Europa hat Corona-Höhepunkt noch nicht erreicht

In Europa gibt es derzeit keine Anzeichen dafür, dass der Höhepunkt der Coronavirus-Pandemie bereits erreicht sein könnte.

08.04.2020 20:31:00

In Europa gibt es derzeit keine Anzeichen dafür, dass der Höhepunkt der Coronavirus-Pandemie bereits erreicht sein könnte.

In Europa gibt es derzeit keine Anzeichen dafür, dass der Höhepunkt der Coronavirus-Pandemie bereits erreicht sein könnte, wie das Europäische ...

In Europa gibt es derzeit keine Anzeichen dafür, dass der Höhepunkt der Coronavirus-Pandemie bereits erreicht sein könnte, wie das Europäische Zentrum für die Prävention und die Kontrolle von Krankheiten (ECDC) am Mittwoch mitteilte. „Obwohl es aus Italien und Österreich frühe Hinweise darauf gibt, dass die Zahl der Infektionen und Todesfälle rückläufig ist“, heißt es also weiter durchhalten und an die Anti-Corona-Maßnahmen halten. Denn die Experten sind überzeugt, dass es noch zu früh ist, um abrupt alle Beschränkungen in Europa aufzuheben, auch wenn diese unangenehm für Gesellschaft und Wirtschaft sind. Auch aus Sicht der EU-Kommission sollten die Beschränkungen nur in kleinen, streng kontrollierten Schritten über einem Zeitraum von mehreren Monaten gelockert werden.

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Artikel teilen0DruckenIn einigen Ländern der EU und des Europäischen Wirtschaftsraumes hätten sich die Neuinfektionen und neu hinzugekommenen Todesfälle laut ECDC-Mitteilung zuletzt leicht verringert -. Zahlreiche Staaten würden jedoch derzeit nur schwere oder hospitalisierte Fälle testen.

Auch in Österreich, wo es zuletzt Hinweise auf rückläufige Zahlen bei den Corona-Infizierten gab,. Und: So viele Covid-19-Erkrankte lagen noch nie zuvor auf der Intensivstation. Auch die Zahl der Todesopfer ist zuletzt wieder deutlich gestiegen.

(Bild: stock.adobe.com, APA-Grafik, Krone KREATIV)„Starke Anstiege“ in EuropaInsgesamt gab es in Europa „starke Anstiege“ an Covid-19-Fällen und Todesopfern durch das Virus, betonte das ECDC. Das europäische Monitoringsystem zur Erfassung von Todesfällen verschiedenster Ursachen zeige in den vergangenen Wochen in Belgien, Frankreich, Italien, Malta, Spanien, der Schweiz und in Großbritannien eine Sterblichkeit über der zu erwartenden Rate - hauptsächlich in der Altersgruppe ab 65 Jahren.

(Bild: APA/HELMUT FOHRINGER)„Zu früh, um abrupt alle Beschränkungen aufzuheben“„In der jetzigen Situation ist von einer kontinuierlichen Weiterverbreitung des Virus auszugehen“, betonte ECDC-Direktor Andrea Ammon. Es sei noch zu früh, um abrupt alle Beschränkungen in Europa aufzuheben, auch wenn diese unangenehm für Gesellschaft und Wirtschaft seien. „Solidarität und Koordination zwischen den Mitgliedsstaaten bleibt essenziell, wenn über die Aufhebung von Maßnahmen nachgedacht wird. Das Risiko der Infektionsverbreitung von Land zu Land muss minimiert werden“, sagte Ammon.

Die Corona-Beschränkungen sollten auch aus Sicht der EU-Kommission nur in kleinen, streng kontrollierten Schritten über einem Zeitraum von mehreren Monaten gelockert werden. Dies geht aus dem Entwurf der sogenannten Exit-Strategie hervor, die die Kommission nächste Woche veröffentlichen will und die der Deutschen Presse-Agentur vorliegt.

Obwohl die Zahl der Corona-Toten in Italien derzeit sinkt, starben dennoch 542 Menschen innerhalb von 24 Stunden.(Bild: AFP )EU sieht zwei Voraussetzungen für Lockerung„Jede schrittweise Lockerung der Ausgehbeschränkungen wird unausweichlich zu einer Steigerung neuer Fälle führen“, heißt es in dem Papier. Zwei Voraussetzungen sollten deshalb aus Sicht der Kommission erfüllt sein: eine spürbare Verlangsamung der Ausbreitung des neuartigen Coronavirus; und eine ausreichende Zahl von Krankenhaus- und Intensivbetten.

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„Die Maßnahmen müssen in verschiedenen Schritten aufgehoben werden und dazwischen muss jeweils genügend Zeit bleiben, zum Beispiel ein Monat“, heißt es in dem Papier. Denn zunächst müsse die Wirkung beobachtet werden. Begonnen werden solle auf lokaler Ebene, heißt es weiter. Das erlaube es, Beschränkungen bei Bedarf wieder einzuführen.

Schrittweise sollten auch die innereuropäischen Grenzkontrollen aufgehoben werden, empfiehlt die Kommission. Sie rät dringend zu Absprachen der Nachbarstaaten und zur gegenseitigen Information bei der Aufhebung der Restriktionen.(Bild: APA/EXPA/JOHANN GRODER)

Gleitender Übergang beim Hochfahren der WirtschaftBeim Hochfahren der Wirtschaft rät die Kommission zum gleitenden Übergang. Nicht alle Beschäftigten dürften gleichzeitig an den Arbeitsplatz zurückkehren. Zunächst sollten kleinere Menschenansammlungen erlaubt werden, solange Abstand gehalten wird, zuerst in Geschäften und Schulen, dann auch in Restaurants und Bars. Die Nutzung von Privatautos sollte so schnell wie möglich wieder erlaubt werden, öffentlicher Nahverkehr dagegen nur nach und nach wieder.

Der CSU-Europapolitiker Markus Ferber mahnte die EU-Staaten dringend, sich eng abzustimmen. „Bislang ist die Performance der Mitgliedstaaten in Sachen Koordinierung äußerst mager, um nicht zu sagen blamabel“, kritisierte er. „Die Arbeitsweise der nationalen Regierungen muss sich massiv verändern, wenn wir als Europäische Union heil aus dieser Krise herauskommen wollen.“

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☝️ Grippe vorbei? Hungersnöte dieser Welt sind ja auch noch nicht vorbei! Hauptsache Österreich startet in den Frühsommer. doch in österreich! wir wissen mehr Na ihr da bei der Krone?! Erfüllt brav den Auftrag die Massen am Gängelband zu halten. So einfach geht‘s, wenn der Richtige die Zeitung gekauft hat, gell,🤣

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