Fake News und Droh-Mails: Spitäler wehren sich

03.12.2021 19:30:00

Fake News, Protestkundgebungen und Drohmails: Spitäler in Vorarlberg wehren sich

Fake News, Protestkundgebungen und Drohmails: Spitäler in Vorarlberg wehren sich

Fake News, Protestkundgebungen und Droh-Mails machen auch den Krankenhäusern in Vorarlberg neben dem Covid-Stress ordentlich zu schaffen.

Artikel teilen 0 Drucken Seit Wochen wird in den Krankenhäusern unter Alarmstufe Rot gearbeitet, Mitarbeitern wird vor allem auf den Covid-Stationen Unmenschliches abverlangt, Krebspatienten, die auf eine Operation warten, müssen auf einen späteren OP-Termin vertröstet werden - die Liste der Aufgaben und Herausforderungen durch die aktuelle Corona-Situation ließe sich noch fortsetzen.FPÖ-Chef Herbert Kickl zeigt sich wenig überrascht:"Am Beginn des Jahres habe ich gesagt: 'Kurz muss weg'.Krankenhäuser schalten nach Droh-Mails Anwälte ein – Pflegekräfte"erschöpft"."Lidl Connect wieder hotter als hot".

Gerald Fleisch, Geschäftsführer der Krankenhausbetriebsgesellschaft, berichtet von der Fülle von Droh-Mails.(Bild: APA/ANGELIKA GRABHER-HOLLENSTEIN) Anwalt eingeschaltet Damit nicht genug, müssen sich die Mitarbeiter nun noch mit ganz anderen Dingen herumschlagen, etwa mit Droh-Mails." Der Druck sei zu groß geworden.Gerald Fleisch, Direktor der Krankenhausbetriebsgesellschaft, erklärte am Donnerstag, dass die Spitäler mit „einer ganzen Fülle an Droh-Mails“ konfrontiert seien.Im LKH Feldkirch mussten drei OP-Säle schließen, weil das Personal auf den Intensivstationen benötigt wird.Auch Fake News, die vor allem aus dem Protest-Milieu verbreitet würden, machen den Krankenanstalten schwer zu schaffen."Er steht allein auf weiter Flur und zieht jetzt die Konsequenz daraus.Gegen manche Äußerungen gehen die Krankenhäuser nun auch vor - und zwar mit anwaltlicher Unterstützung.Beim Lesertest fragte das Magazin unter anderem ab, ob Nutzer ihren jeweiligen Tarif anderen Menschen empfehlen würden, ob sie zufrieden mit dem Mobilfunkanbieter seien und ob das Kundenservice klappe.

„Wir werden diese Äußerungen nicht auf uns sitzen lassen“, fand Fleisch deutliche Worte." Neos-Obfrau Beate Meinl-Reisinger wünscht Sebastian Kurz"aufrichtig alles Gute".Neben 21 Nicht-Covid-Patienten liegen derzeit 22 Corona-Patienten auf den Intensivstationen des Landes, 17 davon sind nicht geimpft.Im Zuge der Großdemo von Gegnern der Corona-Maßnahmen in Wien kurz vor dem Lockdown wurde in den entsprechenden Kreisen dazu aufgerufen, sich vor Krankenhäusern zu versammeln.Diesem an sich schon fragwürdigen Aufruf wurde in Vorarlberg dann tatsächlich Folge geleistet.Ich wünsche Dir aufrichtig alles Gute.Absurde Proteste Fleisch berichtete von Versammlungen vor den Krankenhäusern Bregenz, Hohenems, Dornbirn, Rankweil und Feldkirch.Ein"ganz kleiner Silberstreif" seien die sinkenden Neuinfektionen, die Belastung in den Spitälern sinke aber bekanntermaßen erst mit Zeitverzögerung.Zwischen 20 und 50 Menschen sollen es jeweils gewesen sein, die sich zusammengerottet haben - „mit unklarem Ziel“.Kurz mache"einmal das Richtige".Sowohl bei Sprache als auch bei Daten hatte der Mobilfunker die Nase vorn.

Die Personen warfen den Krankenhausmitarbeitern unter anderem vor, dass sich diese um Covid-Patienten kümmern (!) würden.„Das ist nicht nur absurd, das ist auch verboten“, sagt Fleisch dazu.Ein guter Tag für Österreich und die ganze Welt.So müssten im LKH Bregenz so viele Intensivpatienten betreut werden, dass zwei im Aufwachbereich versorgt werden müssen,"das ist schon eine Krisensituation", so Fleisch, der neuerlich bat:"Bitte, bitte, gehen Sie impfen!" Am LKH Feldkirch mussten zusätzliche Covid-Intensivbetten geschaffen werden.Man sei in gutem Kontakt zur Polizei und auch zum Verfassungsschutz, um das Personal zu schützen.Die Zusammenarbeit sei „hervorragend“..Weder für die Covid-Patienten noch für die Pflegemitarbeiter ist ein Aufenthalt auf der Intensivstation ein „Erholungsurlaub“."Uns ist bewusst, dass hinter abgesagten Operationen immer Einzelschicksale stehen", betonte er.Lidl packt 5 Gigabyte Datenvolumen auf den"L Tarif" drauf und bietet nun 1.

(Bild: LIEBL Daniel | zeitungsfoto.at (Symbolbild)) Nur Impfung hilft Weniger hervorragend ist die Situation auf den Intensivstationen: Weil die Belegung mit Covid-Patienten so hoch ist, muss Personal aus dem OP-Bereich abgezogen werden.Deswegen kommt es zu Verschiebungen von operativen Eingriffen, selbst bei Krebspatienten.In Vorarlberg sei man noch in der glücklichen Lage, Krebs-Operationen nicht auf unbestimmte Zeit, sondern nur um ein bis zwei Wochen verschieben zu müssen.Hier wird aber versucht, die Operationen möglichst innerhalb von zwei Wochen nachzuholen.Insgesamt sei die Belegschaft schon extrem erschöpft, berichtete eine Intensiv-Pflegerin..

Man hoffe auf Besserung.Intensivpflegerin:"Wir sind erschöpft" "Wir sind erschöpft", so Verena Bischof, Intensivpflegerin im Stadtspital Dornbirn.Diese wird aber ohne größere Impfbereitschaft kaum eintreten.Von.

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Spitäler in nächstem Bundesland verschieben OPsIm LKH Feldkirch mussten drei OP-Säle schließen, weil das Personal auf den Intensivstationen benötigt wird. Kann mir bitte jemand erklären mit welchen Vorwürfen das Krankenhaus Personal seitens der Demonstranten konfrontiert wird Wofür werden sie mit Mails bedroht?

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