krankenhausaufenthalte aber verschwindend gering. Beim Anführen reiner Prozentzahlen Geimpfter auf Intensivstationen wird häufig außer Acht gelassen, wie groß bzw. klein die Gruppe der Corona-Intensivpatienten insgesamt ist. Schutz überwiegt die Risiken Ergebnis: Im Vergleich zu ungeimpften Personen und Personen, die mehr als drei Wochen zuvor mit einem mRNA-Impfstoff geimpft worden waren, zeigten diejenigen, die ihre Impfung in den letzten Wochen erhalten hatten, keine schwerwiegenderen gesundheitlichen Auswirkungen. Viele Menschen, die früher wegen Corona auf Intensivstationen gelandet wären, müssen jetzt aufgrund ihres Impfschutzes nicht mehr dorthin.

Gerade in Tirol bewegt sich die Zahl der Intensivpatienten auf den einzelnen Stationen derzeit im einstelligen Bereich, es ist also eine relativ kleine Gesamtmenge. Dadurch können sich Prozentwerte durch einzelne Zuwächse oder Abnahmen stark ändern. «Die Signal-Schwelle, ab der eine Nebenwirkung statistisch signifikant auftritt, wurde nicht überschritten», so die Forschenden. Eine unreflektierte Verwendung solcher Prozentzahlen monieren auch die Tiroler Kliniken:"Bei den geimpften PatientInnen handelt es sich größtenteils um immunsupprimierte (Transplantation, Autoimmunerkrankung), onkologische oder sehr betagte PatientInnen. Bei diesem PatientInnenkollektiv kann die Impfung entweder ihren vollen Schutz nicht entfalten, oder der Impfschutz lässt schneller nach und muss dementsprechend aufgefrischt werden", sagt etwa der Sprecher der Tiroler Kliniken. Ihm zufolge sind die Tiroler Zahlen ein Beleg, dass die Impfung gut helfe, weil sie schwere Verläufe verhindere."Die Ergebnisse unserer Sicherheitsüberwachung sind wirklich beruhigend", so Hauptautorin Klein .

Auch in einer gemeinsamen Information der Tiroler Landesregierung, der Uniklinik Innsbruck und des Infektiologen und Universitätsprofessor Günter Weiss wird betont, dass die Covid-Impfung"in einem sehr hohen Ausmaß" wirke. Bei hospitalisierten geimpften Personen habe das"in den allermeisten Fällen" mit der"persönlichen Krankengeschichte und persönlichen Risikofaktoren (.. Laut den Wissenschaftlerinnen und Wissenschaftlern kommt es bei einer Millionen verabreichter Dosen zu 6,3 zusätzlichen Myokarditis-Fällen in der Altersgruppe..) zu tun", so auch Weiss.

Daraus dürfe man nicht den Schluss ziehen, dass die Covid-Impfung nicht wirke. Und die meisten davon traten in den ersten 30 Minuten nach der Impfung auf – also in jenem Zeitraum, in denen Personen mit einer Allergie-Vorgeschichte noch unter ärztlicher Aufsicht sind."Die bloße Angabe von Impfquoten bei hospitalisierten PatientInnen ohne die damit in Verbindung stehenden individuellen Krankenanamnesen ergibt ein völlig verzerrtes Bild". Studienlage zur nachlassenden Schutzwirkung der Impfung Zutreffend ist, dass es Hinweise gibt, dass die Schutzwirkung der Corona-Impfung bei bestimmten Gruppen mit der Zeit nachlässt, wie u.a. Die Forschung wird weiter fortgesetzt: mit mehr Daten. aus einem internen Dokument der Ampel-Kommission hervorgeht, das der APA vorliegt.

Demzufolge sei die Zahl der voll immunisierten Patienten auf Intensivstationen leicht im Steigen. Darauf deuten auch mehrere Studien hin.. Einer Untersuchung der US-Gesundheitsbehörde CDC (September 2021) zufolge sank die Wirksamkeit des BioNTech/Pfizer-Impfstoffs innerhalb von ein paar Monaten auf 77 Prozent. Moderna blieb demnach mit seiner Wirksamkeit bei 92 Prozent. Auch eine britische Preprint-Studie (August 2021) ergab, dass die Wirksamkeit der Corona-Impfung bei der zuletzt stark aufgetretenen Delta-Variante mit der Zeit nachlässt.

Zwei Studien des renommierten"New England Journal of Medicine" (Oktober 2021) zufolge war die Immunantwort sechs Monate nach Erhalt der zweiten Dosis"deutlich verringert". In der zweiten Studie wird allerdings beschrieben, dass der Schutz vor Hospitalisierung und Tod auf einem stabilen Niveau geblieben war. Impf-Situation in Israel In Bezug auf Israel gilt miteinzubeziehen, dass die Bevölkerung und vor allem die Älteren schon viel früher vollständig geimpft waren als es in Österreich der Fall war. Es ist daher zu erwarten, dass der Impfschutz vor allem bei den Älteren mittlerweile etwas nachlässt, wie auch in mehreren Artikeln beschrieben wird. Trotzdem zeigen aktuelle Daten, dass über die gesamte israelische Bevölkerung hinweg Ungeimpfte mit Abstand am häufigsten schwer an Covid-19 erkranken.

Dahinter folgen die doppelt Geimpften und am seltensten sind jene betroffen, die bereits eine dritte Impfdosis erhalten haben. Die über 60-Jährigen sind konstant mit dem sogenannten Booster vor einem schweren Verlauf geschützt. Das beschreibt auch eine weitere Studie im"New England Journal of Medicine" (Oktober 2021) , der zufolge unter den über 60-jährigen Israelis die Rate von Corona-Erkrankungen und schweren Verläufen, die eine dritte BioNTech/Pfizer-Impfung erhielten, erheblich geringer war. Zu den Impfdaten aus Israel gibt es bereits einen APA-Faktencheck. Ein Argument gegen die Corona-Impfung ist der offenbar nachlassende Impfschutz nicht, denn einer anderen Studie im angesehenen Journal"The Lancet" (September 2021) zufolge konnte die israelische Impfkampagne schätzungsweise 158.

665 Corona-Infektionen, 24.597 Hospitalisierungen, 17.432 kritische Krankenhausverläufe und 5.532 Todesfälle verhindern. Zahlreiche weitere Fälle hätten aufgrund der vollständig geimpften Bevölkerung abgewehrt werden können.

Auch für Österreich gibt es solche Zahlen: Eine Modellrechnung des Gesundheitsministerium geht Berichten zufolge davon aus, dass durch die Covid-Impfung bis Ende Juli fast 2.200 Todesfälle verhindert werden konnten. Bei fast 5.800 Personen habe durch die Impfung ein Krankenhausaufenthalt verhindert werden können. .