FACC: Schadenersatzklage auf zehn Millionen Euro abgewiesen

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Die Forderung des Flugzeugkomponentenherstellers FACC gegen zwei ehemalige Vorstandsmitglieder wurde abgewiesen.

Dem Richter zufolge ergaben sich in dem umfangreichen Beweisverfahren keine stichhaltigen Hinweise für Probleme in der Buchhaltung. Es konnte nicht bewiesen werden, dass kein Vier-Augen-Prinzip herrschte, heißt es in der Urteilsbegründung vom vorsitzenden Richter Nikolaus Steininger. Der ehemalige Vorstand habe demnach seine Aufsichtspflicht nicht verletzt. Die FACC kündigte bereits Berufung an, das Urteil ist daher nicht rechtskräftig.

Was bisher geschah: Der Flugzeugkomponentenhersteller wurde von Dezember 2015 bis 13. Jänner 2016 Opfer eines sogenannten „Fake President Fraud“. Betrüger gaben sich in E-Mails als Vorstandsmitglieder aus. Die Finanzabteilung des Unternehmens erhielt in mehr als 100 Mails die „streng vertrauliche“ Aufforderung, Geld auf Konten in Asien und der Slowakei zu überweisen. Insgesamt 50 Millionen Euro wurden transferiert.

Der ehemalige Vorstandschef steht seit Dezember 2018 als Angeklagter in einem von der FACC angestrengten Schadenersatzprozess vor Gericht. Er soll kein ausreichendes Kontroll- und Sicherheitssystem installiert haben. Zehn Millionen fordert das Unternehmen von dem 64-Jährigen.

Fake President Fraud Es ist ein ausgereifter Online-Betrug, bei dem sich ein Angreifer als Chef in der Buchhaltung ausgibt. Per E-Mail und manchmal - besonders dreist - per Telefon. Er zieht den Angerufenen ins Vertrauen und spricht von einer besonders dringlichen und vertraulichen Angelegenheit und ordnet eine Geldüberweisung an. Mit geschickten Lügen und technischen Tricks bringen sie Angestellte dann beispielsweise dazu, Firmengeld ins Ausland zu überweisen.

2018 schätzte BKA-Vize-Präsident Peter Henzler den Schaden durch diese Betrugsmasche auf über eine Milliarde Euro.

 

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