Europas schleppende Impfkampagne ist nicht „Brüssels“ Schuld

Die EU-Kommission hat günstige und sichere Abkommen mit den Impfstoffherstellern geschlossen. Für das Impfen ist sie nicht zuständig.

07.01.2021 11:46:00

Die EU-Kommission hat günstige und sichere Abkommen mit den Impfstoffherstellern geschlossen. Für das Impfen ist sie nicht zuständig.

Die EU-Kommission hat günstige und sichere Abkommen mit den Impfstoffherstellern geschlossen. Für das Impfen ist sie nicht zuständig.

Am Dreikönigstag um 13:19 Uhr kam die erleichternde Nachricht: Die Europäische Arzneimittelagentur (EMA) in Amsterdam empfahl die Zulassung für den Covid-19-Impfstoff des im US-Gliedstaat Massachusetts ansässigen Pharmaunternehmens Moderna für Personen über 18 Jahre (vier Stunden später erteilte die Europäische Kommission die Zulassung). Nach dem Vakzin des deutsch-amerikanischen Konsortiums von Pfizer und Biontech gibt es in der Union fortan also zwei Impfstoffe, um die Seuche zu bekämpfen. Die EMA wird zudem in Kürze die verfügbare Menge des Pfizer-Biontech-Impfstoffes mit einem simplen Kniff um 20 Prozent erhöhen: Sie plant nämlich, die Entnahme von sechs statt wie bisher fünf Dosen pro Ampulle zu genehmigen, berichtet die Nachrichtenagentur Reuters unter Berufung auf eine nicht namentlich genannte Quelle.

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