Experten befürchten jetzt: 'Werden April im Lockdown verbringen'

Experten befürchten jetzt: 'Werden April im Lockdown verbringen'

25.03.2021 23:15:00

Experten befürchten jetzt: 'Werden April im Lockdown verbringen'

Experten kritisieren, dass Maßnahmen nicht reichen werden. Sechs Tage seien zu kurz und komme zu spät - Werden den April im Lockdown verbringen - Von Laer: 'Eher spät und eher kurz'

pocketDer am Mittwoch verkündete Ost-Lockdown wird nach Meinung der Virologin Dorothee von Laer und des Epidemiologen Gerald Gartlehner wahrscheinlich nicht reichen, um eine echte Trendwende auf den überlasteten Intensivstation zu bringen.Gartlehner kritisierte im APA-Gespräch, dass die Maßnahmen zu spät kommen und zu kurz dauern. Eine Spur zuversichtlicher indes Von Laer:"Ob das ausreicht, bezweifle ich. Wahrscheinlich reicht es nicht aus. Aber vielleicht haben wir ja Glück".

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"April im Lockdown"Gartlehner geht davon aus, dass wir nach dem Oster-Lockdown vom 1. bis 6. April nahtlos in einen längeren übergehen und den April im Lockdown verbringen."Diese fünf, sechs Tage sind eine homöopathische Dosis, das wird die Infektionszahlen nicht nachhaltig ändern." Gartlehner kann dem Ganzen aber auch etwas Positives abgewinnen:"Zumindest ist die Realität anerkannt worden. Am Montag hat man noch geglaubt, dass nichts passiert." Die Politik könnte aber"gleich mit offenen Karten spielen" und die unangenehme Wahrheit sagen,"dass es sich mit fünf bis sechs Tagen nicht ausgehen wird", so der Experte für Evidenzbasierte Medizin von der Donau-Universität Krems.

Ausbreitung Richtung Westen werde passierenGartlehner warnt auch davor, dass die kritische Situation nicht auf die Ostregion beschränkt belieben werde. Im Tirol sei man jetzt dort, wo Wien vor zwei bis drei Wochen war."Früher oder später wird überall die gleich Situation eintreten." Erleichterungen erwarte er erst in drei Monaten, Ende Juni, wenn ausreichend Menschen immunisiert seien und wenn nichts dazwischen komme."Wir gehen mit enorm hohen Zahlen in den Frühling." Die Lage sei daher ganz anders als letztes Jahr. headtopics.com

"Eher spät und eher kurz""Eher spät und eher kurz" - so beurteilte Virologin Von Laer im APA-Gespräch die Maßnahmen inklusive Kurzzeit-Lockdown für die Ostregion zu Ostern. Es sei zu hoffen, dass die Menschen bereits in der Woche bis Ostern die Warnungen ernst nehmen und sich entsprechend verhalten. Nach der geplanten Aufhebung des Lockdowns sei aber davon auszugehen bzw. sei zu befürchten, dass die Zahlen wieder ansteigen und man auch in den Intensivstationen der Krankenhäuser wieder an die Kapazitätsgrenzen gelange.

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Und mit welchen Experten haben sich BM Anschober und die 3 Landeshauptleute gestern beraten? Es scheint als wären sich die Experten nicht einig. Die Medien tragen als Brandbeschleuniger einen Großteil an Verantwortung an dem Schlingerkurs der Regierung. Versteckt hinter der 'Pressefreiheit' werden dem Unmut eine besonders große Plattform eingeräumt.

Versuch die Menschen zu verunsichern, damit sie jetzt den lockdown mittragen.